201856 · Kleine Anfrage
Gemeinsamer Datenpool für Menschen mit Unterstützungsanliegen an das Bonner Sozialamt
Kerndaten
- Nummer
- 201856
- Art
- Kleine Anfrage
- Veröffentlicht
- 27.10.2020
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
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Kleine Anfrage öffentlich 201856 Fragesteller/in: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Prof. Dr. Detmar Jobst Dr. Annette Standop 26.10.2020 Gemeinsamer Datenpool für Menschen mit Unterstützungsanliegen an das Bonner Sozialamt Beratungsfolge Ausschuss für Soziales, Migration, Gesundheit und Wohnen Kenntnisnahme Rat Kenntnisnahme Fragestellung 1. Gibt es einen gemeinsamen Datenpool für und von Menschen mit Unterstützungsanliegen an das Bonner Sozialamt? Wenn z.B. nacheinander ein Antrag derselben Person auf Hilfe zum Lebensunterhalt (§§ 27 - 40 SGB XII), Hilfen zur Gesundheit (§§ 47 - 52 SGB XII) und Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten (§§ 67 - 69 SGB XII) eingeht – kann die Verwaltung in diesem Fall auf einen (erweiterten) Stammdatensatz dieser Person zugreifen bzw. einen solchen anlegen? 2. Die Erweiterung bezieht sich z.B. auf eingescannte Unikate wie z.B. Pässe, Diplome oder Geburtsurkunden. Falls es einen solchen Datenpool gibt – welche Abteilungen haben Zugriff? 3. Mit welchen Mitteln ist die Zugriffsmöglichkeit gesichert Falls es einen solchen Pool nicht gibt: 4. Denkt die Verwaltung im Rahmen einer bürgernahen Digitalisierung an die Bereitstellung eines solchen? 5. Welche einzelnen Abteilungen des Sozialamtes könnten sinnvoll daran partizipieren? 6. Ist auch ein ämterübergreifender Gebrauch angedacht? 7. Wie genau würden die Daten geschützt werden? 8. Wann ist mit der Einführung eines solchen Datenpools zu rechnen?Seite 1 von 2 Seite 2 Begründung Uns erreichte das Schreiben eines Bonner Bürgers, der hilfsbedürftigen Menschen im Antragswesen hilft. Er stellt sinngemäß die o.a. Fragen. Grund des Schreibens ist die Mehrfachbelastung für Antragsteller*innen mit immer wieder beizubringenden ähnlichen Formularen, z.T. mit mehrfacher Anforderung von Originalunterlagen, die meist Unikate sind. Aus Sicht der Fragesteller entspräche es sowohl einer Arbeitsökonomie für die Verwaltung als auch einer Vereinfachung für hilfesuchende Bürger*innen, wenn (erweiterte) Stammdaten innerhalb der Sozialverwaltung zur Verfügung ständen. Immer vorausgesetzt, die Daten sind gut gesichert! Da uns bekannt ist, dass die Bonner Verwaltung an einer umfassenderen EDV-Lösung arbeitet, interessieren uns auch Details der angedachten EDV-Lösungen. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 10:11 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de