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200697 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich

Bürgerantrag: Verkehrssichernde Maßnahmen für den Fahrradverkehr im Bereich Pützchens Chaussee 162-168

Nummer
200697
Art
Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Veröffentlicht
20.04.2020
Letzte Änderung
18.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 20.04.2020
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 11.08.2020

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung der Bezirksvertretung Beuel 11.08.2020 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 2 MB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 200697-1 ST Bürgerantrag: Verkehrssichernde Maßnahmen für den Fahrradverkehr im Bereich Pützchens Chaussee 162-168

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Text anzeigen (7.614 Zeichen)
Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
öffentlich
200697
Der Oberbürgermeister
Federführung:
Bürgerbüro/Bürgerbeteiligung/Ombudsstelle
Dezernat:
Dez. OB
16.04.2020
Bürgerantrag: Verkehrssichernde Maßnahmen für
den Fahrradverkehr im Bereich Pützchens
Chaussee 162-168
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Beuel 06.05.2020 Entscheidung
Inhalt des Bürgerantrages:
Der Antrag, unterstützt durch die Schulleitung des St. Adelheid-Gymnaisums,
hat folgenden Wortlaut:
Es wird beantragt, an dieser gefährlichen Stelle (ab Ende Parkbuchten) auf der
unterbrochenen Linie des Fahrradschutzstreifens auf der Fahrbahn im Abstand
von 2,50 m auf einer Länge von 70 m bis zur Ampel reflektierende und flexibel
nachgebende Baken zu verankern (außen an den dort vorhandenen
Einfahrten). Damit wird das Halten und Parken auf dem Streifen unmöglich
gemacht, ohne den Verkehr zu behindern oder einzuschränken.
Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag.
Anlage/n
1 Bürgerantrag (öffentlich)
2 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)Seite 1 von 5

Bürgerantrag Online
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Weiterhin können erhobene Daten bei Bedarf korrigiert,, gelöscht oder deren Erhebung eingeschränkt
werden..
Hiermit versichere ich, der Erhebung und der Verarbeitung meiner Daten zuzustimmen und über meine Rechte belehrt
worden zu sein.
Datum
16.04.2020
Institution / Verein
ADFC
Anrede Vorname Nachname
Straße Hausnummer
Postleitzahl Ort
Telefon E-Mail
Betreff
Schutz von Fahrradfahrern auf der Pützchens Chaussee, Nr. 162 - 168
Seite 1 von2
PDF erstellt mit: www.form-solutions.de
Artikel-Nr.: KFAS_01_002
ID=KFAS_0011_000022
vnFLg44cs
1166..0044..2200 2211::1188Seite 2 von 5

