← Vorlagen

200935 · Dringlichkeitsantrag

Leihtablets für Schülerinnen und Schüler

Nummer
200935
Art
Dringlichkeitsantrag
Veröffentlicht
04.06.2020
Letzte Änderung
18.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 04.06.2020
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 18.06.2020

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung des Ausschusses für Kinder-, Jugend und Familie 26.05.2020 Empfehlung
  2. Sitzung des Schulausschusses 04.06.2020 Empfehlung
  3. Sitzung des Rates 18.06.2020 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 60,2 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 200935-1 AA Leihtablets für Schülerinnen und Schüler Antrag zur Vorlage 200935
  2. 200935-2 ST Leihtablets für Schülerinnen und Schüler

Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.

Text anzeigen (2.013 Zeichen)
Dringlichkeitsantrag
öffentlich
200935
Antragsteller/in:
Dörthe Ewald
M.A. Gieslint Grenz
SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
19.05.2020
Leihtablets für Schülerinnen und Schüler
Beratungsfolge
Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie 26.05.2020 Empfehlung
Schulausschuss 04.06.2020 Empfehlung
Rat 18.06.2020 Entscheidung
Begründung der Dringlichkeit:
Um eine zeitnahe Umsetzung in die Wege zu leiten, ist eine Beratung nach den
Sommerferien zu spät. Dann hat bereits das neue Schuljahr begonnen.
Inhalt des Dringlichkeitsantrags
Die Verwaltung wird beauftragt:
1. Zeitnah ein Konzept und einen Fahrplan zu entwickeln, um Schülerinnen
und Schüler aus wirtschaftlich benachteiligten Familien mit Leihtablets
auszustatten.
2. Die Ausstattung erfolgt zunächst an den weiterführenden Schulen.
3. Die vom Bund in Aussicht gestellte Unterstützung zur digitalen Ausstattung
in Höhe von 150 € soll hierbei einbezogen werden. Hierzu muss mit den
entsprechenden Entscheider*innen Kontakt aufgenommen werden.
4. Die Verwaltung sucht zur Unterstützung Sponsor*innen, z.B. Telekom oder
Sparkasse KölnBonn.
5. Es wird geprüft, ob die alten iPads der Stadtverordneten in Schulen und
Kitas verwendet werden können.
Begründung
Die vergangenen Wochen haben eklatante Mängel in der digitalen Ausstattung
von Schulen und Schüler*innen zutage gebracht. Nicht nur die technischen
Voraussetzungen der Schulen liegen im Argen, auch die Ausstattung mit
Computern bei wirtschaftlich schwächeren Familien ist ungenügend. Bereits
heute warnen Sozial- und Bildungsverbände davor, dass Kinder und
Jugendliche aus finanziell weniger gut ausgestatteten Familien von der
Teilhabe an Bildung abgeschnitten sind und sich diese Situation in Zukunft
sogar noch verstärken wird. Kommunen, Land und Bund sind hier gefordert, fürSeite 1 von 2

Seite 2
Chancengleichheit zu sorgen und zu verhindern, dass durch die Corona-
Pandemie tiefe gesellschaftliche Gräben dauerhaft zu Nachteilen für diese
Kinder und Jugendlichen führen.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.

bonn.social/@biz ↗
Im ALLRIS öffnen ↗

Datenstand: 02.11.2026, 19:29 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de