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200570 · Beschlussvorlage

Masterplan Innere Stadt Bonn 2.0 Neugestaltung Rheinuferpromenade Bürgerbeteiligungskonzept

Nummer
200570
Art
Beschlussvorlage
Veröffentlicht
02.04.2020
Letzte Änderung
18.09.2026
  1. Sitzung des Beirates Bürgerbeteiligung 15.05.2020 Anregung
  2. Sitzung des Ausschusses für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und Lokale Agenda 28.05.2020 Entscheidung federführend
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Beschlussvorlage
öffentlich
200570
Der Oberbürgermeister
Federführung:
68 Amt für Stadtgrün
Dezernat:
Dez. III
Masterplan Innere Stadt Bonn 2.0
Neugestaltung Rheinuferpromenade
Bürgerbeteiligungskonzept
Beratungsfolge
Beirat Bürgerbeteiligung 24.04.2020 Anregung
Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen
und Bürger und Lokale Agenda
29.04.2020 Entscheidung
Beschlussvorschlag
Der Umsetzung des vorliegenden Beteiligungskonzeptes
zum Projekt „Masterplan Innere Stadt Bonn 2.0, Umbau
Rheinpromenade - Zweite Fährgasse bis Rosental“ wird
zugestimmt.
Begründung
Mit Beschluss des Rates der Stadt Bonn vom 26.09.2019, Ds-Nr.
1911980 „Masterplan Innere Stadt Bonn 2.0 – Antrag auf
Städtebaufördermittel 2020-2027“, wurde festgelegt, dass das
Projekt „Umbau Rheinpromenade“ aufgenommen und die
förderunschädlichen Vorarbeiten in die Wege geleitet werden
sollen.
Der Rhein und seine Ufer sind in Bonn prägende Elemente der
Freiraum- und Siedlungsstruktur und Anziehungspunkt für die
Freizeit- und Erholungsnutzung für alle in Bonn lebenden und
Bonn besuchende Menschen. Das Rheinufer bietet in seinen
unterschiedlichen Abschnitten Gelegenheit zum Joggen, Fahrrad
fahren, Sitzen, Ruhen oder Flanieren. Dabei nimmt das Rheinufer
auch eine Schlüsselfunktion als Treff- und Kontaktpunkt für
Menschen unterschiedlicher sozialer, kultureller und
demographischer Bevölkerungsgruppen ein. Hier werden soziale
Kontakte und Kommunikation, einschließlich kultureller
Aktivitäten gefördert. Ein gesellschaftlicher Zusammenhalt
wird gestärkt. Die Aufenthaltsqualität soll
unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Nutzergruppen
gesteigert werden. Das Rheinufer soll zukünftig barrierefrei undSeite 1 von 26

Seite 2
orientierungssicher von Fußgängern und Radfahrern erreicht und
genutzt werden können.
Bereits 2007 wurde die Auslobung eines Wettbewerbs zur
Gestaltung des öffentlichen Raums im Bereich von der
Beethovenhalle bis zum UN-Campus im Rahmen der Regionale 2010
beschlossen und durchgeführt.
Im Rahmen des Masterplans 2.0 ist geplant, ein konkretes
Gesamtkonzept für den Bereich von der Zweiten Fährgasse bis
Rosental auszuarbeiten und dieses in drei aufeinanderfolgenden,
einzelnen Bauabschnitten mit einem Preisträger des damaligen
Wettbewerbs umzusetzen. Aufgrund des hohen öffentlichen
Interesses sollen bereits vor Beginn der konkreten Planung,
sowie anschließend in allen Leistungsphasen, Bürgerinnen und
Bürger intensiv eingebunden werden.
Das Büro Acclivis - Till Schüler wurde damit beauftragt, ein
Beteiligungskonzept auszuarbeiten, welches den Umfang der
Einbindung der Öffentlichkeit untersucht und eine Empfehlung zum
Verfahren gibt.
Da der Baubeginn des ersten Abschnittes dieses städtebaulich
wichtigen Bereiches bereits Ende 2023 starten soll, ist es
erforderlich, zügig mit den Vorplanungen zu beginnen. Bereits im
vierten Quartal 2020 sollen daher erste
Informationsveranstaltungen für interessierte Bürgerinnen und
Bürger zu diesem Masterplanprojekt stattfinden.
Die Umsetzung und Begleitung der einzelnen Veranstaltungen ist
durch ein externes Büro sicherzustellen. Aufgrund des Umfanges
dieser Aufgabe werden kurzfristig, entsprechend der
Vergabeordnung der Bundesstadt Bonn, mehrere Angebote von
geeigneten Büros eingeholt.
Die Kosten hierfür sind in den Schätzkosten der Gesamtmaßnahme,
die zur Förderung angemeldet wurden, bereits enthalten.
Anlage/n
1 Beteiligungskonzept Teil A (öffentlich)
2 Beteiligungskonzept Teil B (öffentlich)Seite 2 von 26

Beteiligungskonzept Rheinufergestaltung
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Zweite Fährgasse bis Rosental
Masterplan Bonn 2.0
Teil ASeite 3 von 26

2
Inhaltsverzeichnis
1. Beschreibung des Beteiligungsgegenstandes
und des Beteiligungsprozesses
Seite 3
2. Rahmenbedingungen Seite 5
3. Festlegung Projektbeauftragter Seite 7
4. Auswahl und Ansprache der zu Beteiligenden,
konkrete Zielgruppen
Seite 8
5. Prozessplanung Seite 9
6. Prozess- und Themenausgestaltung Seite 10
7. Umgang mit den Ergebnissen des
Beteiligungsprozesses
Seite 11
8. Dokumentation, Auswertung und Reflexion Seite 11
9. Zeitrahmen Seite 12
Urheberrechtserklärung Seite 13
Teil B •• Zeitplanung
•• Veranstaltungsbeschreibungen
•• mögliche Online-Beteiligungen
•• interdisziplinärer Rheinufer-Zirkel
Teil B
des Beteiligungs-
konzeptesSeite 4 von 26

