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200754 · Antrag

Vergabekriterium Küchen an Kindertagesstätten

Nummer
200754
Art
Antrag
Veröffentlicht
30.04.2020
Letzte Änderung
18.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 30.04.2020
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 23.06.2020

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung des Ausschusses für Kinder-, Jugend und Familie 26.05.2020 Empfehlung
  2. Sitzung des Betriebsausschusses SGB 23.06.2020 Empfehlung
  3. Sitzung des Hauptausschusses 10.06.2020 Entscheidung federführend
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Untergeordnet

  1. 200754-1 ST Vergabekriterium Küchen an Kindertagesstätten

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Antrag
öffentlich
200754
Antragsteller/in:
Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN
Dorothea Schmitz
CDU-Stadtratsfraktion
Dr. Verena Lautz
Fraktion Freie Demokratische Partei
Achim Schröder
28.04.2020
Vergabekriterium Küchen an Kindertagesstätten
Beratungsfolge
Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie 26.05.2020 Empfehlung
Betriebsausschuss SGB 17.06.2020 Empfehlung
Hauptausschuss 10.06.2020 Entscheidung
Inhalt des Antrags
Die Verwaltung möge prüfen, wie bei der Vergabe von Trägerschaften an
Kindertagesstätten auf das Küchenkonzept "Ausgabeküche" als
Ausschlusskriterium im Sinne einer Trägervielfalt verzichtet werden kann. Ziel
sollte im Regelfall sein, dass an Standorten, an denen eine Zubereitungsküche
steht, diese auch genutzt wird.
Begründung
Die Mittagsmahlzeit leistet einen wesentlichen Beitrag zur täglichen Versorgung
unserer Kinder in Kindertagesstätten. Es existieren
verschiedene Verpflegungssysteme wie Cook & Serve (in einer
Zubereitungsküche werden Speisen selber gekocht), Cook & Chill und Cook &
Freeze (in einer Aufbereitungsküche werden gekühlte und/oder gefrorene
Hauptgerichte zur Ausgabe vorbereitet und erwärmt bzw. endgegart) sowie
Cook & Hold (Ausgabeküche, angelieferte Speisen werden warm gehalten).
Reine Ausgabeküchen haben die Herausforderung, dass mit zunehmender
Warmhaltezeit u.a. Vitamine und andere Nährstoffe verloren gehen. Denn
neben der Lebensmittelauswahl haben Zubereitung und die anschließende
Warmhaltezeiten einen wesentlichen Einfluss auf die Qualität der Speisen.
Jedes Verpflegungssystem hat seine Vor- und Nachteile und sollte beim Bau
von Kindertagesstätten nicht von vorn herein ausgeschlossen werden. Von
daher darf bei der Vergabe von Trägerschaften für Kindertagesstätten das
Konzept der Zubereitungsküche kein Ausschlusskriterium sein. Selber kochen
sollte möglich sein.
Bei Neu- und Umbauten von Kindertagesstätten ist eine Ausschreibung der
Trägerschaften so frühzeitig zu organisieren, dass das jeweilige
Ernährungskonzept des Trägers, der den Zuschlag für den Betrieb der Kita
erhalten hat, Berücksichtigung findet. Träger, die Zubereitungsküchen wollen,Seite 1 von 2

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dürfen von der Vergabe der Kita Trägerschaft nicht mehr ausgeschlossen
werden.
Gutes Essen in der Kita trägt nicht nur dazu bei, dass Kinder fit durch ihren
Alltag gehen, es prägt die Ess- und Tischkultur, die Wertschätzung für
Lebensmittel sowie das Ernährungsverhalten. In der Zubereitungsküche
werden alle Gerichte vor Ort selbst zubereitet und ausgegeben. Die
Entscheidung über die Auswahl der Lebensmittel (regional, Bio, zertifiziert,
saisonal, konventionell, fair etc.) wird in der Einrichtung selbst getroffen. Auch
kann die Küche, die dann über Herd und Backofen verfügt, vielfältig für Koch-
und Backevents, Veranstaltungen etc. genutzt werden.
Anlage/n
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Datenstand: 02.11.2026, 17:25 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de