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200640-2 ST · Stellungnahme der Verwaltung

Bürgerantrag: Wort halten - keine weiteren Verzögerungen bei der Verkehrsentlastung und Verkehrsberuhigung der Bornheimer Straße zwischen Ellerstraße und Alter Friedhof

Nummer
200640-2 ST
Art
Stellungnahme der Verwaltung
Veröffentlicht
24.06.2020
Letzte Änderung
18.09.2026
  1. Sitzung des Ausschusses für Planung, Verkehr und Denkmalschutz 26.08.2020 Kenntnisnahme
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  1. 200640 Bürgerantrag: Wort halten - keine weiteren Verzögerungen bei der Verkehrsentlastung und Verkehrsberuhigung der Bornheimer Straße zwischen Ellerstraße und Alter Friedhof

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Stellungnahme der Verwaltung
öffentlich
200640-2 ST
Der Oberbürgermeister
Federführung:
61 Stadtplanungsamt
Dezernat:
Dez. III
Bürgerantrag: Wort halten - keine weiteren
Verzögerungen bei der Verkehrsentlastung und
Verkehrsberuhigung der Bornheimer Straße
zwischen Ellerstraße und Alter Friedhof
Beratungsfolge
Ausschuss für Planung, Verkehr und
Denkmalschutz
24.06.2020 Kenntnisnahme
Inhalt der Stellungnahme
1.) Die Bornheimer Straße im Abschnitt Alter Friedhof bis Ellerstraße ist ein
Projekt des Masterplans 2.0, dessen Förderantrag sich derzeit in der
Überarbeitung befindet. Der Umbau ist weiterhin an die Erstellung der
Rampe zur Viktoriabrücke gebunden. Der Zeitplan ist in den Masterplan
eingebunden. Der Beginn der Umsetzung ist für 2022 vorgesehen.
2.) Der Umbau der Bornheimer Straße geht einher mit einer Beruhigung
und Aufwertung des Quartiers. Hierzu heißt es in der Beschreibung des
Projektes Bornheimer Straße: Im Zuge der Sanierung der Viktoriabrücke
und der neuen Anbindung durch eine Rampe an die Thomastraße, den
Bau des Kreisels Am Alten Friedhof/Rabinstraße und dem "City-Bogen"
werden sich die Verkehrsbeziehungen im Kreuzungsbereich
Bornheimer Straße/Hochstadenring stark verändern. Hierdurch ergibt
sich die Möglichkeit, die Spurenaufteilung zu verändern und den Raum
für Fußgänger und Radfahrer zu vergrößern. Damit kann die
Erreichbarkeit der Museen jenseits des Hochstadenrings verbessert, die
Aufenthaltsqualität im Kreuzungsbereich gesteigert und der
Wohnstandort Ellerviertel an die Nordstadt und die City angebunden
werden. Die Umlenkung der Verkehrsströme bietet auch die Chance zur
wirksamen Beruhigung und Umgestaltung der Bornheimer Straße in
ihrem gesamten Verlauf.
Mit welchen Maßnahme eine Verkehrsberuhigung erreicht werden kann
und ob dafür bestimmte Fahrbeziehungen vollständig entfallen sollen,
ist noch Gegenstand verwaltungsinterner Prüfungen.
Hierzu sind noch politische Beschlüsse der entsprechenden Gremien
notwendig, die noch für dieses Jahr von der Verwaltung vorbereitet
werden.Seite 1 von 3

Seite 2
Nach Abschluss der geplanten Verkehrsentlastungs- und -
beruhigungsmaßnahmen in der Bornheimer Straße befürwortet die
Verwaltung aus Sicht der Wirtschaftsförderung grundsätzlich eine
Steigerung der Präsenz und der Erlebbarkeit des Themas „August
Macke“ im skizzierten Bereich des sog. „Macke-Viertels“.
Als geeignete Werbe- und Infrastrukturmaßnahmen werden drei Punkte
bevorzugt vorgeschlagen:
a.
Ausweitung der Hinweisbeschilderung mit dem korallroten Tourist-
Leitsystem
An ausgewählten Standorten und Straßenkreuzungen im Nahbereich
des Museums in einem Radius von ca. 250 Metern.
b.
Aufwertung der Bushaltestelle „Eifelstraße/Macke-Haus“ der Buslinie
602
Installation eines Wartehäuschens mit Macke-spezifischer Gestaltung
einer Seitenwand.
Die Umsetzung dieser Maßnahme bedarf der engen Abstimmung mit
den Stadtwerken Bonn (SWB).
c.
Touristischer Video-Clip zum Thema Macke-Viertel
Aufgrund der auch im Tourismus schnell voranschreitenden
Digitalisierung der Angebote wird von dem im Bürgerantrag
vorgeschlagenen „Spazierweg“ mir festen Informationsstelen abgeraten,
zumal das Macke-Viertel mit zahlreichen Stationen recht weitläufig ist,
was bzgl. der Installation und Pflege erfahrungsgemäß erhebliche
Folgekosten erwarten ließe.
Stattdessen würde die Produktion eines animierenden touristischen
Video-Clips bevorzugt.
Mit diesem Angebot könnten die schönsten Stationen des Macke
Viertel-Rundgangs über verschiedene Social-Media-Kanäle
werbewirksam präsentiert und beworben werden.
Im städtischen Haushalt sind dafür allerdings keine Haushaltsmittel
vorgesehen.
3.) Die Finanzierung des Umbaus zwischen Alter Friedhof und Ellerstraße
soll mit der Förderung Masterplan 2.0 erfolgen. Die Fachverwaltung hat
entsprechende Mittel zum Haushalt angemeldet.
Beschlussvorschlag für Planungsausschuss :
Der Bürgerantrag, der für ein abschließendes Votum in den
Planungsausschuss verwiesen wurde, ist mit der Stellungnahme der
Verwaltung erledigt. Die Antragstellenden werden entsprechend den
Ausführungen in der Stellungnahme der Verwaltung über den aktuellen
Sachstand und die weitere Vorgehensweise informiert.
Das formelle Verfahren nach § 24 GO NRW ist damit abgeschlossen.Seite 2 von 3

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Anlage/n
KeineSeite 3 von 3

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