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200607 · Kleine Anfrage

Digitaler Unterricht während der Schulschließungen aufgrund der COVID-19-Epidemie

Nummer
200607
Art
Kleine Anfrage
Veröffentlicht
06.04.2020
Letzte Änderung
18.09.2026
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  1. 200607-1 ST Digitaler Unterricht während der Schulschließungen aufgrund der COVID-19-Epidemie

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Kleine Anfrage
öffentlich
200607
Der Oberbürgermeister
Federführung:
Ratsbüro
Dezernat:
Dez. OB
Digitaler Unterricht während der Schulschließungen
aufgrund der COVID-19-Epidemie
Beratungsfolge
Schulausschuss Kenntnisnahme
Rat Kenntnisnahme
Beschlussvorschlag
1. Wie vielen Schulen in Bonn erhalten den Unterrichtsbetrieb während der
Schulschließungen aufgrund der COVID-19-Epidemie mithilfe digitaler
Lernangebote aufrecht?
2. Welche Maßnahmen werden kurzfristig von der Verwaltung ergriffen, um
Schulen und Lehrkräfte technisch, organisatorisch und finanziell bei der
Durchführung digitalen Unterrichts zu unterstützen?
3. An welche Stellen bei der Stadt Bonn oder dem Land Nordrhein-Westfalen
können sich Schulen und Lehrkräfte wenden, wenn sie technische oder
organisatorisch Hilfe oder Unterstützung beim Aufbau digitaler Lernangebote
benötigen?
4. Wurden von der Stadt Bonn bereits im Rahmen des Förderprogramms
„DigitalPakt Schule“ vom Land Nordrhein-Westfalen bereitgestellte Gelder
beantragt? Wenn ja, wie viele Anträge wurden bereits gestellt, wie viele
Anträge wurden bereits bewilligt und für welche Maßnahmen wurden bereits
Fördergelder verausgabt?
5. Wie bewertet die Verwaltung aktuell infrastrukturelle, technische und
organisatorische Voraussetzungen für die Durchführung digitalen Unterrichts
und der Nutzung digitaler Lernangebote, insbesondere:
a. das Vorhandensein von didaktisch-pädagogischen Konzepten zur
Durchführung digitalen Unterrichts an Schulen sowie Qualifikationen der
Lehrkräfte,
b. Kenntnisse der Lehrkräfte und SchülerInnen bei der Nutzung von
Programmen und Tools,
c. die infrastrukturelle und technische Ausstattung von Schulen, Lehrkräften
und Schülerinnen (Computer, Tablets, Breitbandinternetverbindung, etc.),Seite 1 von 2

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d. die Sensibilisierung der Schulen und der Lehrkräfte in
datenschutzrechtlichen Fragen bei der Auswahl der Hilfsmittel zur
Durchführung digitalen Unterrichts?
Zur Eindämmung des Corona-Virus wurden die Schulen in Nordrhein-
Westfalen bis zum Ende der Osterferien geschlossen. Während der
Schulschließungen sollen Lehrkräfte auf digitale Unterrichtsformen
zurückgreifen, um den Lehrbetrieb aufrecht zu erhalten.
Hierfür müssen jedoch entsprechende infrastrukturelle und technische
Voraussetzungen vorhanden sein bzw. geschaffen werden, um eine
gleichbleibende Unterrichtsqualität zu gewährleisten und jeder Schülerin bzw.
jedem Schüler die Teilnahme zu ermöglichen, beispielsweise indem
entsprechende Endgeräte bereitgestellt werden.
Zudem müssen die Schulen aufgrund veränderter Anforderungen bei der
digitalen Wissensvermittlung ihre didaktischen-pädagogischen Konzepte
anpassen bzw. auf den digitalen Unterricht ausgerichtete Konzepte neu
entwickeln. Ebenso ist eine Weiterbildung der Lehrkräfte erforderlich.
Da es nicht auszuschließen ist, dass die Schulen über das Ende der
Osterferien hinaus geschlossen bleiben müssen, sind die Fragesteller
interessiert den aktuellen Sachstand beim Ausbau der digitalen
Unterrichtsinfrastruktur zu erfahren. Ebenso ist von Interesse, welche
Maßnahmen die Verwaltung plant, um die Voraussetzungen zur Durchführung
digitalen Unterrichts zu verbessern.
Des Weiteren existieren bereits vollwertige Videokonferenz-Lösungen unter
Open-Source-Lizenz wie „Jitsi Meet“ und auch auf den Online-Unterricht
spezialisierte Open-Source-Lösungen wie „BigBlueButton“, welche auch auf
Servern der Schulen und/oder der Stadt betrieben werden könnten. Deshalb
sind die Fragesteller ebenfalls daran interessiert, welche technische
Infrastruktur den Schulen bereits durch die Stadt oder das Land zur Verfügung
gestellt wird und inwieweit auf eine Sensibilisierung der Schulen und Lehrkräfte
für mögliche datenschutzrechtliche Probleme geachtet wurde.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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