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201714 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich

Bürgerantrag: Gestaltung Endenicher Allee zwischen Bundesautobahn und Alfred-Bucherer-Str.

Nummer
201714
Art
Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Veröffentlicht
18.09.2020
Letzte Änderung
18.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 18.09.2020
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 06.10.2020

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sondersitzung der Bezirksvertretung Bonn 06.10.2020 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 175,1 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 201714-1 ST Bürgerantrag: Gestaltung Endenicher Allee zwischen Bundesautobahn und Alfred-Bucherer-Str.

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Text anzeigen (5.689 Zeichen)
Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
öffentlich
201714
Der Oberbürgermeister
Federführung:
Bürgerbüro/Bürgerbeteiligung/Ombudsstelle
Dezernat:
Dez. OB
01.09.2020
Bürgerantrag: Gestaltung Endenicher Allee
zwischen Bundesautobahn und Alfred-Bucherer-
Str.
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bonn 06.10.2020 Entscheidung
Inhalt des Bürgerantrages
Der Antrag thematisiert die Ausbauplanung für die Gestaltung der Endenicher
Allee zwischen Bundesautobahn und Alfred-Bucherer-Straße.
Einzelheiten zu den beantragten Maßnahmen und zur Begründung ergeben
sich aus dem beigefügten Bürgerantrag.
Anlage/n
1 Bürgerantrag (öffentlich)
2 Bürgerantrag komplett (nichtöffentlich)Seite 1 von 3

Von:
Gesendet: Dienstag, 1. September 2020 21:47
An: VL_OB‐1_buergerantrag
Betreff: Dringlichkeits‐Bürgerantrag zur Sitzung der Bezirksvertretung
Bonn am 06.10.2020: Gestaltung Endenicher Allee zwischen
Hosenträgerbrücke und Alfred‐Bucherer‐Straße
Priorität: Hoch
Kategorien: Blaue Kategorie
Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin Poppe‐Reiners,
sehr geehrte Damen und Herren Bezirksverordnete,
Hintergrund des neuen aktualisierten Bürgerantrages von uns als Anwohnern und
Hauseigentümern im Bereich Endenicher Allee zwischen Bundesautobahn und Alfred‐
Bucherer‐Straße ist, dass der erste Bürgerantrag ‐ Gestaltung Endenicher Allee zwischen
Hosenträgerbrücke und Alfred‐Bucherer‐Straße ‐ direkt nach der Vorstellung der ersten,
doch sehr fantasielosen drei Varianten der Stadtverwaltung erstellt worden ist. Die nach
der Anliegerversammlung am 30.06.2020 von der Stadtverwaltung neu erstellten, zuletzt
kurz vor der letzten Bezirksvertretungssitzung am 25.08.2020 eingereichten beiden
Varianten haben zwar, insbesondere Variante 1, einige Forderungen der Anlieger mit
aufgenommen, sind aber noch höchst verbesserungsbedürftig.
Die Vertagung des Tagesordnungspunktes Endenicher Allee von der Sitzung der
Bezirksvertretung am 25.08.2020 auf die Sitzung am 06.10.2020 ermöglicht uns, nun noch
einmal dezidiert auf die Pläne der Stadt einzugehen und unsere Änderungsanträge
aktualisiert einzubringen.
Da der Antragsteil nach einer "Einbahnstraße" bereits in vorherigen Sitzungen abgelehnt
wurde, unterstützen nun einige der Antragsteller des ersten Bürgerantrages die Variante 1,
hinsichtlich der Einrichtung der Tempo 30 ‐ Zone, der Verlegung und Zusammenlegung der
Bushaltestellen vor den Wiesen der Siedlungshäuser sowie der Herstellung zusätzlicher
Grünflächen, um wenigstens eine Ahnung vom Alleecharakter zu erhalten, der im
ursprünglichen BV‐Beschluss vom 14.02.2019 („eine durchgehende Baum‐(Allee‐)reihe auf
dem gesamten Straßenabschnitt zwischen Alfred‐Bucherer‐Straße und
Autobahnbrücke“!!!) gefordert wurde. Variante 2 wird abgelehnt.
Die Maßnahmen in Variante 1 sind aber bei weitem nicht ausreichend für die
Neugestaltung einer für alle Verkehrsteilnehmer gleichermaßen vom Durchgangsverkehr
eher befreiten, verkehrsberuhigten, gut nutzbaren „modernen, vorbildlichen“ Endenicher
Allee!
Besonders hinsichtlich der Gestaltung der Stellplätze, der Fußgängerwege und der
Straßenüberquerungen als auch Seitenstraßenquerungen besteht im Sinne von Fußgängern
und Radfahrern noch dringend Änderungsbedarf.
Zu den Stellplätzen: in der Anliegerversammlung wurden vom Gros der Anlieger deutlich
mehr Stellplätze für Fahrräder, Fahrradboxen, auch für E‐ Bikes mit Auflade‐ Möglichkeiten,
gefordert. Eine damit verbundene Verringerung von Autostellplätzen wurde ausdrücklich
begrüßt. Die Variante 1 trägt dem nicht Rechnung: weiterhin überwiegen Autostellplätze
klassischer Art und Weise als Parkplätze.Seite 2 von 3

