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200671-7 AA · Änderungsantrag

Rahmenplan zur Neuordnung der Bonner Bäderlandschaft Antrag zur Vorlage 200671

Nummer
200671-7 AA
Art
Änderungsantrag
Veröffentlicht
04.06.2020
Letzte Änderung
18.09.2026
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg 17.06.2020 Anhörung
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Übergeordnet

  1. 200671 Rahmenplan zur Neuordnung der Bonner Bäderlandschaft

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Änderungsantrag
öffentlich
200671-7 AA
Antragsteller/in:
Lutz Beine
Angelika Stabenow
Klaus Lehmann
SPD Bezirksfraktion Bad Godesberg
03.06.2020 gez. Jansen
Rahmenplan zur Neuordnung der Bonner
Bäderlandschaft
Antrag zur Vorlage 200671
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bad Godesberg 17.06.2020 Anhörung
Inhalt des Änderungsantrags
1. Punkt 1.2 der Beschlussvorlage wird wie folgt ergänzt:
Auf dem Grundstück des ehemaligen Kurfürstenbades soll nach vorherigem Abriss ein
Neubau mit einem Mehrzweckbecken und einem Lehrschwimmbecken errichtet
werden. Das neue Bad soll das Profil eines Gesundheitsbades erhalten.
Dies erfordert neben einem Mehrzweck- und einem Lehrschwimmbecken
- die Realisierung eines Therapiebeckens,
- einen Saunabereich und
- eine glaubwürdige bauliche Anknüpfung an die Godesberger Bädertradition samt
Nutzung der Heilwässer im neuen Bad
Ob hierfür die überbaubaren Flächen des rechtskräftigen Bebauungsplanes erweitert
werden müssen, ist noch im weiteren Verfahren zu prüfen.
Das Paul-Magar-Mosaik im Kurfürstenbad wird vor dem Abriss für eine zukünftige
Verwendung ausgebaut und gesichert.
2. Für die BV Bad Godesberg steht im Vordergrund, dass der Bau des neuen
Kurfürstenbads schnellstmöglich realisiert wird. Die BV Bad Godesberg lehnt die
Prüfung des Baus eines Kombibads am Standort Panoramabad Rüngsdorf alternativ
zum neuen Kurfürstenbad ab, um weitere Verzögerungen zu verhindern.
Begründung
Besonders in Bad Godesberg besteht seit der übereilten Schließung desSeite 1 von 2

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Kurfürstenbads ein eklatantes Defizit im Bereich des Schul- wie auch des Vereins- und
Freizeitschwimmens. Bad Godesberg muss seit mittlerweile vier Jahren auf ein
Hallenbad verzichten. Dieser Mangel muss schnellstmöglich behoben werden.
Der von der CDU zur alternativen Prüfung vorgeschlagene Standort am Panoramabad
liegt im Hochwassergebiet und eignet sich offensichtlich nicht für die Errichtung eines
Hallenbades. Außerdem ist eine Lage in der Mitte Bad Godesbergs für die Entwicklung
der Innenstadt wichtig und der alten Standort viel besser für die Bürger*innen zu
erreichen. Die BV Bad Godesberg lehnt daher weitere Verzögerungen ab, die durch die
Prüfung denkbarer Alternativen entsteht. Es besteht ein politischer Konsens, dass am
alten Standort ein neues Kürfürstenbad errichtet werden soll.
Wichtig ist, dass ein hochwertiges Bad realisiert wird, das der Bonner Bevölkerung
adäquate Wellness-Funktionen bietet. Eine Stadt wie Bonn braucht ein Bad mit einem
zeitgemäßen Saunabereich. Ein solcher war auch in der Planung des Zentralbades
vorgesehen und könnte jetzt mit gleichem Standard im neuen Kurfürstenbad realisiert
werden. Die bislang eingestellte Summe von 15 Mio. EUR lässt dies nicht zu. Die BV
Bad Godesberg dringt daher darauf, dass bei der weiteren Planung realistische
Baukosten eingestellt werden.
Die BV Bad Godesberg regt an, dass kurzfristig mit der Schaffung der
planungsrechtlichen Voraussetzungen begonnen wird, um den höheren Platzbedarf
eines solchen Gebäudes auf dem vorhandenen Grundstück decken zu können.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 03.11.2026, 02:49 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de