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200999 · Mitteilungsvorlage

Viktoriabrücke (Sachstandsbericht) - zur Fertigstellung und Verkehrsübergabe der östlichen Brückenseite - zur Planung Rampe Thomastraße und Unterführung Alter Friedhof

Nummer
200999
Art
Mitteilungsvorlage
Veröffentlicht
29.05.2020
Letzte Änderung
18.09.2026
  1. Sitzung des Ausschusses für Planung, Verkehr und Denkmalschutz 24.06.2020 Kenntnisnahme
  2. Sitzung des Bau- und Vergabeausschusses 25.06.2020 Kenntnisnahme
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Mitteilungsvorlage
öffentlich
200999
Der Oberbürgermeister
Federführung:
66 Tiefbauamt
Dezernat:
Dez. III
Viktoriabrücke (Sachstandsbericht)
- zur Fertigstellung und Verkehrsübergabe der
östlichen Brückenseite
- zur Planung Rampe Thomastraße und
Unterführung Alter Friedhof
Beratungsfolge
Ausschuss für Planung, Verkehr und
Denkmalschutz
24.06.2020 Kenntnisnahme
Bau- und Vergabeausschuss 25.06.2020 Kenntnisnahme
Mitteilung:
Im Hinblick auf die bevorstehende Fertigstellung der östlichen Brückenseite
berichtet die Verwaltung über den Sachstand und den weiteren Ablauf (Stand:
Ende Mai 2020):
Viktoriabrücke
Die Fertigstellung und Verkehrsfreigabe für die Ostseite der Viktoriabrücke
steht kurz bevor. Gemäß Zeitplanung war sie für den 03.07.2020
vorgesehen. Der anschließende Beginn der Abrissarbeiten der westlichen
Brückenseite war auf die mit der DB abgestimmten Sperrpausen
eingetaktet. Aufgrund der Streichung/Verschiebung von Sperrpausen seitens
der DB und Beeinträchtigungen durch die Corona-
Pandemie wurden Änderungen im Bauablauf erforderlich.
Die für den Aushub der Brückenträger der Westseite erforderlichen
Sperrpausen sind nunmehr bereits Anfang August 2020 vorgesehen. Um
diesen Termin zu erreichen, müssen die Abbrucharbeiten auf der Westseite
nun schon am 19.06.2020 beginnen. Zu diesem Zeitpunkt werden die Arbeiten
auf der Ostseite noch nicht abgeschlossen sein, so dass eine
Verkehrsumlegung auf die neue Brückenseite noch nicht möglich ist. Die Folge
wäre ein 2-wöchiger Zeitraum, in dem die Brücke vollgesperrt werden muss.
Erschwerend käme hinzu, dass die zweite Woche der Sperrung in den
Sommerferien läge, in denen Straßen.NRW die Anschlussstelle Bonn Endenich
(Endenicher Ei) sperren wird, so dass die für wesentliche Teile des MIV
leistungsfähigste Umleitungsstrecke über die A565 nicht zur Verfügung stünde.
Mit umfangreichen Umplanungen und Optimierungen ist es gelungen, die
Sperrzeit auf 11 Tage zu verkürzen und mit einer Ausführungszeit vom 19.06.
bis zum 29.06. vor die Ferienzeit zu verschieben, so dass kein Konflikt mit der
Maßnahme des Landesbetriebs entsteht.Seite 1 von 2

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Da auch Fußgänger- und Radverkehr durch die Vollsperrung betroffen sein
wird, wird veranlasst, dass die nächstliegende Ausweichroute, nämlich die
Fußgängerunterführung Herwarthstraße, während der Zeit der
Brückenvollsperrung täglich gereinigt wird. Zusätzlich kommt in der Zeit von
6:30 Uhr bis 21:00 Uhr ein Wachdienst zum Einsatz, um eine soziale Kontrolle
durchgängig zu gewährleisten.
Hinsichtlich der Führung des Radverkehrs wird der ADFC vor Beginn der
Sperrung eingebunden.
Die Arbeiten an der Viktoriabrücke liegen insgesamt im Zeitplan, so dass aus
heutiger Sicht die Fertigstellung wie geplant Ende 2021/ Anfang 2022
realistisch ist.
Rampe zur Thomastraße
Bislang war vorgesehen, das Planfeststellungsverfahren für den Neubau der
Rampe von der Viktoriabrücke zur Thomastraße im Frühjahr 2020 zu
beantragen. Im Rahmen der Weiterqualifizierung der Entwurfsplanung haben
sich Änderungen im Hinblick auf die Gründung der Rampe ergeben, die
möglicherweise die Beantragung zusätzlicher Sperrpausen und evtl. sogar DB-
eigenes Gelände erfordern. Derzeit wird geprüft, wie dies vermieden werden
kann, um die Verzögerungen so gering wie möglich zu halten. Die Beantragung
des Planfeststellungsverfahrens verzögert sich durch diese Umplanungen aus
heutiger Sicht mindestens bis August 2020.
Während der geschätzt etwa 1-jährigen Bearbeitungszeit seitens der
Planfeststellungsbehörde wird die Planung bis zur Ausschreibungsreife
vorangetrieben, so dass die Ausschreibung unmittelbar nach
Planfeststellungsbeschluss erfolgen kann. Die Bauzeit wird mit ca. 12 Monaten
veranschlagt. Da die Fertigstellung der Rampe zur Thomastraße
Voraussetzung für den Umbau der Bornheimer Straße ist, können diese
Arbeiten nicht vor 2022 beginnen. Es wird sichergestellt, dass die Planung der
Bornheimer Straße bis zur Fertigstellung der Rampe abgeschlossen ist. Ziel ist,
die Umbauarbeiten so zeitnah wie möglich nach Fertigstellung der Rampe
aufzunehmen.
Fußgängerunterführung Herwarthstraße
Vor dem Umbau der Unterführung ist im Auftrag der SWB die Herstellung einer
neuen Kabeltrasse erforderlich, die den Rückbau der vorhandenen Trasse
hinter der südlichen Seitenwand der Unterführung und damit eine
entsprechende Verbreiterung ermöglicht. Für das Projekt ist nach Angabe der
SWB das Leistungsverzeichnis fertiggestellt, die Maßnahme also
ausschreibungsreif, jedoch steht die Zustimmung der Deutschen Bahn noch
aus. Mit Vorliegen der vertraglichen Regelung mit der DB werden die SWB die
Leistung ausschreiben und es können verbindliche Termine benannt werden.
Derzeit wird im Auftrag des Tiefbauamts die Ausführungsplanung für den
Umbau der Unterführung erstellt. Die Fertigstellung soll bis Ende 2021 erfolgen.
Anlage/n
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