201725-1 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Bürgerantrag: Ablehnung einer Beschallung der Unterführung Kaiserplatz mit Beethovenmusik
Kerndaten
- Nummer
- 201725-1
- Art
- Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
- Veröffentlicht
- 13.10.2020
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich öffentlich 201725-1 Der Oberbürgermeister Federführung: Bürgerbüro/Bürgerbeteiligung/Ombudsstelle Dezernat: Dez. OB 26.08.2020 Bürgerantrag: Ablehnung einer Beschallung der Unterführung Kaiserplatz mit Beethovenmusik Beratungsfolge Bezirksvertretung Bonn 24.11.2020 Entscheidung Inhalt des Bürgerantrages Der Antrag thematisiert den Einsatz von klassischer Musik im Bereich der Unterführung Kaiserplatz. Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag. Der Antragstellende hat am 08.10.2020 telefonisch bestätigt, dass eine formelle Behandlung als Bürgerantrag nach § 24 GO NRW erfolgen soll. Anlage/n 1 Bürgerantrag (öffentlich) 2 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)Seite 1 von 2 Bürgerantrag Online Datum 26.08.2020 Anrede Vorname Nachname Straße Hausnummer Postleitzahl Ort Telefon E-Mail Betreff Kulturangebot in der Unterführung Ihr Antrag Sehr geehrte Damen und Herren, ich war ein wenig verwundert, als ich nach zweiwöchiger Abwesenheit nach Bonn heimgekehrt bin und in der Unterführung direkt am Hauptbahnhof feststellen musste, dass die Wände nicht nur eine hübsche neue Farbe hatten, sondern dass auch in meiner Abwesenheit insgesamt drei Musikboxen hochprofessionell angebracht worden waren, die nun meist gegen Abend klassische Musik spielen. Seien Sie gewiss, ich habe nichts gegen klassische Musik einzuwenden und möchte mich hier gar nicht in erster Linie über den inhumanen und sehr viel über unser Gesellschaftssystem aussagenden Klassismus beschweren, der Sie glauben macht, dass Hochkultur unsere Obdachlosen vom "Pennerbrunnen" schon vertreiben würde. Nein nein, darum soll es mir gar nicht gehen, das wäre ja viel zu progressiv, nein, ich bin viel eher entsetzt und – ich muss es so deutlich sagen – stinkwüten (!), dass ich bei gekipptem Fenster diesen unerträglichen Lärm aus der Unterführung bis in mein kleinbürgerliches Wohnzimmer hören kann. Dies ist, gerade nach 21 Uhr, eine immense Lärmbelästigung und Ruhestörung, die gerade im Sommer und bei der Notwendigkeit geöffneter Fenster eine wahre Zumutung für Gemüt und Gesundheit darstellt. Denken Sie bitte auch an die älteren Mitmenschen, die so nicht zur Ruhe kommen können! Ich bitte Sie also freundlich ihre musikalische Beschallung zur Vertreibung unerwünschten Lebens nicht auf dem Rücken des Steuerzahlers auszutragen und den Geräuschpegel unter der Woche an den Wunsch auf Ruhe und Erholung anzupassen. ich bin mir sicher, dass sie die Ängste und Sorgen ihrer Bürgerinnen und Bürger ernstnehmen und dem nachgehen werden. Mit freundlichen Grüßen, Seite 1 von2 PDF erstellt mit: www.form-solutions.de Artikel-Nr.: KFAS_01_002 ID=KFAS_0011_000022 qNWjLTem 2266..0088..2200 2233::2288Seite 2 von 2
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