3
Beteiligungskonzept „Rheinufergestaltung“ Teil A
Empfehlung für ein Bürgerbeteiligungsverfahren im Rahmen des
Masterplans Bonn 2.0 (Zeitraum 2020-2030)
 Projekt: Umbau und gestalterische Aufwertung Rheinufer Bereich
„Zweite Fährgasse bis Rosental“
Komplexes Verfahren gemäß den Leitlinien der Stadt Bonn
Vorbemerkung: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in dieser Ausarbeitung
das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und andere Geschlechter-
identitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage
erforderlich ist.
1. Beschreibung des Beteiligungsgegenstands und der Zielsetzung des
Beteiligungsprozesses
Beschreibung des Beteiligungsgegenstands
•• Im Rahmen des Masterplans Bonn 2.0 soll ein Bürgerbeteiligungsprozess für
das Projekt „Umbau und gestalterische Aufwertung des Geltungsbereiches
Zweite Fährgasse bis Rosental“ durchgeführt werden. Ausgangslage für den
Bürgerbeteiligungsprozess sind die im Gestaltungswettbewerb aus dem Jahr
2009 erarbeiteten Ergebnisse. In diesem Zusammenhang hat die Stadt Bonn
den Verfasser am 20.11.2019 mit der Ausarbeitung eines
Beteiligungskonzeptes beauftragt. Das Konzept soll dem Fachbeirat
Bürgerbeteiligungen sowie weiteren politischen Gremien vorgestellt werden
und wichtige Anhaltspunkte für die zu planenden Beteiligungselemente der
kommenden Jahre geben.
Ziel der Beteiligung
•• Ziel des Beteiligungsprozesses ist die aktive Einbindung/Partizipation bzw.
Sammlung von Ideen der Bonner Bevölkerung, insbesondere unter
Einbeziehung der Anrainer und aktiven Nutzer bzw. Stakeholder des
Gestaltungsbereiches. Diese Ideen und Ergebnisse sollen in den laufenden
Abwägungsprozess sowie in die Planungen einfließen. So wird sichergestellt,
dass der vor rund zehn Jahren entwickelte Vorentwurf sowie das
Gestaltungshandbuch „Bonn: Stadt zum Rhein“ an die aktuellen Erfordernisse
und Bedürfnisse der Bevölkerung angepasst werden. Durch die intensive
Beteiligung soll der Geltungsbereich des Rheinufers vor dem Hintergrund der
Planungen in das Bewusstsein seiner Nutzerinnen und Nutzer gerückt werden.Seite 5 von 26

4
Zudem ist für die Maßnahme selbst sowie für die Bauzeit, die in drei
Bauabschnitten durchgeführt werden soll, mithilfe des Beteiligungskonzeptes
und seiner Maßnahmen eine hohe Akzeptanz aus der Bevölkerung erwünscht.
Aufgrund der hohen Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit „ihrem“ Rhein
ist mit einem entsprechend hohen Involvement und einer hohen Beteiligung am
gesamten Prozess zu rechnen. Der Beteiligungsprozess soll ebenfalls zur
Stärkung des Engagements der Bevölkerung dienen und zu einer Erhöhung des
Interesses an politischer Teilhabe in Bonn führen.
•• Nach eingehender Grundlagenermittlung des Geltungsbereiches bieten sich
vorrangig folgende vier Bereiche zur Beteiligung der Allgemeinheit an:
o Themenschwerpunkt A: Verkehre und Wegebeziehungen am
Rheinufer (insb. unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Mikro-
Verkehre wie Radverkehr, Zu-Fuß-Verkehr, E-Roller-Verkehr, Jogging
etc.)
o Themenschwerpunkt B: Aufenthalts- und Verweilqualitäten (Ideen
und Wünsche hinsichtlich der Verortung von Plätzen und Räumen für
Erholung etc.)
o Themenschwerpunkt C: Gewünschte Nutzungen (in Bezug auf
Gastronomie, Tourismus, Freizeitgestaltung, Erholung etc.)
o Themenschwerpunkt D: Gestaltung und Vegetation (z.B. Möblierung
des öffentlichen Raums am Rhein, Grüngestaltung, Ansprüche an
Bodenbeläge, Biodiversität, Artenvielfalt, Maßnahmen der
Klimaanpassung u.a.)
•• Durch die inhaltlich umfangreiche und zeitlich ausgedehnte Beteiligung der in
diesem Konzept benannten Gruppen (siehe Punkt 4.) kann ein hohes Maß an
Partizipation und Identifikation erreicht werden, was dem auf mehrere Jahre
angelegten Planungs- und Umsetzungsprozess hinsichtlich einer
konsensorientierten Realisierung nützlich sein soll.
•• Die vorliegenden Empfehlungen für die Ausgestaltung des
Beteiligungsprozesses resultieren zum einen aus Gesprächsinformationen
sowie Vorlagen und Materialien innerhalb der Bonner Verwaltung und zum
anderen aus Vorgesprächen mit Stakeholdern (Akteuren, Beteiligten und
Nutzern des Geltungsbereiches), die im 3. und 4. Quartal 2019 geführt wurden.
In diesem Rahmen war bereits erkennbar, dass eine große Offenheit sowie eine
konstruktive Grundstimmung gegenüber dem Beteiligungsprozess herrscht und
sich viele Akteure intensiv einbringen möchten. Nicht zuletzt deshalb werdenSeite 6 von 26