Ihr Antrag
Entwurf Text für Bürgerantrag
Auf Pützchens Chaussee, Fahrtrichtung stadtauswärts, ist ein sog. Fahrradschutzstreifen. Dieser wird in Höhe der
Hausnummern 162 - 168 extrem häufig von haltenden u. parkenden Autos blockiert. Das ist für die
Fahrradfahrer sehr gefährlich, da
- sie auf die Fahrbahn ausweichen müssen,
- die Blockaden in einer Rechtskurve stattfinden und damit die Situation für nachfolgende Autofahrer schlecht
einsehbar ist
- dort in der Regel schnell gefahren wird
- und gerade bei Dunkelheit die Sicht schlecht ist.
Der Streifen wird zudem nach Schulschluss häufig von den Schülerinnen des St. Adelheid-Gymnasiums genutzt.
Zudem sind Gruppen von Schülerinnen dort häufig z.B. Richtung Ennertbad zu Fuß unterwegs. Die gefährlichen
Parker blockieren auch den Bürgersteig, sodass die Mädchen ggf. auf die Fahrbahn ausweichen müssen.
Abends sind dort zudem viele Radpendler stadtauswärts unterwegs.
Die Blockaden finden vor allem morgens, mittags u. abends statt, wenn Autofahrer bei dem dort ansässigen
Restaurant "Der Grieche" oder (seltener) bei der Bäckerei Gilgens einkaufen.
Beide Geschäfte haben gesonderte, ausgeschilderte Parkplätze, die man über ihre Einfahrt erreichen kann. Beide
Geschäfte weisen zudem ihre Kunden in Aushängen darauf hin, nicht auf dem Fahrradschutzstreifen zu parken.
Auch direkt hinter der Ampel sind auf der rechten Seite ausreichend Parkplätze. Das ist aber manchen
Autofahrern offenbar zu umständlich.
Das gefährliche Parken geschieht ständig. Als Beispiel: Innerhalb von 75 Minuten wurden am Abend des
17.12.2019 14 Fahrzeuge gezählt (und der Stadt gemeldet), die dort gefährdend geparkt und den Streifen
blockiert haben. Mehr als 20 Radfahrer mussten auf die Fahrbahn im Dunkeln ausweichen. Der Stadt
(Ordnungsdienst) ist das Problem bekannt. Angeblich werden dort zweimal täglich Kontrollen durchgeführt. Das
ist aber ganz offensichtlich wirkungslos. Die Gefährdung für Fahrradfahrer bleibt bestehen.
ANTRAG:
Es wird beantragt, an dieser gefährlichen Stelle (ab Ende Parkbuchten) auf der unterbrochenen Linie des
Fahrradschutzstreifens auf der Fahrbahn im Abstand von 2,50m auf einer Länge von 70m bis zur Ampel
reflektierende und flexibel nachgebende Baken zu verankern (außer an den dort vorhandenen Einfahrten). Damit
wird das Halten u. Parken auf dem Streifen unmöglich gemacht, ohne den Verkehr zu behindern oder
einzuschränken.
(Derartige Baken werden vielfach bereits z.B. an Autobahnbaustellen verwendet, sind also selbst für schnelleren
Verkehr geeignet. Beispiel für die Baken siehe
https://www.absperrtechnik24.de/Flexibake+Kunststoff+rechts+linksweisend+ueberfahrbar.htm oder
https://www.strassenausstatter.de/produkt/verkehrslenkung/leitschwellen-leitelement-leitboy-flexible-
leitpoller/sichtzeichen-l30-und-l32/).
Die Stadt Bonn hat kleine Baken bereits im Einsatz zwischen Ungarten und Oberholtorf, dort wird ein Fußweg
damit gesichert. Die Stadt Königswinter verwendet solche Baken permanent an der Landstraße Oberpleis-
Eudenbach am Abzweig nach Uthweiler (s. Bild 2).
Die Straßenbreite auf Pützchens Chaussee ist ab Hausnummer 160 ausreichend vorhanden: Der
Fahrradschutzstreifen hat dort eine Breite von 1.35m, die Spur für die Autos hat am Ende der Parkbuchten 3,40m
und wird dann bis zur Ampel noch breiter. Selbst für die Busse der Stadtwerke Bonn, die eine Breite von 2,55m
haben, wäre also weit ausreichend Platz vorhanden die Autospur zu befahren, ohne in Konflikt mit den Baken zu
kommen.
KOSTEN: Für 70 m werden ca. 28 Baken benötigt. Stückpreis liegt je nach Ausführung zwischen 17 und 40€.
Gesamtkosten also maximal 1.200 €, sofern die Stadt die Anbringung mit eigenen Kräften vornimmt. Ggf. ist der
ADFC bereit, dabei mitzuhelfen.
UNTERSTÜTZUNG: Dieser Antrag wird unterstützt von der Leitung des St. Adelheid-Gymnasiums, Herrn Direktor
Egbert Bachner, aufgrund der besonderen Gefährdung fahrradfahrender Schülerinnen auf ihrem Schulweg.
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Datenstand: 02.11.2026, 21:01 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de