200671-2 AA · Änderungsantrag
Rahmenplan zur Neuordnung der Bonner Bäderlandschaft Antrag zur Vorlage 200671 Antrag zur Vorlage 200671-1 AA
Kerndaten
- Nummer
- 200671-2 AA
- Art
- Änderungsantrag
- Veröffentlicht
- 08.06.2020
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
- Sondersitzung des Sportausschusses Empfehlung
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Anhörung
Dateien
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Änderungsantrag öffentlich 200671-2 AA Antragsteller/in: Gabi Mayer Dipl.-Ing. Angelika Esch SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Rahmenplan zur Neuordnung der Bonner Bäderlandschaft Antrag zur Vorlage 200671 Antrag zur Vorlage 200671-1 AA Beratungsfolge Rat 07.05.2020 Entscheidung Bezirksvertretung Bonn 19.05.2020 Anhörung Sportausschuss 09.06.2020 Empfehlung Inhalt des Änderungsantrags Der Prüfauftrag des vorgelegten Rahmenplans zur Neuordnung der Bonner Bäderlandschaft wird wie folgt geändert bzw. ergänzt: 1. Eine Prüfung des Standortes Römerbad (Ziffer 1a) entfällt, da ein Verzicht auf das Frankenbad als einziges innerstädtisches Bad abzulehnen ist. 2. Es erfolgt eine parallele Prüfung, in welchem anderen Bad in Bonn die Wettkampftauglichkeit realisiert werden kann. Dies ist erforderlich, um keine Zeit zu verlieren, falls eine Erweiterung im Frankenbad denkmalrechtlich nicht möglich ist. 3. Für die Dauer der Sanierung des Frankenbades wird das temporäre Bad so geplant, dass es wettkampftauglich ist. 4. Der Rahmenplan wird ergänzt um ein Konzept für Therapiebecken in Bonn. 5. Der Bedarf an Schulschwimmbädern wird nach der Umsetzung des Rahmenplanes zunächst evaluiert. 6. Zur Sitzung des Rates am 01.09.2020 legt die Verwaltung einen Grundsatzbeschluss vor, der festlegt, an welchem Standort das wettkampftaugliche Bad gebaut wird. Außerdem legt sie eine nachvollziehbare Zeitplanung unter Ausschöpfung aller Parallelisierungsmöglichkeiten zur Realisierung des Rahmenplans sowie belastbare Kostenschätzungen für alle Hallen– und Freibäder vor. 7. Im weiteren Prozess ergänzt die Verwaltung den Rahmenplan für die Neuordnung der Bäderlandschaft auch um ein Betriebskonzept.Seite 1 von 2 Seite 2 Begründung Ein Hallenbad am Standort Römerbad ist höchstens ergänzend, nicht aber das Frankenbad ersetzend, wünschenswert. Zum jetzigen Zeitpunkt muss aufgrund des Zustandes des Frankenbades jedoch besser heute als morgen mit einer Planung und dann auch Realisierung der Sanierung begonnen werden. Eine parallele Prüfung wäre allein aufgrund der Dauer bis zu einer Entscheidung möglicherweise das Aus für das Frankenbad. Der Standort ist jedoch für viele Bonnerinnen und Bonner nicht verhandelbar, allein wegen seines Einzugsgebietes bis nach Endenich und Poppelsdorf und seiner weiterreichenden Bedeutung als innerstädtisches Bad auch für die Universität und die Studierenden. Eben wegen des hohen Zeitdrucks einerseits und der Bedeutung für den Schwimmsport andererseits muss die Prüfung der Erweiterung eines Beckens im Frankenbad auf 8 Bahnen parallel zu den Alternativen Ennert- und Kurfürstenbad geprüft werden. Ein inzwischen fast vollständiger Verlust der Therapiebecken in Krankenhäusern und privaten Einrichtungen für Kranke und Menschen mit Behinderungen macht es erforderlich, dass die Verwaltung den Rahmenplan entsprechend nachbessert. Eine Schließung von Schulschwimmbecken kann nur in Abhängigkeit der dann vorliegenden Schülerzahlen und Bedarfe erfolgen. Um dem Zeitdruck insgesamt gerecht zu werden und das Thema nicht hinter die Kommunalwahl zu verschleppen, ist das zeitnahe Vorlegen von Zahlen und Zeitplanung unverzichtbar. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 22:25 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de