200968-06 AA · Änderungsantrag
Neubaus eines Feuerwehrhauses der Löscheinheit Rheindorf der Freiwilligen Feuerwehr in der Karl-Legien-Straße 192a in Bonn-Graurheindorf Antrag zur Vorlage 200968
Kerndaten
- Nummer
- 200968-06 AA
- Art
- Änderungsantrag
- Veröffentlicht
- 20.04.2021
- Letzte Änderung
- 19.09.2026
Beratungsfolge
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
Verwandte Vorlagen
Übergeordnet
Volltext
Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.
Text anzeigen (2.921 Zeichen)
Änderungsantrag öffentlich 200968-06 AA Antragsteller/in: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Friederike Dietsch SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Dr. Stephan Eickschen DIE LINKE.-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Hanno von Raußendorf Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Dr. Dominik Maxein 20.04.2021 Neubaus eines Feuerwehrhauses der Löscheinheit Rheindorf der Freiwilligen Feuerwehr in der Karl- Legien-Straße 192a in Bonn-Graurheindorf Antrag zur Vorlage 200968 Beratungsfolge Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 21.04.2021 Empfehlung Inhalt des Änderungsantrags Die Entwurfsplanung wird in folgenden Aspekten überarbeitet: 1. Der Neubau soll nach Möglichkeit in Holzbauweise errichtet werden. Dabei wird das Holz zertifiziert nachhaltig und nach Möglichkeit regional beschafft. 2. Das Gebäude soll mindestens den Energieeffizienzstandard KFW40 erfüllen. 3. Zudem wird die Wärmeversorgung durch erneuerbare Energien sichergestellt. 4. Es wird eine Außentreppen als zweiter baulicher Rettungsweg eingeplant. Dabei wird eine Lösung gefunden, die platzminimierend wirkt und damit eine angedeutete Reduzierung an Stellplätzen minimiert wird.Seite 1 von 3 Seite 2 Begründung Zu 1: Bei der Verwendung von Holz als Baustoff wird langfristig CO2 in den Gebäuden eingelagert. Im Gegensatz dazu erzeugt beispielsweise Beton bei der Herstellung eine nicht unwesentliche Menge CO2 (auch graue Energie genannt) und es werden fossile Rohstoffe bei der Herstellung verbraucht. Insgesamt schont Holz als nachwachsender Rohstoff begrenzte Ressourcen. Diese Bauweise im speziellen Fall einer Feuerwache kann genutzt werden, um öffentlichkeitswirksam mit dem Mythos aufzuräumen, dass Holzbauten anfälliger für Brände sind. Das liegt daran, dass das Brandentstehungsrisiko unabhängig des Baustoffes ist. Im Falle eines Ausbruchs von Feuer stellt Holz einen sehr gut kalkulierbaren und resistenten Baustoff dar- lediglich die Oberflächen verkohlen. Außerdem ist die Bauzeit bei einer Holzbauweise verkürzt, was im Hinblick auf den Neubau im laufenden Betrieb der Feuerwache von großem Vorteil ist. Vor allem hält dies die Lärm- und Staubbelastungen der Anwohner sehr gering. Die Holzbauweise ermöglicht eine moderne, flexible, angenehme und langlebige Nutzung. Zu 2 und 3: Die Stadt Bonn hat den Klimanotstand ausgerufen und möchte in den nächsten 15 Jahren klimaneutral werden. Gebäude, die jetzt gebaut werden, werden weit über diesen Zeitraum hinaus bestehen und sollten daher so errichtet werden, dass eine Klimaneutralität erreichbar ist. Dementsprechend sollte auch die Wärmeversorgung sichergestellt werden und das Gebäude angemessen effizient errichtet werden. Zu 4: Die derzeitige Planung sieht vor, dass im Obergeschoss des neuen Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Graurheindorf gleichzeitig aufgrund Brandschutztechnischer Vorschriften nur 30 Personen aufhalten dürfen.Seite 2 von 3 Seite 3 Anlage/n KeineSeite 3 von 3
Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.
bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 02:53 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de