Wir beantragen eine weitere, deutlich darüber hinaus gehende Anzahl von
Fahrradabstellmöglichleiten auf den vorgesehenen Stellplätzen. 19 Stellplätze sind
eindeutig zu wenig bei einem Fahrradaufkommen, welches die Anzahl der Autos jetzt schon
deutlich übersteigt und in Zukunft noch zunehmen wird/soll.
Darüber hinaus beantragen wir, dass die verbliebenen Stellplätze für Autos größtenteils für
Carsharing‐Anbieter und Kurzparker, z.B. Paketdienste, Pflegedienste u.ä. ausgewiesen
werden.
Für Anwohnerparker gibt es ausreichend Mietstellplätze in den umliegenden Tiefgaragen,
auf dem Campus‐Gelände und außerdem noch Stellplätze im gesamten Quartier. Wenn
man das gesamte Quartier betrachtet, existieren derzeit in allen Straßen rundum
ausschließlich die zeitlich unbegrenzten, kostenfreien Autostellplätze.
Anlieger haben in der Anliegerversammlung eindringlich berichtet, dass die überwiegende
Anzahl der Parker auf der Endenicher Allee Auswärtige seien, die entweder die
Parkgebühren des Campus‐Geländes sparen wollen und/ oder von der Endenicher‐Allee in
die Stadt weitergehen/‐fahren.
Zu den Fußgängerüberwegen:
Wir beantragen zusätzliche Fußgängerüberquerungen, neben der bestehenden an der
Alfred‐Bucherer‐Straße eine neue Querung neben der neuen Bushaltestelle und eine neue
vor der Hosenbrücke. Diese Querungen sollten mit differenzierten Bordhöhen versehen
werden, um auch Rollstuhl‐ und Rollatorfahrern wie auch Menschen mit Kinderwagen die
Überquerung gut möglich zu machen.
Zu den Straßeneinmündungen Theodor‐Brinkmann‐ und Max‐Bruch‐Straße:
Wir beantragen, die Gehwege auf der Endenicher Allee niveaugleich fortzuführen. Dies
führt zum einen dazu, dass für Fußgänger und für Kinder unter zehn Jahren, die den
Fußgängerweg aus Sicherheitsgründen als Fahrradweg nutzen sollten, Vorrang vor den
abbiegenden Autos haben. Zum anderen wird der Abbiegeverkehr entschleunigt.
Zu den noch bisher verbliebenen Bestandsbäumen:
Wir beantragen, diese Bäume in das Straßenkonzept zu integrieren, insbesondere der
Walnussbaum vor Haus‐Nr. 27 ist nicht ersetzbar.
Mit freundlichen GrüßenSeite 3 von 3

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Datenstand: 02.11.2026, 18:16 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de