200660 · Kleine Anfrage
Finanzielle Auswirkungen der Corona-Krise
Kerndaten
- Nummer
- 200660
- Art
- Kleine Anfrage
- Veröffentlicht
- 14.04.2020
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
Beratungsfolge
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Kleine Anfrage öffentlich 200660 Der Oberbürgermeister Federführung: Ratsbüro Dezernat: Dez. OB Finanzielle Auswirkungen der Corona-Krise Beratungsfolge Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen Kenntnisnahme Rat Kenntnisnahme Beschlussvorschlag Die Verwaltung wird um die Beantwortung der nachfolgenden Fragen gebeten: 1. Hat die Verwaltung die finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise auf den städtischen Haushalt, zumindest grob, kalkuliert (z. B. entstehende Mehraufwendungen)? 2. Werden die Auswirkungen bereits bei der Aufstellung des Doppelhaushaltes 2021/2022 berücksichtigt? 3. Hat die Verwaltung die Höhe der wegfallenden Gewerbesteuereinnahmen kalkuliert? 4. Welche Kosten werden durch die Landesregierung erstattet, wie hoch ist der Deckungsbeitrag bei der Landeserstattung? 5. Sind schon jetzt negative Auswirkungen auf freiwillige Leistungen absehbar? 6. Wie wirkt sich die Krise auf den zwingenden Haushaltsausgleich aus? Deutsche Wirtschaftsforschungsinstitute haben die finanziellen Auswirkungen als massiv beschrieben. Alle Kommunen müssen mit deutlichen Mindereinnahmen z. B. bei den Gewerbesteuern und deutlich höheren Ausgaben z. B. im Sozialen, rechnen. Die Stadt Wuppertal hat für sich, in einer vorläufigen Kalkulation, mit einer Summe von 150 Millionen Euro kalkuliert. Das Hilfspaket des Landes stellt den Kommunen die Finanzierung der Verluste abseits der kommunalen Haushalte in Aussicht, das sind aber Kredite die, wenn auch über 50 Jahre Laufzeit, trotzdem zurückgezahlt werden müssen. Somit ist das keine reale Entlastung der Kommunen. Anlage/n KeineSeite 1 von 1
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