201406-1 ST · Stellungnahme der Verwaltung
Bürgerantrag: Umwandlung von städtischen Rasenflächen in bestäuberfreundliche Blühwiesen
Kerndaten
- Nummer
- 201406-1 ST
- Art
- Stellungnahme der Verwaltung
- Veröffentlicht
- 18.08.2020
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
Beratungsfolge
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Stellungnahme der Verwaltung öffentlich 201406-1 ST Der Oberbürgermeister Federführung: 68 Amt für Stadtgrün Dezernat: Dez. III Bürgerantrag: Umwandlung von städtischen Rasenflächen in bestäuberfreundliche Blühwiesen Beratungsfolge Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und Lokale Agenda Kenntnisnahme Inhalt der Stellungnahme: Im Rahmen des Labeling-Verfahrens ‚StadtGrün naturnah‘ wurden und werden aktuell im gesamten Stadtgebiet diverse Projekte realisiert. Einige dieser Projekte werden in Zusammenarbeit mit der Initiative ‚Bonn Blüht und Summt‘ geplant und realisiert. Neben Blühwiesen gibt es ebenfalls zahlreiche andere Formen, welche nicht nur den blütenbesuchenden Insekten, sondern auch weiteren Insekten und Tieren Lebensraum bieten. Nur durch die Entwicklung und Erhaltung von solch diversen sich ergänzenden Lebensräumen kann eine entsprechende Artenvielfalt gefördert und erhalten werden. Unterstützt werden wir hierbei durch verschiedene Stellen, wie z.B. der Biologischen Station. So werden z.B. bereits jetzt in der Rheinaue gut ein Drittel der Flächen extensiv gepflegt. Darüberhinausgehende Maßnahmen sind schwer bis nicht durchführbar, da die Rheinaue zum einen unter Denkmalschutz steht und hier zum anderen Veranstaltungen stattfinden, deren Besucher Extensiv-Flächen zertreten. Aber auch in Endenich gibt es bereits entsprechende Flächen. Im Rahmen der Rezertifizierung des Labeling-Verfahrens sowie des hierauf abgestimmten Grünflächenmanagements werden im Stadtgebiet stetig weitere Flächen für eine solche Nutzung geprüft und umgewandelt. Hierbei sind besonders schmale Flächen für eine einfache Blumenwieseneinsaat ungeeignet, da die Ränder aus Verkehrssicherheitsgründen umlaufend in einer Breite von ca. 50 cm kurzgehalten werden müssen und somit nichts mehr von einer Blühwiese übrigbleibt. U.a. solche Bereiche müssen z.B. durch einen Bodenaustausch abgemagert und mit heimischen Wildkräutern eingesät werden, sodass sich hier eine stabile verkehrssichere Blumenwiese entwickeln kann. Die vorgeschlagenen Flächen werden im Rahmen des o.g. Grünflächenmanagements geprüft. Darüber hinaus wird darauf hingewiesen, dass die Prüfung und Realisierung durch die Anzahl von ca. 63.500 Grünflächen sowie dem hiermit verbundenen finanziellen Aufwand eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen wird und nur sukzessive umgesetzt werden kann.Seite 1 von 2 Seite 2 Beschlussvorschlag : Die Antragstellende wird über den Umfang der von der Verwaltung befürworteten Umsetzung informiert , der Bürgerantrag ist mit der Stellungnahme der Verwaltung erledigt und das formelle in § 24 GO NRW für die Beratung von Bürgeranträgen vorgesehene Verfahren zum Abschluss gelangt. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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