201647 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Bürgerantrag: Situation im Bereich der Unterführung Kaiserplatz
Kerndaten
- Nummer
- 201647
- Art
- Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
- Veröffentlicht
- 29.09.2020
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich öffentlich 201647 Der Oberbürgermeister Federführung: Bürgerbüro/Bürgerbeteiligung/Ombudsstelle Dezernat: Dez. OB 14.08.2020 Bürgerantrag: Situation im Bereich der Unterführung Kaiserplatz Beratungsfolge Bezirksvertretung Bonn 24.11.2020 Entscheidung Inhalt des Bürgerantrages Der Antrag thematisiert die Situation im Bereich der Unterführung Kaiserplatz und hat folgenden Wortlaut: Ich beantrage daher, künftig von jeglichen städtischen Anreizen für ein Verweilen von Drogenkonsumenten und Alkoholikern abzusehen und bereits jetzt gesetzte Anreize rückgängig zu machen, insbesondere die kostenlose Essensausgabe an besagtem Ort und in unmittelbarer Umgebung zu untersagen bzw. nicht zuzulassen, als auch die aufgestellte offene Toilette ersatzlos zu beseitigen. Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus beigefügtem Bürgerantrag. Anlage/n 1 Bürgerantrag (öffentlich) 2 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)Seite 1 von 2 Bürgerantrag Online Datum 14.08.2020 Anrede Vorname Nachname Straße Hausnummer Postleitzahl Ort Telefon E-Mail Betreff Kaiserplatz Ihr Antrag Öffentliches Urinieren, oder auch „draußen pinkeln“, bedeutet kurz gesagt, dass Personen ihre Notdurft im Freien verrichten. Ob diese Personen im Wald pinkeln oder einfach nur hinter einem Busch am Straßenrand ist dabei irrelevant, denn in der Öffentlichkeit zu urinieren, ist in Deutschland nicht erlaubt. Anders nunmehr am Kaiserplatz. Auf dem Kaiserplatz, Höhe Unterführung/Busbahnhof, wurde kürzlich eine für jedermann einsehbare mobile offene Toilette platziert und somit der Platz um den Brunnen für die ofmals in der Presse als obdachlos oder bedürftig bezeichneten, regelmäßig jedoch gerade weder obdachlos, noch bedürftig sind, sondern lediglich drogenabhängig und ungepflegt, noch attraktiver gestaltet. Nicht nur dass die Stadt die Ansammlung solcher Mitbürger oder teilweise nichteinmal aus dem stadtgebiet stammenden Menschen und den stattfindenden Alkoholabusus duldet, und bereits auf diesem Wege den Blick aufs Poppelsdorfer Schloss stört, wird die Ansammlung neuerdings aktiv gefördert - sei es durch Zulassung von Food-Trucks, die besagten vermeintlichen Obdachlosen, die ihr Geld lieber für Drogen und Alkohol ausgeben, als für eine warme Mahlzeit, eben diese als karitative Leistung Dritter kostenlos anzureichen. Scheinbar um Wildpinklern Herr zu werden, wurde nun auch noch offen einsehbare "Pinkelbecken" zur Verfügung gestellt. Bereits als die Wertstoffcontainer dort standen, wurde dort uriniert. Die für die Anwohner so wichtigen Container sind ersatzlos verschwunden, um die Sicht auf Personen, die ihre Notdurf verrichten frei zu machen. Ungeachtet der historischen Sichtachse tummeln sich die nunmehr von der Stadt aktiv geförderten Alkoholiker und Drogenkonsumenten in unmittelbarer Nähe zum Bonner Hauptbahnhof und Busbahnhof, also an einem Ort, den Einreisende als ersten (alles andere als positiven) Eindruck von Bonn wahrnehmen. An die Wirkung auf Kinder und Anziehungskraft entsprechender städtischer Förderung für weitere "Obdachlose", soll an dieser Stelle nicht weiter eingegangen werden. Die besagten Alkoholiker und Drogenkonsumenten behindern zudem den Korridor zwischen Kaiserplatz und Poppelsdorfer-Allee. Andere Möglichkeiten, die Bahnschienen zu queren als die dortige Unterführung zu nutzen, gibt es kaum. Kurz: Die Problematik um die Alkoholiker und Drogenkonsumenten am Kaiserplatz ist nicht neu, wird aber gegenwärtig von der Stadt dadurch befeuert, dass sie Anreize für jene Mitmenschen setzt, sich auch künftig dort aufzuhalten und Mitbürger aber auch das Ansehen der Stadt stören. Mehrfach musste ich auch in den Kellereingängen der Prinz-Albert-Straße, eben bedingt, durch die Probleme am Kaiserplatz, den Drogenkonsum beobachten. Ich beantrage daher, künftig von jeglichen stadtischen Anreizen für ein Verweilen von Drogenkonsumenten und Alkoholikern abzusehen und bereits gesetzte Anreize rückgängig zu machen, insbesondere die kostenlose Essensausgabe an besagtem Ort und in unmittelbarer Umgebung zu untersagen bzw. nicht zuzulassen, als auch die aufgestellte offene Toilette ersatzlos zu beseitigen. Seite 1 von2 PDF erstellt mit: www.form-solutions.de Artikel-Nr.: KFAS_01_002 ID=KFAS_01_002 rKqAJ49e 14.08.20 12:40Seite 2 von 2
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