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200612 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich

Bürgerantrag: Essbare Stadt Bonn - Projekt BEEThoven

Nummer
200612
Art
Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Veröffentlicht
03.04.2020
Letzte Änderung
18.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 03.04.2020
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 16.06.2020

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 16.06.2020 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 139 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 200612-1 ST Bürgerantrag: Essbare Stadt Bonn - Projekt BEEThoven
  2. 200612-2 AA Bürgerantrag: Essbare Stadt Bonn - Projekt BEEThoven

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Text anzeigen (6.458 Zeichen)
Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
öffentlich
200612
Der Oberbürgermeister
Federführung:
Bürgerbüro/Bürgerbeteiligung/Ombudsstelle
Dezernat:
Dez. OB
29.03.2020
Bürgerantrag: Essbare Stadt Bonn - Projekt
BEEThoven
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bonn 21.04.2020 Entscheidung
Inhalt des Bürgerantrages:
Der Antrag hat folgenden Wortlaut:
Als Reaktion auf Ihre Stellungnahme zum Vorhaben „Essbare Stadt Bonn“
(Bürgerdialog zum Haushalt 2019/2020 - unten abgedruckt) möchte ich hiermit
einen Antrag zur Aufstellung eines oder mehrerer Hochbeete (eventuell in einer
späteren Phase) auf der Poppelsdorfer Allee (Streifen zwischen dem
Fußgänger- und dem Radweg) stellen und Ihre Einwände wie folgt adressieren.
Einzelheiten zum Antragsinhalt und zur Begründung ergeben sich aus
beigefügtem Bürgerantrag.
Anlage/n
1 Bürgerantrag (öffentlich)
2 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)Seite 1 von 3

Bürgerantrag Online
Einverständniserklärung für die Erhebung und Verarbeitung von Daten nach der
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Zur Bearbeitung Ihres Anliegens erfolgt auf Grundlage gesetzlicher Bestimmungen die Erhebung und
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werden... In Fällen mit einer gebührenpflichtigen Verarbeitung kann es vorkommen,, dass zur
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Rechte der betroffenen Person::: Auskunft,, Berichtigung,, Löschung und Sperrung,, Widerspruchsrecht
Sie haben das Recht,, Ihre Einwilligung jederzeit ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die
Zukunft abzuändern oder gänzlich zu widerrufen... Durch den Widerruf der Einwilligung wird die
Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt...
Sie können den Widerruf entweder postalisch,, per E--Mail oder per Fax an uns übermitteln... Es
entstehen Ihnen dabei keine anderen Kosten als die Portokosten bzw... die Übermittlungskosten nach
den bestehenden Basistarifen...
Weiterhin können erhobene Daten bei Bedarf korrigiert,, gelöscht oder deren Erhebung eingeschränkt
werden...
Hiermit versichere ich, der Erhebung und der Verarbeitung meiner Daten zuzustimmen und über meine Rechte belehrt
worden zu sein.
Datum
29.03.2020
Institution / Verein
Lebensmittelretter Rhein-Mosel e.V.
Anrede Vorname Nachname
Straße Hausnummer
Postleitzahl Ort
Telefon E-Mail
Betreff
Essbare Stadt Bonn - Projekt BEEThoven
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Artikel-Nr.: KFAS_01_002
ID=KFAS_000111_000000222
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Ihr Antrag
Sehr geehrte Damen und Herrn,
als Reaktion auf Ihre Stellungnahme zum Vorhaben "Essbare Stadt Bonn" (Bürgerdialog zum Haushalt 2019/2020
- unten abgedruckt) möchte ich hiermit einen Antrag zur Aufstellung eines oder mehrerer Hochbeete (eventuell
in einer späteren Phase) auf der Poppelsdorfer Allee (Streifen zwischen dem Fußgänger und Radweg) stellen und
Ihre Einwände wie folgt adressieren.
Ihrer Stellungnahme entnehme ich, dass Sie der Idee "Essbare Stadt Bonn " grundsätzlich offen
gegenüberstehen, die Umsetzung jedoch an den mangelnden finanziellen und/oder personellen Ressourcen
scheitert.
Da sich die Idee der Essbaren Stadt jedoch thematisch mit dem Betätigungsfeld des gemeinnützigen Vereins der
Lebensmittelretter deckt, würde ich die Hochbeete gerne mit unseren Vereinsmitteln anschaffen und auch
entsprechend bepflanzen und bewirtschaften wollen. Bepflanzen möchten wir die Hochbeete mit Kräutern und
Gemüse. Eine entsprechende Pflege würde durch unsere Vereinsmitglieder gewährleistet und sichergestellt
werden.
Das Hochbeet stünde selbstverständlich allen Menschen kostenlos zur Verfügung und setzt keine spezielle
Anmeldung wie beim Urban Gardening voraus. Zunächst würde ich gerne mit einem Hochbeet begingen, um zu
sehen wie ein solches Angebot von den Bürgern angenommen (eventuell möchten sich Bürger bei der Pflege
und Bewirtschaftung einbringen) wird und wie respektvoll mit dem Material umgegangen wird.
Die genaue Ausgestaltung (Abmessungen) und die Terminplanung (Post-Covid-19) würde ich gerne mit Ihnen
abstimmen wollen, wenn Sie gegen ein solches Vorhaben keine Einwände haben.
Mit freundlichen Grüßen
____________________________________________________________________________________________________________
Stellungnahme der Verwaltung:
Das Projekt „Essbare Stadt“ kann nicht von der Stadt durchgeführt werden. Um ein solches Projekt umzusetzen
und die dauerhafte Pflege der Beete gewährleisten zu können, wäre ein erheblicher finanzieller und personeller
Aufwand notwendig, für den die Mittel aus dem Bürgerbudget nicht ausreichend sind.
Der Anbau von Nutzpflanzen innerhalb der Stadt könnte anderweitig gefördert werden. Die Stadt Bonn bietet
bereits mehrere Standorte zum Urban Gardening an. Informationen dazu sind hier zu finden:
http://www.bonn.de/umwelt_gesundheit_planen_bauen_wohnen/amt_fuer_stadtgruen/gruene_projekte/17131/i
ndex.html?lang=de
Im Unterschied zum Projekt „Essbare Stadt“ werden die Flächen nicht durch die Stadt, sondern durch
Bürgerinnen und Bürger bewirtschaftet. Nach Prüfung konkreter Bereiche könnten weitere städtische Flächen
dafür verwendet werden. Mit den Mitteln aus dem Budget des Bürgerdialogs zum Haushalt könnten an konkret
genannten Flächen durch die Stadt Beete angelegt werden. Die Bewirtschaftung muss dann allerdings von den
Bürgerinnen und Bürgern geleistet werden.
Eine konkrete Fläche, die möglicherweise im Rahmen des Bürgerbudgets förderfähig wäre, wird hier leider nicht
genannt.
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Datenstand: 02.11.2026, 17:56 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de