201173-1 ST · Stellungnahme der Verwaltung
Aufwertung der Immobilie Kaiserpassage
Kerndaten
- Nummer
- 201173-1 ST
- Art
- Stellungnahme der Verwaltung
- Veröffentlicht
- 03.08.2020
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Internationales und Wissenschaft Ausschuss für Internationales und Wissenschaft Empfehlung
- Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Arbeitsförderung Empfehlung
- Sitzung noch nicht verknüpft Entscheidung federführend
- Sitzung des Kulturausschusses Empfehlung
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Stellungnahme der Verwaltung öffentlich 201173-1 ST Der Oberbürgermeister Federführung: 03 Amt für Wirtschaftsförderung Dezernat: Dez. OB 23.06.2020 Aufwertung der Immobilie Kaiserpassage Beratungsfolge Kulturausschuss 12.08.2020 Empfehlung Ausschuss für Internationales und Wissenschaft 13.08.2020 Empfehlung Ausschuss für Wirtschaft und Arbeitsförderung 18.08.2020 Empfehlung Rat 01.09.2020 Entscheidung Inhalt der Stellungnahme: Zu 1: Bei Annahme des Antrages wird die Verwaltung entsprechende Gespräche führen. Zu dem jetzigen Zeitpunkt erachtet die Verwaltung die vorgeschlagenen Räumlichkeiten in der Kaiserpassage jedoch als nicht geeignet, um dort dauerhaft entweder Projekte im Rahmen der Wissenschaftskommunikation für die breite Öffentlichkeit zu präsentieren oder Präsentationen von Transferprojekten auch für die Anbahnung von neuen Kooperationen zu zeigen. Es ist nicht ersichtlich, warum diese Immobilie im Vergleich zu anderen privaten Flächen in der Bonner Innenstadt besonders geeignet sein sollte. Viele Hochschulen haben entweder in ihren eigenen Gebäuden Räume, die je nach Fachbereich speziell eingerichtet sind und insbesondere Innovationen für die Anbahnung neuer Kooperationen zeigen. Auch dienen diese Räume üblicherweise dazu, forschend tätig sein zu können oder Seminare durchzuführen. Eine Anbindung an die Infrastruktur der Universität und an die personelle Betreuung wäre daher zwingend erforderlich. Der genannte Showroom Visualisierung an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, der im Rahmen des Projektes Campus to World entstanden ist, dient nur zu einem sehr geringen Anteil den Belangen der Wissenschaftskommunikation für die interessierte Öffentlichkeit. Er zeichnet sich durch ein besonders hochwertiges Equipment und eine besondere technische Infrastruktur aus, die so nur innerhalb der Hochschule selbst gewährleistet werden kann. Auch wird er für einen längeren Zeitraum betrieben und ist über das o.g. Projekt finanziert. Zu 2: Die Kulturverwaltung beabsichtigt, zeitnah mit dem Inhaber der Immobilie Gespräche über eine mögliche kulturelle Nutzung zu führen.Seite 1 von 2 Seite 2 Zu. 3: Die Kosten eines dauerhaften Betriebs eines Showrooms sind sehr viel höher als der angedachte Betrag, der für einen geringen Anteil der Mietkosten verwendet würde. Inwieweit die Universität oder auch weitere Wissenschaftseinrichtungen für diese Art der Präsentation Gelder einwerben könnten, müsste nach Annahme des Antrages geklärt werden. Eine direkte oder indirekte Unterstützung des Immobilieneigentümers der Kaiserpassage von Seiten der Verwaltung kann aus Gründen der Marktgerechtigkeit nicht befürwortet werden. Im Etat des Kulturamtes und der Stabsstelle Wissenschaft sind keine Mittel für eine solche Unterstützung vorhanden. Diese müssten im Rahmen der Haushaltsberatungen zur Verfügung gestellt werden. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 01:52 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de