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diese Gespräche im Laufe der Planungen des Beteiligungsprozesses
fortgesetzt und andauernd in den Prozess einfließen.
2. Rahmenbedingungen
Sondierungsgespräche im Vorfeld der Erstellung des Beteiligungskonzeptes
•• Folgende Vorgespräche wurden als Grundlage für das Konzept geführt:
o Stadt Bonn, Bürgerbeteiligungen
o Stadt Bonn, Amt für Stadtgrün
o Stadt Bonn, Stadtplanungsamt
o Stadt Bonn, Kulturamt
o Stadt Bonn, Amt für Wirtschaftsförderung
o Alanus Hochschule Alfter, FB Architektur und Stadtraum, Herr Prof.
Stahl, Dekan)
o Tourismus Congress GmbH Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler
o Bonn Marketing
o Schifffahrtsgesellschaften Bonn
o Landschaftsplanung „Büro a24“
o Verschiedene Gastronomiebetreiber
o Weitere Gespräche mit div. involvierten Akteuren
Einordnung in Bezug auf die Frühzeitigkeit und Ergebnisoffenheit
•• Die Bonner Öffentlichkeit wird gemäß der Leitlinien für Bürgerbeteiligungen
sowie unter Berücksichtigung der Vorfestlegungen (Wettbewerbsergebnisse
aus dem Jahr 2009) frühzeitig über die Möglichkeiten der Beteiligung informiert
und aufgefordert, sich aktiv in den Prozess einzubringen. Des Weiteren wird
das Vorhaben in der Vorhabenliste veröffentlicht. Allen, die sich am Prozess
beteiligen wollen, müssen die Rahmenbedingungen der Diskussionsprozesse
ersichtlich sein. Dies betrifft insbesondere die Gestaltungs- und
Entscheidungsspielräume einerseits, sowie die bereits getroffenen
Vorfestlegungen, oder aktuellen übergeordneten politischen Beschlüsse
andererseits. Im Rahmen dieser Vorgaben sind die Ergebnisse des
Beteiligungsprozesses offen.
•• Der Rat der Stadt Bonn hat 2019 beschlossen, innerhalb des Masterplan 2.0
den Prozess der „Neugestaltung Rheinufer im Bereich Zweite Fährgasse bis
Rosental“ als eine von mehreren Maßnahmen einzuleiten. Der Beschluss sieht
vor, die Fortführung der Planung aufbauend auf den Masterplan 1.0 Innere
Stadt Bonn und dem Wettbewerbsergebnis „Bonn – Stadt zum Rhein“ das
Projekt „Sanierung Bonner Rheinufer im Abschnitt Zweite Fährgasse bis
Rosental“ zu realisieren. Ferner soll das hier vorliegende BeteiligungskonzeptSeite 7 von 26

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als Grundlage einer komplexen Beteiligung der Allgemeinheit entwickelt
werden. Letztlich soll die Verwaltung beauftragt werden, die Erstellung eines
konkreten Gestaltungskonzeptes (HOAI LP 1-2) mit Varianten an eines der am
Wettbewerb beteiligten Planungsbüros zu vergeben.
•• Die Umsetzung der Maßnahmen soll in drei Bauabschnitten in einem Zeitraum
von ca. zehn Jahren erfolgen. Parallel zur Erstellung konkreter
Gestaltungsvorlagen der einzelnen Bauabschnitte soll eine umfangreiche
Beteiligung der Allgemeinheit erfolgen. Das hier vorliegende Konzept sieht vor,
die Bevölkerung innerhalb vier verschiedener Beteiligungsfelder intensiv in die
Festlegung der grundsätzlichen Eckpunkte zur Erstellung eines konkreten
Gestaltungskonzeptes einzubinden. So kann sowohl die Offenheit der
Ergebnisse als auch die Frühzeitigkeit der Beteiligung sichergestellt werden.
•• Der Begründung der Beschlussvorlage ist zu entnehmen, dass im Jahr 2020
der 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven gefeiert werden soll, in dessen
Zusammenhang die Stadt Bonn eine zentrale Rolle einnehmen wird. Da ein
Start der Baumaßnahmen zur Sanierung des Bonner Rheinufers bis zum
Geburtstagsjahr nicht umsetzbar war, sollen das Beethovenjahr 2020 als
Startpunkt, sowie die darauffolgenden Jahre genutzt werden, um die Zukunft
des Rheinufers zu diskutieren, zu gestalten und zu entwickeln.
•• Für die Diskussion und den Gestaltungsprozess der Bürgerbeteiligung sind
entsprechende planerische Vorschläge bzw. Konzepte eines der am damaligen
Wettbewerb beteiligten Büros erforderlich. Diese dienen als Grundlage für die
im Jahr 2020 einzuleitende Beteiligung der Öffentlichkeit und garantieren die
notwendige Offenheit der Ergebnisse.
Gestaltungs- und Entscheidungsspielräume
•• Alle Ergebnisse der öffentlichen Veranstaltungen werden nach Überprüfung der
technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen
dokumentiert und den politischen Gremien als zusätzliche Informations- und
Entscheidungsgrundlage für entsprechende Beschlussfassungen zur
Verfügung gestellt.
•• Grundlage für die Gestaltungs- und Entscheidungsspielräume der
Bürgerbeteiligung sind die Ergebnisse aus dem Gestaltungswettbewerb im Jahr
2009, die die Zielsetzungen des Masterplans Innere Stadt Bonn aufgreifen und
sowohl die Anforderungen aus der Verkehrsplanung, der Nutzung durch die
Universität als auch die des Denkmalschutzes berücksichtigen. Dennoch
ergeben sich Gestaltungs- und Entscheidungsspielräume, die durch Ideen der
tatsächlichen Nutzergruppen (z.B. Universität, Gastronomie, Anwohner, Boule-
Vereine, Rhein-Schifffahrt, Tourismus, Bürgerinnen und Bürger, die das Areal
zur Freizeitgestaltung und Erholung nutzen) ausgestaltet werden können.Seite 8 von 26

