201445 · Beschlussvorlage
Trennung der Buslinie 630
Kerndaten
- Nummer
- 201445
- Art
- Beschlussvorlage
- Veröffentlicht
- 03.08.2020
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
- Sondersitzung der Bezirksvertretung Bonn Anregung
- Sitzung der Bezirksvertretung Hardtberg Anregung
- Sitzung des Ausschusses für Planung, Verkehr und Denkmalschutz Empfehlung
Dateien
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Beschlussvorlage öffentlich 201445 Der Oberbürgermeister Federführung: 61 Stadtplanungsamt Dezernat: Dez. III Trennung der Buslinie 630 Beratungsfolge Bezirksvertretung Bonn 25.08.2020 Anregung Bezirksvertretung Hardtberg 25.08.2020 Anregung Ausschuss für Planung, Verkehr und Denkmalschutz 26.08.2020 Empfehlung Rat 01.09.2020 Entscheidung Beschlussvorschlag Die Buslinie 630 wird zum Fahrplanwechsel 2021/22 an der Haltestelle Uniklinikum Süd in zwei Teillinien getrennt. Begründung Die Verwaltung wurde in der Sitzung des Ausschusses für Planung, Verkehr und Denkmalschutz am 20.06.2018 mit der Prüfung beauftragt, ob und wie die Leistungsfähigkeit der Linie 630 verbessert werden kann (vgl. DS 1811546EB12). Dazu sollte eine Aufgliederung der Linie in drei Teillinien geprüft werden: 1) die Buslinie 630 fährt unverändert zwischen Tannenbusch und Uniklinikum Nord; 2) eine zusätzliche Buslinie 630a übernimmt die Kapazität von Uniklinikum Nord bis UN-Campus; 3) eine weitere Linie übernimmt die Kapazität von UN-Campus durch das Bundesviertel über die Südbrücke nach Beuel. Die Linie 630 wurde am 12.02.2020 erneut Thema eines weiteren Prüfauftrags im Planungsausschuss (vgl. DS 190483-2 AA). Die Linie 630 verkehrt an Schultagen zwölf Mal täglich zwischen den Haltestellen Uniklinikum Süd und Fritz-Erler-Straße in beide Richtungen. Die meisten Kurse der Linie 630 verkehren nur zwischen den Haltestellen Uniklinikum Süd und Agnetendorfer Straße. Die Verspätungen auf der Linie summieren sich derzeit hauptsächlich wegen der Länge der Linie zum Ende des jeweiligen Kurses beträchtlich. Die Verwaltung und SWB erarbeiten bereits Maßnahmen zur Beschleunigung, um diesen Verspätungen entgegenzuwirken (vgl. DS 1810600EB4). Ein Hauptgrund für Verzögerungen sind die Schrankenschließungen am Bahnübergang in Dottendorf, die nicht planbar sind. Eine Trennung der Buslinie würde diese weniger störanfällig machen, sodass zumindest der Ast zwischen Tannenbusch und Uniklinikum Süd stabiler betrieben werden kann. Da am Uniklinikum Süd bereits eine EndhaltestelleSeite 1 von 3 Seite 2 besteht, empfiehlt die Verwaltung dort eine Teilung der Linie. Hierfür sind die Beschaffung und der Betrieb eines zusätzlichen Busses notwendig, was zu Mehrkosten von ca. 180.000 € jährlich führt. Dabei werden die Abfahrtszeiten angepasst, um eine günstigere Verteilung der Wendezeiten zu erreichen, wodurch die direkte Umsteigemöglichkeit zwischen den neuen Teillinien am Uniklinikum Süd entfällt. Laut SWBV bleiben allerdings nur wenige Fahrgäste über diese Haltestelle hinaus im Bus sitzen. Für eine direkte Umsteigemöglichkeit wäre die Anschaffung von zwei zusätzlichen Bussen notwendig, sodass die Kosten auf ca. 360.000 € jährlich steigen würden. Aufgrund des geringen Umsteigepotenzials am Uniklinikum Süd wird diese Variante nicht empfohlen. Die Trennung der Linie 630 kann erst zum Fahrplanwechsel 2021/22 umgesetzt werden, weil die Beschaffung des zusätzlichen Busses mindestens ein Jahr Vorlaufzeit benötigt. Eine weitere Unterteilung in zwei kurze Linien am UN-Campus (vgl. Prüfauftrag, Punkt 2 und 3) ist trotz der oft entstehenden Wartezeiten am Bahnübergang Dottendorf nicht sinnvoll, weil so z.B. ein Umstieg notwendig wäre, um von Kessenich aus die Arbeitsschwerpunkte im Bundesviertel zu erreichen. Ebenfalls wird keine Weiterführung der Linie über die Südbrücke nach Beuel (vgl. Prüfauftrag, Punkt 2 und 3) empfohlen: So entstünde Parallelverkehr zu den Stadtbahnen, die die Strecke auf eigener Trasse schneller zurücklegen können als Busse im Mischverkehr. An der Haltestelle Heussallee/Museumsmeile besteht eine Umsteigemöglichkeit zwischen Stadtbahnlinie 66 und Buslinie 630. Die Verlängerung nur der heutigen zwölf Fahrtenpaare nach Beuel würde zusätzliche Betriebskosten von ca. 110.000 € jährlich verursachen. Die oben genannten Prüfergebnisse zu den Prüfaufträgen 2 und 3 tangieren den Beschlussvorschlag zur Trennung der Linie an der Haltestelle Uniklinikum Süd nicht. Die BV Beuel, die mit dieser Beschlussvorlage aufgrund der Abgabefristen nicht erreicht werden konnte, wird daher nachlaufend im Rahmen einer Mitteilungsvorlage hierüber informiert. Die Verwaltung empfiehlt zur Stabilisierung der Linie eine Kappung am Universitätsklinikum Süd, da hier bereits eine Endhaltestelle besteht und die Busse der jetzigen Linie 630 zumeist nur bis/ab Uniklinikum Süd fahren. Die jährlichen Mehrkosten werden über die ÖPNV-Pauschale des Landes finanziert. Finanzielle Auswirkungen: Produktgruppe 1.12.07 Produktgruppenbezeichnung Verkehrsplanung Produkt 1.12.07.01 Produktbezeichnung Planung ÖPNV Investive Kosten der MaßnahmeSeite 2 von 3 Seite 3 Betrag Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen Einzahlungen Investiver Finanzsaldo Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten Betrag Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen / Aufwendungen 180.000,00 EUR 161001207/ 73.1000 2021/2022 Einzahlungen (100% Förderung) / Erträge 180.000,00 EUR 161001207/ 61.1000 Haushaltsbelastung jährlich 0,00 EUR Anlage/n KeineSeite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 07:18 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de