201443 · Große Anfrage
Auswirkungen des BREXIT auf die Bundesstadt Bonn
Kerndaten
- Nummer
- 201443
- Art
- Große Anfrage
- Veröffentlicht
- 23.07.2020
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
Beratungsfolge
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Große Anfrage öffentlich 201443 Fragesteller/in: M.A. Christiane Overmans Reiner Burgunder Dipl. Kfm. Wolfgang Quirin CDU-Stadtratsfraktion Eva-Ingeborg Schmelmer Fraktion Freie Demokratische Partei 23.07.2020 Auswirkungen des BREXIT auf die Bundesstadt Bonn Beratungsfolge Ausschuss für Internationales und Wissenschaft 13.08.2020 Kenntnisnahme Fragestellung Die Verwaltung wird um Beantwortung folgender Fragen gebeten: 1. Wie stark sind aktuell a) die kulturellen, b) die wirtschaftlichen, und c) die wissenschaftlichen Verflechtungen der Bundesstadt Bonn mit Großbritannien? 2. Welche kommunalen Folgen/Auswirkungen hat der Brexit voraussichtlich speziell für die Bundesstadt Bonn, insbesondere für: die Städtepartnerschaften mit Oxford und Windsor-Maidenhead (Wie können diese Städtepartnerschaften erhalten, intensiviert und besonders gefördert werden, um auch zukünftig den Austausch zwischen Menschen und Organisationen aus den betreffenden Städten mit Bonn im Sinne Europas und im Sinne guter deutsch-britischer Beziehungen voran zu bringen?) - SchülerInnen/Studenten Austausch, - wissenschaftliche Zusammenarbeit, - kulturellen Austausch, - Wirtschaftsbeziehungen mit UK, einschließlich des Waren- und Dienstleistungsverkehrs, - Förderung von Britischen Firmen bei einer Umsiedlung aus England - Anwerbung von Kongressen - Anwerbung von Firmen, die ihre Produktion/Dienstleistung auf das Festland verlegen möchten einschl. Hilfen bei u.a. Beschaffung von Büro/Gewerbeflächen/Wohnraum. und - welche konkreten Auswirkungen in den erwähnten Bereichen sind schon eingetreten.Seite 1 von 2 Seite 2 3. Wie ist die Bundesstadt Bonn vorbereitet, Chancen des BREXITs zum Vorteil von Bürgerinnen und Bürger der Stadt zu ergreifen, u.a. durch Anwerbung von britischen Firmen und Institutionen? Sind Maßnahmen in diesem Sinn schon getroffen worden, z. B. auch bei Anwerbung von Fachkräften und bei der Erleichterung oder Beratung für die Anstellung solcher Personen, Firmen und Institutionen? Begründung Am 31. Januar 2020 hat Großbritannien die EU verlassen. Das Austrittsdatum des Vereinigten Königreichs war zuvor bereits mehrmals verschoben worden. Die Gefahr eines harten Brexits ist aber noch immer nicht vollständig gebannt. Die Unsicherheit über das zukünftige Verhältnis der Briten zur EU – und auch zu Deutschland – veranlasst viele Unternehmen, ihre Produktion auf das Festland zu verlegen. Umgekehrt wird das Ausscheiden aus dem EU-Binnenmarkt, womöglich die Einführung von Handelszöllen, auch Städte und Gemeinden bei uns negativ treffen können. Umsatzeinbußen der ortsansässigen Unternehmen könnten die Folge sein. Mit negativen Folgen für Arbeitsplätze, Wirtschaftskraft und Steueraufkommen wäre zu rechnen. Potenziell betroffenen Städte und Gemeinden sollten daher schon heute die Lage analysieren, den Sachstand darlegen, und Ideen und Konzepte zusammen mit der Wirtschaft vor Ort und auch dem Land entwickeln, wie es während und nach einem Brexit weitergehen kann. Bonn als Standort internationaler Organisationen ist von den Auswirkungen des Brexit in besonderem Maß betroffen und muss sich deshalb intensiv mit den Folgen und auch mit den Chancen, die sich aus dem Brexit ergeben, befassen. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 22:54 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de