7
Vorfestlegungen
•• Teile des Geltungsbereiches (z.B. Vorplatz der Beethovenhalle sowie das Areal
der Bonner Oper) werden vermutlich im Rahmen der dortigen
Modernisierungsbauarbeiten einer Umgestaltung unterzogen und sind
entsprechend frühzeitig in die Planungen einzubeziehen.
•• Es gelten die Ergebnisse des im Jahr 2009 stattgefundenen
Planungswettbewerbs.
Konfliktlagen
•• Aufgrund der sehr unterschiedlichen Belange und der heterogenen
Anforderungen durch die Nutzergruppen sowie dem hohen emotionalen
Involvement der Bevölkerung zu „ihrem“ Rhein ist von einer lebhaften
Diskussionskultur mit hohem Interesse auszugehen. Es ist – insbesondere in
Detailplanungen - von Konfliktpotenzial auszugehen. Kontroverse Themen
werden jedoch im Rahmen des Beteiligungsprozesses zielgerichtet gesteuert
und nach Möglichkeit einem Konsens zugeführt.
•• Konkret haben sich im Rahmen der in der 2. Jahreshälfte geführten
Vorgespräche mit unterschiedlichen Akteuren bisher folgende (mögliche)
Konfliktfragen ergeben:
o Reeder: Kann es zu einem Wegfall von Anlegestellen kommen?
o Reeder: Wie wird der Landstrom in der jetzt vorhandenen Speisung
gewährleistet?
o ADFC: Wie können sich Fahrradfahrer und Fußgänger am Rheinufer die
vorhandenen Verkehrsflächen sicherer als bisher teilen?
o ADFC: Werden Fahrradwege durchgängig und sicher am Rheinufer
angelegt?
o Wo entstehen neue Gestaltungsräume für beispielsweise kulturelle
Veranstaltungen?
o Wie wird mit Emissionen durch Lärm umgegangen?
o Wie geht man mit dem Individualverkehr (z.B. am Brassertufer) um?
3. Festlegung Projektbeauftragter
•• Ansprechpartner der Fachverwaltung sind das Amt für Stadtgrün (A68-21)
sowie das Stadtplanungsamt (A61).
•• Außerdem wird empfohlen, für das Beteiligungsverfahren einen
Projektbeauftragten zu benennen, der für die Öffentlichkeit bzw. Belange von
Betroffenen / Beteiligten eine Schnittstelle bildet und diese bündelt. Dies könnte
z.B. ein durch Landesmittel unterstütztes Projekt-/Stadtteilbüro bzw. durch eine
externe Projektsteuerung sichergestellt werden. Ferner ist empfehlenswert, dasSeite 9 von 26

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mit der Bürgerbeteiligung beauftragte Büro in die Kommunikationsprozesse
einzubinden.
4. Auswahl und Ansprache der zu Beteiligenden, konkrete Zielgruppen
•• Die Beteiligung ist für alle interessierten Akteure offen. Über den Beteiligungs-
prozess soll eine Auftakt- und Informationsveranstaltung am Ende des Jahres
2020 informieren.
•• Besondere Zielgruppen, die gesondert informiert werden sollen sind
beispielsweise:
o Betroffene Anrainer / unmittelbare Anwohner des Gestaltungsbereiches
o Lobbyverbände unterschiedlicher Gruppierungen (z.B. ADFC)
o Interessierte Fach-Öffentlichkeit
o Ansässige Gastronomiebetreiber im Gestaltungsbereich
o Universität Bonn (Baudezernat und ggf. weitere Dezernate)
o Kultur/Konzertanbieter (Kulturamt Stadt Bonn)
o Tourismus Congress GmbH Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler
o Bonn Marketing
o Alanus Hochschule Alfter
o Lenné-Gesellschaft Bonn
o ggf. weitere
•• Die Öffentlichkeit soll über unterschiedliche Kanäle und entsprechende
Maßnahmen der städtischen Öffentlichkeitsarbeit in Abstimmung mit den
Projektbeauftragten informiert werden. Ferner ist auf den Internetseiten der
Stadt Bonn und über die sozialen Medien sowie über www.bonn-macht-mit.de
eine Veröffentlichung wichtiger Informationen sinnvoll (siehe hierzu auch Teil B
des Beteiligungskonzeptes).
•• Für die Bürgerbeteiligungsveranstaltungen sollten nach Möglichkeit
barrierefreie Veranstaltungsorte gewählt werden, um auch Menschen mit
Handikap die Teilnahme zu ermöglichen.
Auswahl der Verfahrensbeteiligten
•• Externe Zielgruppen:
o Öffentlichkeit, Bonner Bevölkerung
o Anrainer
o Stakeholder (Tourismus, Reeder, Lobbyverbände etc.)
•• (Verwaltungs)interne Zielgruppen und direkte Verfahrensbeteiligte:
o Stadt Bonn, Stadtplanungsamt
o Stadt Bonn, Amt für Stadtgrün
o Stadt Bonn, Amt für Stadtmarketing und Öffentlichkeitsarbeit
o Stadt Bonn, City-Marketing
o Stadt Bonn, KulturamtSeite 10 von 26

