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201090 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich

Bürgerantrag: Erteilung von praktischem Fahrradunterricht in den vierten Klassen der Grundschulen

Nummer
201090
Art
Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Veröffentlicht
05.06.2020
Letzte Änderung
18.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 05.06.2020
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 25.06.2020

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung des Ausschusses für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und Lokale Agenda 25.06.2020 Entscheidung federführend
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Untergeordnet

  1. 201090-1 Bürgerantrag: Erteilung von praktischem Fahrradunterricht in den vierten Klassen der Grundschulen

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Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
öffentlich
201090
Der Oberbürgermeister
Federführung:
Bürgerbüro/Bürgerbeteiligung/Ombudsstelle
Dezernat:
Dez. OB
Bürgerantrag: Erteilung von praktischem
Fahrradunterricht in den vierten Klassen der
Grundschulen
Beratungsfolge
Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen
und Bürger und Lokale Agenda
25.06.2020 Entscheidung
Inhalt des Bürgerantrages
Der Bürgerantrag hat folgenden Wortlaut: Ich beantrage hiermit, dass die
Kinder der vierten Klassen die Möglichkeit erhalten, nicht nur die Theorie,
sondern auch praktischen Unterricht für die Teilnahme mit dem Fahrrad
am Straßenverkehr erhalten.
Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag.
Anlage/n
1 Bürgerantrag (öffentlich)
2 Bürgerantrag komplett (nichtöffentlich)Seite 1 von 3

Bürgerantrag Online
Datum
22.05.2020
Anrede Vorname Nachname
Straße Hausnummer
Postleitzahl Ort
Telefon E-Mail
Betreff
Fahrradprüfung für die vierten Klassen
Ihr Antrag
Ich beantrage hiermit, dass die Kinder der vierten Klassen die Möglichkeit erhalten, nicht nur die Theorie,
sondern auch praktischen Unterricht für die Teilnahme mit dem Fahrrad am Straßenverkehr erhalten.
Meine Tochter besucht die vierte Klasse der Ennertschule.
Sie hat seit Anfang Februar keinen regulären Unterricht mehr. Seit Februar ist die Klassenlehrerin erkrankt, das
heißt, von Februar bis Mitte März war meine Tochter in andere Klassen aufgeteilt. Wegen der Coronakrise ist sie
dann seit Mitte März nur noch insgesamt fünf Mal zur Schule gegangen.
Zu Hause bearbeitet sie seit dem Arbeitsblätter, die wir per Email bekommen.
In den vier Jahren Grundschulzeit hatte sie drei Mal Schwimmunterricht (sie hat folglich in der Schule nicht
schwimmen lernen können). Sie hat keine Klassenfahrt machen können, auch das Klassenabschlussfest fällt aus.
All das kann ich hinnehmen. Aber die letzte Nachricht aus der Schule hat mich so bestürzt, dass ich mich nun an
Sie wende.
Das Schulamt hat entschieden, dass die Kinder nur theoretischen Fahrradunterricht an den bis zu den
Sommerferien verbleibenden Präsenztagen erhalten. Die sonst übliche und verpflichtende Fahrpraxis fällt aus.
Statt dessen sollen die Eltern mit den Kindern Fahrradfahren üben.
Ich kann das beim besten Willen nicht auch noch leisten. Wir sind mit vier Kindern seit Wochen zu Hause und
versuchen, neben unseren Berufen Ersatzlehrer zu sein. Mehr schaffen wir nicht. Ab gesehen davon kenne ich
die Regeln mit dem Fahrrad nicht mehr so genau wie die Polizei, die den Unterricht sonst begleitet und
durchführt.
Das praktische Üben mit dem Fahrrad in der Schule könnte ohne Weiteres unter den geltenden Abstandregeln
durchgeführt werden.
Das praktische Üben ist viel wichtiger als jeglicher Schulstoff. Meine Tochter muss nach den Sommerferien quer
durch den Bonner Straßenverkehr zu ihrer neuen Schule fahren. Ich mache mir große Sorgen um sie.
Daher bitte ich Sie, umgehend zu ermöglichen, dass in der verbleibenden Schulzeit praktischer Fahrradunterricht
für die Kinder angeboten wird. Alternativ müssen Sommerkurse angeboten werden oder der Unterricht sofort zu
Beginn der fünften Klassen nachgeholt werden.
Ansonsten fürchte ich, dass mehr Viertklässler im Straßenverkehr sterben als durch die Coronakrise.
Mit freundlichen Grüßen
Seite 1 von2
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Artikel-Nr.: KFAS_01_002
ID=KFAS_01_002
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22.05.20 15:45Seite 2 von 3

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