201385 · Große Anfrage
Nachhaltiges Regenwassermanagement
Kerndaten
- Nummer
- 201385
- Art
- Große Anfrage
- Veröffentlicht
- 20.07.2020
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg Kenntnisnahme
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Große Anfrage öffentlich 201385 Fragesteller/in: Wolfgang Heedt Achim Schröder Fraktion Freie Demokratische Partei 20.07.2020 gez. Jansen Nachhaltiges Regenwassermanagement Beratungsfolge Bezirksvertretung Bad Godesberg 25.08.2020 Kenntnisnahme Fragestellung Welche Überlegungen, Initiativen oder Testbetrieb gibt es seitens der Stadtverwaltung, für Stadt und Region ein nachhaltiges Regenwassermanagement einzuführen und hierfür insbesondere großvolumige Zisternen oder andere Wasservorratsbehälter zu errichten? Begründung Problemstellung Zunehmende Dürresommer Führen die Wasserversorgung über Talsperren an ihre Grenzen Erhöhen den Bedarf der Landwirtschaft zur Bewässerung und damit die Ausbeutung der Grundwasservorräte Erhöhen den Bedarf der Städte zur Bewässerung von Grünflächen Erhöhen die Waldbrandgefahr Die Grundlagen In Deutschland fallen im Durchschnitt pro Jahr730 l Regenwasser pro Quadratmeter https://de.statista.com/statistik/daten/studie/5573/umfrage/monatlicher- niederschlag-in-deutschland/ Die durchschnittliche Dachfläche eines Einfamilienhauses in Deutschland liegt bei 30 - 50 Quadratmetern. Bei 30 Quadratmetern Dachfläche eines einzelnen Einfamilienhauses fallen so pro Jahr 22.500 (22,5 m³) Liter Regenwasser an, die sich im Regelfall in die Kanalisation ergießen und somit unwiederbringlich verloren sind. Um wieviel größer muss also das Sammelpotenzial bei Schulen, Bürobauten und Fertigungshallen liegen? Zum Vergleich: Ein Tankfahrzeug als Sattelauflieger fasst bis zu 58.000 Liter. Ein Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr fasst rund 5.000 Liter. Die LösungSeite 1 von 2 Seite 2 Durch Sammeln des Regenwassers von Dachflächen in Zisternen oder anderen Wasservorratsbehältern entsteht ein Reservoir zur Bewässerung und als Löschwasserreserve. Für Wassertürme als eine Möglichkeit von Sammelbehältern und zur Verdeutlichung möglicher Sammelvolumina, konnte ein Fassungsvermögen von rund 4.500 m3, Unter- und Obergrenze offen. Wassertürme waren in der Vergangenheit im Einsatz für die Trinkwasserversorgung, können aber genauso gut eingesetzt werden zur Sammlung und Bevorratung von Regenwasser. Das Ergebnis Gelänge es also, Regenwasser von den weitflächigen Dachflächen in Städten zu sammeln und zu speichern Würden Trinkwasserreserven in Talsperren geschont Stünde Regenwasser als dezentrale Versorgung von Löschwasser in Waldbrandgebieten zur Verfügung Stünde es in den Städten zur sommerlichen Bewässerung von Grünflachen, zur Straßenreinigung sowie als Löschwasserreserve zu Verfügung Ließe sich mit dem Wasser die umliegende Landwirtschaft versorgen, indem die in der Stadt aufgefangene Wassermenge in entsprechende Vorratsbehälter auf dem Land gepumpt würde. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 17:17 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de