201813-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung
Bürgerantrag: Verzögerungen beim Neubau der Turnhalle der GGS Gotenschule
Kerndaten
- Nummer
- 201813-01 ST
- Art
- Stellungnahme der Verwaltung
- Veröffentlicht
- 09.12.2020
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg Kenntnisnahme
Dateien
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Stellungnahme der Verwaltung öffentlich 201813-01 ST Die Oberbürgermeisterin Federführung: 85 Städtisches Gebäudemanagement Bonn Dezernat: Bürgerantrag: Verzögerungen beim Neubau der Turnhalle der GGS Gotenschule Beratungsfolge Bezirksvertretung Bad Godesberg 16.12.2020 Kenntnisnahme Inhalt der Stellungnahme: 1.) Eine Stellungnahme zu den erheblichen Verzögerungen des Turnhallenneubaus an der GGS Gotenschule und 2.) Die umgehende Beantragung des Baus der Turnhalle und schnellstmöglichen Baubeginn Der Bauantrag wurde im Juni 2020 eingereicht (23 KW). Ursprünglich war dies bereits für März vorgesehen. Diese Verzögerungen sind im Wesentlichen begründet in verwaltungsinternen Abstimmungsprozessen im Zusammenhang mit der Zusammenlegung von Grundstücken und dem politischen Wunsch der zeitgleichen Schulerweiterung. Bereits existente Pläne mussten dadurch natürlich überarbeitet werden. Ein Baubeginn erfolgt selbstverständlich erst dann, wenn eine entsprechende Genehmigung vorliegt. 3. Eine Erklärung, warum sportlicher und motorischer Bildung von Grundschulkindern der GGS in Plittersdorf und Vereinsaktivitäten lokaler Sportvereine so ein geringer Stellenwert beigemessen wird, beziehungsweise: Unterstützung und Stärkung für die betroffenen Gruppen (vor allem Kinder), die offensichtlich keine Lobby haben. Inzwischen ist abzusehen, dass (mindestens) ein ganzer Jahrgang der Gotenschule seine komplette Grundschulzeit ohne Turnhalle durchlaufen wird. Grundsätzlich wird der sportlichen und motorischen Bildung von Grundschulkindern und Vereinsaktivitäten ein hoher Stellenwert beigemessen.Seite 1 von 3 Seite 2 So konnte die Sportverwaltung aufgrund umfangreicher Abstimmungen mit anderen Schulen der GGS Gotenschule zunächst ausreichende Ersatzsportstätten zur Verfügung stellen. Im Einzelnen konnten der GGS Gotenschule folgende Hallen zugewiesen werden: Turnhalle GGS Andreasschule 1,5 Std Gymnastikhalle Nicolaus-Cusanus-Gymnasium 4,75 Stunden Turnhalle Nicolaus-Cusanus-Gymnasium 10,5 Stunden Turnhalle Ännchenstraße 10,5 Stunden Turnhalle Friesdorfer Str. 5 Stunden Turnhalle Elisabeth-Selbert-Gesamtschule 4,5 Stunden Sporthalle Pennenfeld 1,5 Stunden Lehrschwimmbecken Bodelschwingh-Schule 3 Stunden Derzeit saniert die Verwaltung die Turnhalle Friesdorfer Straße. Auch die Gymnastikhalle sowie die Turnhalle des Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums sind seit den Sommerferien für den Sportbetrieb gesperrt. Entsprechend kann die Gotenschule diese drei Hallen im Moment nicht nutzen. Der Spiel- und Trainingsbetrieb des Hauptvereinsnutzers der TH Gotenschule, der Tischtennisverein TTC Plittersdorf, konnte in die Turnhalle des Nicolaus-Cusanus-Gymnasium verlegt werden. Nach der Schließung dieser Turnhalle im Sommer wurden dem TTC Plittersdorf in den Turnhallen der Andreasschule, des Abendgymnasiums und der Burgschule Ausweichmöglichkeiten für den Spiel- und Trainingsbetrieb zur Verfügung gestellt.) 4. a.) Ein Konzept und transparente Kommunikation darüber, wie zum einen der Turnhallenbau nun zügig realisiert werden Die Schulleitung wird regelmäßig über wesentliche Vorgänge informiert. 4.b.) und zum anderen wie der Sportunterricht bis zur Fertigstellung ersatzweise stattfinden kann. Zu diesem Konzept sollte gehören, die Last durch die weggefallene Turnhalle nicht nur der GGS Gotenschule aufzubürden, sondern zu verteilen. Zu Frage 3 ist bereits dargestellt worden, welche Ersatzsportstätten der GGS Gotenschule zur Verfügung gestellt worden sind. Damit ist die Last der weggefallenen Turnhalle an der GGS Gotenschule auf die übrigen Schulen in der Umgebung verteilt worden. Insbesondere schlagen wir die Prüfung folgende Alternative vor: die Errichtung einer kleinen Messehalle auf dem Bereich des alten Sportplatzes neben der Gotenschule, bis die Turnhalle fertig gebaut ist. Die Errichtung einer Messehalle ist keine Option für eine interimsweise Sportnutzung. Den gesetzlichen Anforderungen an Sportstätten können mitSeite 2 von 3 Seite 3 dieser Bauweise in keinerlei Weise entsprochen werden. Abgesehen davon ist der Bereich des alten Sportplatzes als Baustelleneinrichtungsfläche für die anstehende Baumaßnahme vorgesehen. 5.Die umgehende Endabnahme und Freigabe des bereits fertig gestellten Flurstücks durch das SGB Die Abnahme kann erst in Kürze erfolgen, da der betreffende Flurteil erst vor wenigen Tagen fertiggestellt wurde. Beschlussvorschlag für die Bezirksvertretung Bad Godesberg: Die Bezirksvertretung Bad Godesberg nimmt Kenntnis von den Ausführungen in der Stellungnahme der Verwaltung und erklärt den Bürgerantrag inhaltlich für erledigt. Die beantragte Errichtung einer „Messehalle“ wird abgelehnt. Anlage/n KeineSeite 3 von 3
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