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o Stadt Bonn, Amt für Wirtschaftsförderung
o Stadt Bonn, (weitere, noch festzulegen)
o Tourismus & Congress GmbH Region Bonn (als anerkannte
Tourismusstelle der Stadt Bonn)
o Beteiligte/s Planungsbüro/s (Teilnehmer des Wettbewerbsverfahrens)
o Projektbeauftragter sowie neutraler Moderator
________________________
o Bonner Schifffahrtsgesellschaften, die im Gestaltungsbereich des
Rheinufers Schiffs-Anleger betreiben
5. Prozessplanung
Einbeziehung Beteiligte, Gestaltung
•• Im Rahmen der Grundlagenermittlung (Phase I) wurden und werden
Sondierungsgespräche mit unterschiedlichen Beteiligten geführt. Dabei werden
die grundsätzlichen Bedenken, Erfordernisse und Wünsche der Stakeholder
erfasst. Ferner dienen diese Gespräche dazu, die handelnden Personen der
jeweiligen Verbände kennenzulernen und zwischen diesen und dem Verfasser
des Beteiligungskonzeptes Vertrauen aufzubauen, da dieser auch als
Kommunikator und Vermittler zwischen den Stakeholdern und der Stadt Bonn
wahrgenommen wird.
•• Der Beteiligungsprozess ist auf mehrere Jahre (Start: 2020, Ende: ca. 2030)
angelegt. Es soll gewährleistet sein, dass sich jeder, der sich aktiv beteiligen
und seine Ideen einbringen möchte, dazu im Rahmen der öffentlichen
Veranstaltungen ausreichend Möglichkeiten hat. Es sollen einerseits zu den
unterschiedlichen Themenschwerpunkten diskutiert werden können und
andererseits zu den jeweiligen Bauabschnitten „Meilensteinveranstaltungen“
(Info-Veranstaltungen, Bekanntgabe der jeweiligen Bauzeiten, geführte
Rundgänge, „Bauwagen-Treffs“ etc.) stattfinden. In den ersten Jahren sind die
Veranstaltungen in kürzeren, in den folgenden Jahren in größeren Abständen
geplant.
•• Es wird empfohlen, ein übergeordnetes und neutrales Gremium in Form eines
„Rheinufer-Zirkel“ zu konstituieren. Dieses neutral moderierte Gremium könnte
sich in wiederkehrenden Abständen (z.B. zweimal pro Jahr) treffen und über
wesentliche Entwicklungen diskutieren sowie die Ergebnisse evaluieren.
Folgende Gruppierungen könnten durch ihre jeweiligen Mandatsträger
eingebunden sein (siehe zu diesem Punkt auch Anhang):
o Politik und Verwaltung (aus der Lenkungsgruppe)
o Tourismus und Gastronomie
o Rhein-Schifffahrtsgesellschaften
o Beteiligte Verbände (z.B. ADFC)
o Anwohner
o Sonstige Multiplikatoren/Meinungsbildner/MandatsträgerSeite 11 von 26

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•• Zur Abrundung der umfangreichen Beteiligungsmöglichkeiten sollte auch eine
laufende Online-Beteiligung vorgesehen werden. So wird die Erreichung einer
möglichst breiten Zielgruppe gewährleistet und auch solchen die Möglichkeit
zur Beteiligung gegeben, die möglicherweise an öffentlichen Veranstaltungen
nicht teilnehmen können/wollen. Zur inhaltlichen Ausgestaltung der
Onlinebeteiligung siehe Anhang.
Ausgestaltung der Prozessphasen
•• Siehe hierzu beigefügte Zeitplanung im Teil B des Beteiligungskonzeptes
Wahl möglicher Beteiligungsmethoden
•• Informationsveranstaltungen mit Fragerunden
•• Werkstattverfahren, Ideenworkshops
•• „Bauwagen-Treffen“ (kreatives Diskussions- und Informationsformat vor Ort)
•• Partizipations- und Kreativ-Veranstaltungen (z.B. Brainstorming, 6-3-5)
•• Themenbezogene Ideenworkshops
•• Geführte Rundgänge
•• Geführte Diskussionsveranstaltungen
•• Weitere Modelle, die sich ggf. auf Wunsch der Beteiligten ergeben
6. Prozess- und Themenausgestaltung
•• Veranstaltungen in unterschiedlichen Formaten, die sich neben allgemeinen
Ideen und Fragestellungen (die sich auch noch im laufenden Prozess ergeben
können) mit vier elementaren Themenschwerpunkten auseinandersetzen:
o Themenschwerpunkt A: Verkehre und Wegebeziehungen am
Rheinufer (insb. unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Mikro-
Verkehre wie Radverkehr, Zu-Fuß-Verkehr, E-Roller-Verkehr, Jogging
etc.)
o Themenschwerpunkt B: Aufenthalts- und Verweilqualitäten (Ideen
und Wünsche hinsichtlich der Verortung von Plätzen und Räumen für
Erholung etc.)
o Themenschwerpunkt C: Gewünschte Nutzungen (in Bezug auf
Gastronomie, Tourismus, Freizeitgestaltung, Erholung etc.)
o Themenschwerpunkt D: Gestaltung und Vegetation (z.B. Möblierung
des öffentlichen Raums am Rhein, Grüngestaltung, Ansprüche an
Bodenbeläge, Biodiversität, Artenvielfalt, Maßnahmen der
Klimaanpassung u.a.)Seite 12 von 26

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7. Umgang mit den Ergebnissen des Beteiligungsprozesses
Umgang mit den Ergebnissen des Beteiligungsprozesses im politischen
Entscheidungsprozess
•• Die Ergebnisse der jeweils in den Bauabschnitten stattfindenden
Beteiligungsveranstaltungen sollten unmittelbar nach Durchführung und
Auswertung durch die Lenkungsgruppe in die politischen
Entscheidungsgremien sowie in den übergeordneten Rheinufer-Zirkel reflektiert
werden. Es ist zu gewährleisten, dass wesentliche Ergebnisse zeitnah in die
politischen Beratungen sowie in die endgültige Fassung des
Ausgestaltungsplans einfließen können.
Kommunikation der Ergebnisse an die am Verfahren Beteiligten sowie an die
Öffentlichkeit
•• Jeweils nach Planungsabschluss eines Bauabschnittes sollen die Ergebnisse
im Rahmen einer Ergebnispräsentation der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
•• Darüber hinaus sind die wesentlichen Ergebnisse der elementaren
Themenschwerpunkte während des gesamten Prozesses transparent zu
gestalten.
8. Dokumentation, Auswertung und Reflexion
Prozessbegleitende Dokumentation und Auswertung
•• Die wesentlichen Diskussionsergebnisse aller stattfindenden Beteiligungs-
veranstaltungen, gleich welches Format sie haben, werden zeitnah durch Foto-
und Ergebnisdokumentationen erfasst und durch eine interne „Lenkungsgruppe
Rheinufergestaltung“ (verwaltungsinterne Projektgruppe sowie ggf. weitere
Experten) ausgewertet. Um ein möglichst hohes Maß an Transparenz im
gesamten Verfahren zu gewährleisten, sollte im Anschluss eine zeitnahe
Veröffentlichung erfolgen.
•• Neben der Dokumentation und Auswertung der einzelnen Veranstaltungen
können im Einzelfall auch vor Expertenrunden (z.B. „Runder Tisch Schifffahrt“,
„Hauptversammlungen von BonnRegion“ etc.) Teilergebnisse vorgetragen
werden. Hier ist der Schulterschluss zu allen relevanten Akteuren maßgeblich.
•• Die Gesamtergebnisse der Beteiligungen der jeweiligen Bauabschnitte können
in einer öffentlichen Ergebnispräsentation der Bevölkerung vorgestellt undSeite 13 von 26

