201210 · Antrag
Wochenmarkt ohne Einwegverpackungen
Kerndaten
- Nummer
- 201210
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 09.11.2020
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
- Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Arbeitsförderung Empfehlung
- Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Verbraucherschutz Empfehlung
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Volltext
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Antrag öffentlich 201210 Antragsteller/in: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Stefan Freitag Fraktion Freie Demokratische Partei Achim Schröder 30.06.2020 Wochenmarkt ohne Einwegverpackungen Beratungsfolge Ausschuss für Wirtschaft und Arbeitsförderung 18.08.2020 Empfehlung Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz 18.08.2020 Empfehlung Rat 10.12.2020 Entscheidung Inhalt des Antrags Die Verwaltung wird beauftragt, bei der Verlängerung des Vertrages mit der DMG Marktgilde ab dem 01.04.2021 folgende Kriterien mit in den Vertrag aufzunehmen: 1. Marktstände, Imbissstände, Foodtrucks etc., die vollständig auf Einwegverpackungen sowie Einweggeschirr- und besteck verzichten, zahlen künftig -analog zu der Vorgehensweise auf dem Weihnachtsmarkt- 15% geringere Standgebühren. 2. Marktstände, Imbissstände, Foodtrucks etc., die ausschließlich Einwegverpackungen anbieten, zahlen 25% höhere Standgebühren. Ziel ist, Einwegververpackungen sowie Einweggeschirr und -besteck maßgeblich zu verringern. Mittelfristig sollen Einwegverpackungen komplett vermieden werden. Zudem muss die Marktgilde dafür sorgen, dass Einweg- Plastik nicht einfach durch Einweg-Produkte aus anderem Material ersetzt, oder Einweg-Produkte als „mehrfach verwendbar“ deklariert werden. Begründung Das Vertragsverhältnis über die Organisation und Durchführung des Wochenmarktes Bonn mit der DMG Marktgilde e.B. läuft zum 31.03.2021 aus. Beim Abschluss eines neuen Vertrages mit dem jeweiligen Vertragspartner sollen zukünftig nachhaltige Kriterien u.a. Massgabe sein. Durch die Reduzierung von Einwegverpackungen sowie Einweggeschirr- und besteck auf dem zentralen Wochenmarkt in der Innenstadt wird entsprechend ein sichtbares ökologisches Zeichen gesetzt.Seite 1 von 2 Seite 2 Denn um die Kosten für Kunststoffe für die Entsorgung und Verwertung der Kunststoffabfälle erst gar nicht entstehen zu lassen, ist der erste Schritt Vermeidung. Kunststoffe zersetzen sich nur langsam. Werden sie wahllos weggeworfen, sammeln sie sich in unserer direkten Umwelt, in Flüssen und Meeren, an Küsten in Europa und weltweit. Kunststoffrückstände, darunter sogenanntes Mikroplastik, lassen sich heute auch in Meerestieren und -pflanzen nachweisen und finden so Eingang in die menschliche Nahrungskette. Hinzu kommt, dass ab Sommer 2021 in der ganzen Europäischen Union Einwegprodukte aus Kunststoff, für die es gute Alternativen gibt, verboten werden. Im Engagement gegen Kunststoffmüll wird Bonn als Stadt der Nachhaltigkeit progressiv gegen Einwegverpackungen als auch gegen die Verschmutzung der Umwelt durch Plastikmüll vorgehen, denn sowohl die Produktion der Verpackungen als auch der Transport und die Entsorgung belasten die Umwelt. Eine Reduzierung der Einwegverpackungen passt wie auch das Refillsystem (statt Coffee-to-go Becher) zum Leitbild der Stadt Bonn. Desweiteren entspricht eine Reduzierung von Einwegverpackungen dem Selbstverständnis unserer Kommune: Sustainable Bonn, Projekt der UN Weltdekade für nachhaltige Bildung und Projekt Ökoprofit, Ausrufung des Klimanotstandes, Klimaneutralität bis 2035. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 19:03 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de