201204 · Große Anfrage
Theatergemeinde und Theater
Kerndaten
- Nummer
- 201204
- Art
- Große Anfrage
- Veröffentlicht
- 29.06.2020
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Kulturausschusses Kenntnisnahme
Dateien
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Große Anfrage öffentlich 201204 Fragesteller/in: Prof. Dr. Wilfried Löbach Markus Schuck Fraktion Freie Demokratische Partei CDU-Stadtratsfraktion Ursula Zimmermann 29.06.2020 Theatergemeinde und Theater Beratungsfolge Kulturausschuss 12.08.2020 Kenntnisnahme Fragestellung a) Sieht die Verwaltung Möglichkeiten zu einer erweiterten Kooperation zwischen Theater Bonn, Beethoven Orchester Bonn und der Theatergemeinde BONN im Bereich der Gestaltung und Vermarktung von Abonnements? b) Könnte sich dadurch der finanzielle Spielraum für Marketing-Maßnahmen bei den genannten Einrichtungen der Stadt Bonn vergrößern? Begründung 1. Die Theatergemeinde BONN ist örtlicher Vereinsteil der Theatergemeinde- Gesellschaft ‚Christ und Kultur‘ e.V., AG Köln VR 5447. Sie ist seit 1951 tätig, verfügt also über langjährige Erfahrungen bei der kontinuierlichen Vermittlung von Kultur in Form von Abonnements an breite Bevölkerungsschichten. Sie hat derzeit ca. 7.500 Mitglieder, davon ca. 1.000 Jugendliche und ist somit eine der größten gemeinnützigen Besucherorganisationen in ganz Deutschland. Sie vermittelt pro Saison über 50.000 Kulturbesuche, davon rund 25.000 für das Theater Bonn und 1.500 für Konzerte des Beethoven Orchesters Bonn. Der Vorstand der Theatergemeinde BONN arbeitet ehrenamtlich. Die hauptamtlichen Dienstleistungen finanzieren sich durch die Mitgliedsbeiträge und Einkaufsrabatte der Kulturanbieter. 2. Die Theatergemeinde BONN verfügt über ein umfangreiches Netzwerk von Kulturanbietern, kommuniziert regelmäßig die Vielfalt der Bonner Kulturereignisse, fördert die stabile Teilhabe und die Erschließung neuer Interessengruppen. Sie organisiert beispielsweise die Bonner Theaternacht und das AStA-Kultur-Ticket für Studierende der Universität Bonn. 3. Die Theatergemeinde BONN verfügt über ein umfangreiches Know How bei der Pflege und dauerhaften Bindung von Abonnent*innen. Sie vermittelt im Gegensatz zu kommerziellen Ticket-Shops keine punktuellen Erlebnisse, sondern nur ‚Pakete‘ (teilweise bewusst kombiniert mit niederschwelligen Angeboten).Seite 1 von 2 Seite 2 Eine Übernahme der personalaufwendigen Verwaltung von Fest- Abonnent*innen bei den städtischen Kultureinrichtungen könnte diese entlasten. Weitere Synergieeffekte durch Zusammenführung von Leistungen und Marketingmaßnahmen sind darstellbar. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 05:27 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de