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anschließend zeitnah den politischen Gremien zur weiteren Beratung vorgelegt
werden (siehe dazu auch Anhang).
9. Zeitrahmen
•• Der Bürgerbeteiligungsprozess soll im Beethoven-Jahr 2020 beginnen. In
diesem Jahr sind im Gestaltungsbereich keine Bautätigkeiten vorgesehen,
daher eignet sich der Zeitpunkt besonders gut, um eine größere
Infoveranstaltung (Auftaktveranstaltung) zu den geplanten Maßnahmen im
Quartal IV/2020 durchzuführen.
•• Denkbar ist auch, Veranstaltungen in Absprache und im Rahmen mit anderen
kulturellen Veranstaltungen (z.B. Frühlingsmarkt Bonn im April/Mai, oder im
Zusammenhang mit dem Beethoven-Jahr, oder in Zusammenhang mit anderen
kulturellen Highlights der Stadt Bonn) durchzuführen. Hier ist die Expertise der
Akteure, insbesondere des Kulturamtes und/oder der Beethoven-Jubiläums
GmbH der Stadt Bonn gefragt.
•• Der Bürgerbeteiligungsprozess ist anschließend an die jeweiligen
Bauabschnitte und die daraus resultierenden Umbau- und
Sanierungsmaßnahmen anzupassen. Dabei ist vorgesehen, die jeweils
bevorstehenden Bauabschnitte in den Fokus der Öffentlichkeit zu stellen und
die markanten Veränderungen sowie die Themenschwerpunkte zu diskutieren,
bzw. entsprechende Ideen zu sammeln und Konfliktfragen zu behandeln.
•• Vorgesehen ist insgesamt eine Bürgerbeteiligung bis zum Abschluss der
gesamten Rheinufer-Sanierung, voraussichtlich im Jahr 2030. Bis dahin sollen
jährlich rund zwei bis drei Veranstaltungen mit unterschiedlichen Formaten
stattfinden.
•• Eine Online-Beteiligung (z.B. über das Portal „Bonn macht mit“) kann
unabhängig von den anderen Veranstaltungen parallel durchgeführt werden.
Hier können vorab definierte Fragestellungen und Ideen gesammelt, erörtert
und intern ausgewertet werden. Die Ergebnisse können wiederum in den
Beteiligungsprozess einfließen.
Aachen, 06.03 2020
Konzeptverfasser: Dipl.-Bw. Till Schüler
TS-V.10.F-2020-03-13Seite 14 von 26

Beteiligungskonzept
Rheinufergestaltung
- - - - - - - - - - - - - - -
Zweite Fährgasse
bis Rosental
Masterplan Bonn 2.0
Teil BSeite 15 von 26

Jahr Quartal I Quartal II Quartal III Quartal IV
2020 Fertigstellung Beteiligungs-
konzept
Präsentation Beteiligungs-
konzept im
Beteiligungsausschuss
Veranstaltung 01
Auftaktveranstaltung
„Rheinufer-Gestaltung“
2021 Veranstaltung 02
Ideen-Workshop
Themenschwerpunkt A
Veranstaltung 03
Ideen-Workshop
Themenschwerpunkt B
Veranstaltung 04
Ideen-Workshop
Themenschwerpunkt C
Veranstaltung 05
Ideen-Workshop
Themenschwerpunkt D
2022 Veranstaltung 06
Öffentliche Präsentation der
Gesamtplanung bzw. des
Gesamtkonzepts
Veranstaltung 07
Feedback-Diskussionsrunde
zur Entwurfsplanung
BA 1
Veranstaltung 08
„Bauwagen-Treff“/Info &
Ideentreff vor Ort
Veranstaltung 09
Präsentation finale
Überarbeitungen
Entwurfsplanung BA 1
2023 Veranstaltung 10
Geführter Rundgang (1) mit
ausgewählten Nutzergruppen
Veranstaltung 11
Geführter Rundgang (2) mit
ausgewählten Nutzergruppen
Veranstaltung 12
Geführter Rundgang (3) mit
ausgewählten Nutzergruppen
Veranstaltung 13
Start BA 1/Infoveranstaltung
und Spatenstich vor Ort
2024 Veranstaltung 14
Geführter Rundgang (4) mit
ausgewählten Nutzergruppen
Veranstaltung 15
Feedback-Diskussionsrunde
zur Entwurfsplanung
BA 2
Veranstaltung 16
„Bauwagen-Treff“/Info &
Ideentreff vor Ort
Veranstaltung 17
Präsentation finale
Überarbeitungen
Entwurfsplanung BA 2
2025 Veranstaltung 18
„Bergfest“ am Rheinufer
(Event zur Bauzeitmitte)
Veranstaltung 19
Start BA 2/Infoveranstaltung
und Spatenstich
Teil B des Beteiligungskonzeptes: Termin-Jahresübersicht und Schwerpunkte der Einzelveranstaltungen | Jahre 2020 - 2025Teil B des Beteiligungskonzeptes: Termin-Jahresübersicht und Schwerpunkte der Einzelveranstaltungen | Jahre 2020 - 2025 Seite 2Seite 16 von 26

Jahr Quartal I Quartal II Quartal III Quartal IV
2026 Veranstaltung 20
Infoveranstaltung
„Zwischenfazit“ zum Stand der
Gesamtmaßnahme
Veranstaltung 21
Feedback-Diskussionsrunde
zur Entwurfsplanung
BA 3
Veranstaltung 22
„Bauwagen-Treff“/Info &
Ideentreff vor Ort
Veranstaltung 23
Präsentation finale
Überarbeitungen
Entwurfsplanung BA 3
2027 Veranstaltung 24
Bauwagen-Treff/Info &
Ideentreff vor-Ort mit Feed-
back zu den bisherigen Maß-
nahmen der Bürgerbeteiligung
Veranstaltung 25
Start BA 3/Infoveranstaltung
und Spatenstich
2028 Veranstaltung 26
Geführter Rundgang über die
Baustelle mit aktuellen
Informationen und
Fragemöglichkeiten
2029 Veranstaltung 27
n.n.
Veranstaltung 28
n.n.
2030 Veranstaltung 29
Abschlussveranstaltung mit
Rückschau und Feedback zum
Bürgerbeteiligungsprozess
Veranstaltung 30
Kulturelles Abschluss-Event
Teil B des Beteiligungskonzeptes: Termin-Jahresübersicht und Schwerpunkte der Einzelveranstaltungen | Jahre 2026 - 2030Teil B des Beteiligungskonzeptes: Termin-Jahresübersicht und Schwerpunkte der Einzelveranstaltungen | Jahre 2026 - 2030 Seite 3Seite 17 von 26

Veranstaltung Titel Format/Setting Kurzbeschreibung
Veranstaltung 01
IV/2020
Auftakt des
Beteiligungsverfahren
Info-Veranstaltung mit
Diskussion und Fragen
Plenum
Inhalte: Vorstellung der wesentlichen Ansprechpartner und Informationskanäle. Allgemeine Informationen zum
Zusammenhang der Baumaßnahmen mit dem Masterplan 2.0. Informationen zu den geplanten Maßnahmen, dem Zeitplan,
der Finanzierung, dem Mehrwert für die Bürger*innen, aber auch zu möglichen Einschränkungen während der Sanierung.
Veranstaltung 02
I/2021
Themenworkshop
Schwerpunkt A
„Verkehr und
Wegebeziehungen“
Werkstattverfahren/
World-Café
(Dauer ½ - 1 Tag)
Mögliche Fragestellungen: Wer nutzt wie welche Wege? Welche Nutzergruppen gibt es? Wie teilt man sich den
vorhandenen Raum? Wie kann man sinnvoll Fußgänger vor Radfahrern schützen? Wie kann man ggf. einen Radschnellweg
realisieren? Gibt es ausgewiesene Jogging-Runden?
Veranstaltung 03
II/2021
Themenworkshop
Schwerpunkt B
„Aufenthalts- und
Verweilqualität“
Werkstattverfahren/
World-Café/Workshop
(Dauer ½ - 1 Tag)
Mögliche Fragestellungen: Wie kann der öffentliche Raum Möglichkeiten zur Entspannung bieten? An welchen Stellen kann
man besondere ggf. auch thematische Räume schaffen? Was lädt neben dem Rhein selbst zum Verweilen ein? Wo kann sich
Gastronomie Alleinstellungsmerkmale am Rhein aufbauen?
Veranstaltung 04
III/2021
Themenworkshop
Schwerpunkt C
„Gewünschte
Nutzungen“
Werkstattverfahren/
World-Café/Workshop
(Dauer ½ - 1 Tag)
Mögliche Fragestellungen: Welche Nutzungen können/sollen am Rhein stattfinden (z.B. Partys, Konzerte, Events)? Soll es
bestimmte Bereiche geben, an denen Sondernutzungen gestattet werden? Wie werden die Schiffs-Touristen empfangen?
Wie kann man unerwünschte Nutzungen eindämmen?
Veranstaltung 05
IV/2021
Themenworkshop
Schwerpunkt D
„Gestaltung und
Vegetation“
Werkstattverfahren/
World-Café/Workshop
(Dauer ½ - 1 Tag)
Mögliche Fragestellungen: Wie soll der öffentliche Raum am Rhein gestaltet werden? Wo machen besondere Beleuchtungen
Sinn? Wie kann das Thema Ökologie verankert werden? Welche Grünflächen sollen neu angelegt werden? Wie kann man
die Schiffanleger attraktivieren? Wie gehen wir mit besonderen Anforderungen durch Klimaveränderungen (z.B.
Hochwasserschutz) um?
Veranstaltung 06
I/2022
Öffentliche Präsentation
der Gesamtplanung
bzw. des Gesamt-
konzepts
Große Info-Veranstaltung
mit Diskussion und
Fragerunden aus dem
Plenum
Der Veranstaltungstermin sollte zum Ende des Quartals I stattfinden. Es sollen alle umsetzbaren Ergebnisse aus den
Workshops (Veranstaltungen Nr. 2 bis 5) strukturiert einfließen. Dem ausführenden Planungsbüro muss ausreichend Zeit
gegeben werden, die Vorentwurfsplanung zu überarbeiten. Inhalte: Die Veranstaltung zeigt die finale Planung bzw. das
Gesamtkonzept der Sanierungsmaßnahmen anhand von großen Plänen und entsprechenden Informationsvorträgen zu allen
relevanten Themen. Anschließende Fragerunden aus dem Plenum runden die Veranstaltung ab. Ziel: Unsicherheiten und
offene Fragestellungen ausräumen, Vertrauen in die Gesamtmaßnahme bzw. das Gesamtkonzept schaffen. Ausblick: Es gibt
weitere Diskussionsmöglichkeiten zu den detaillierten Vorplanungen der einzelnen Bauabschnitte.
Veranstaltung 07
II/2022
Feedback-
Diskussionsrunde zur
Entwurfsplanung BA 1
Info-Veranstaltung mit
moderierter Diskussion
und Fragerunden aus
dem Plenum
Inhalte der Veranstaltung: Moderierte Diskussionsveranstaltung mit Fragestellungen zu einzelnen, spezifischen
Inhalten/Themen aus der Überarbeitung der Entwurfsplanung des BA 1. Aufnahme letzter Änderungsvorschläge,
gemeinsame Reflexion des Status Quo. Ziel: gemeinsame Verabschiedung der Entwurfsplanung, möglichst hohe konsensuale
Atmosphäre. „Bürgerinnen und Bürger sollen für das Gesamtprojekt als Botschafter/innen fungieren“.
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Veranstaltung Titel Format/Setting Kurzbeschreibung
Veranstaltung 08
III/2022
„Bauwagen-Treff“/Info
& Ideentreff vor Ort
Ideen- und Austausch-
plattform an ausge-
wählten Stellen des
Gestaltungsgebietes
Inhalte der Veranstaltung: Der „Bauwagen-Treff“ soll als Veranstaltungsformat entwickelt werden, das der Bevölkerung die
Möglichkeit gibt, sich vor Ort einen Einblick in die Baumaßnahmen sowie die einzelnen vorab diskutierten Fragestellungen zu
geben. Der direkte Bezug zum Gestaltungsbereich „Rheinufer-Baustelle“ soll Vertrauen schaffen und Identifikations-
potenziale stiften. Missverständnisse sollen so nach Möglichkeit eliminiert, Transparenz soll geschaffen werden.
Veranstaltung 09
IV/2022
Präsentation finale
Überarbeitungen
Entwurfsplanung BA 1
Info-Veranstaltung mit
Diskussion und Fragen
Plenum
Inhalte der Veranstaltung: Es wird die überarbeitete Entwurfsplanung des BA 1 präsentiert. In die Überarbeitung sind die
Ergebnisse der Diskussionsrunde der Entwurfsplanung zum BA 1 (Veranstaltung 07) eingeflossen. Details der
Überarbeitungen werden vorgestellt. Letzte offene Fragen/Diskussionspunkte werden in einer moderierten Fragerunde
erörtert.
Veranstaltung 10
I/2023
Geführter Rundgang (1)
mit ausgewählten
Nutzergruppen
Geführter und
moderierter Rundgang
durch das Plangebiet mit
spezifischen Frage-
stellungen
Inhalte der Veranstaltung: Der geführte und moderierte Rundgang mit entsprechenden Experten durch das
Gestaltungsgebiet soll spezifische Fragestellungen der jeweiligen ausgewählten Nutzergruppen (z.B. Rheinschifffahrts-
gesellschaften, ADFC, Tourismus/Gastronomie, Kultureinrichtungen etc.) erörtern. Hier sollen die jeweiligen Nutzergruppen
die Möglichkeit haben, Detailprobleme zu besprechen. Ziel: Vertrauen schaffen, ein möglichst hohes Maß an Transparenz
und Planungssicherheit sicherstellen.
Veranstaltung 11
II/2023
Geführter Rundgang (2)
mit ausgewählten
Nutzergruppen
Geführter und
moderierter Rundgang
durch das Plangebiet mit
spezifischen Frage-
stellungen
Inhalte der Veranstaltung: Der geführte und moderierte Rundgang mit entsprechenden Experten durch das
Gestaltungsgebiet soll spezifische Fragestellungen der jeweiligen ausgewählten Nutzergruppen (z.B. Rheinschifffahrts-
gesellschaften, ADFC, Tourismus/Gastronomie, Kultureinrichtungen etc.) erörtern. Hier sollen die jeweiligen Nutzergruppen
die Möglichkeit haben, Detailprobleme zu besprechen. Ziel: Vertrauen schaffen, ein möglichst hohes Maß an Transparenz
und Planungssicherheit sicherstellen.
Veranstaltung 12
III/2023
Geführter Rundgang (3)
mit ausgewählten
Nutzergruppen
Geführter und
moderierter Rundgang
durch das Plangebiet mit
spezifischen Frage-
stellungen
Inhalte der Veranstaltung: Der geführte und moderierte Rundgang mit entsprechenden Experten durch das
Gestaltungsgebiet soll spezifische Fragestellungen der jeweiligen ausgewählten Nutzergruppen (z.B. Rheinschifffahrts-
gesellschaften, ADFC, Tourismus/Gastronomie, Kultureinrichtungen etc.) erörtern. Hier sollen die jeweiligen Nutzergruppen
die Möglichkeit haben, Detailprobleme zu besprechen. Ziel: Vertrauen schaffen, ein möglichst hohes Maß an Transparenz
und Planungssicherheit sicherstellen.
Veranstaltung 13
IV/2023
Start BA 1
Infoveranstaltung und
Spatenstich vor Ort
Infoveranstaltung,
Rundgang mit
Fragerunden
Inhalte der Veranstaltung: Feierlichter Spatenstich“, der öffentlichkeitswirksam durchgeführt werden soll. Hierzu werden alle
Stakeholder und interessierte Bürger/innen eingeladen. Es findet im Anschluss an den Spatenstich ein Rundgang mit
Erläuterungen zu den Bau- und Sanierungsmaßnahmen des 1. Bauabschnitts statt. Abschließend wird ein Ausblick zu
Bauzeiten, Beeinträchtigungen durch die Baumaßnahme und den weiteren Planungen/Maßnahmen gegeben.
Veranstaltung 14
I/2024
Geführter Rundgang (4)
mit ausgewählten
Nutzergruppen
Geführter und
moderierter Rundgang
durch das Plangebiet mit
spezifischen Frage-
stellungen
Inhalte der Veranstaltung: Der geführte und moderierte Rundgang mit entsprechenden Experten durch das
Gestaltungsgebiet soll spezifische Fragestellungen der jeweiligen ausgewählten Nutzergruppen (z.B. Rheinschifffahrts-
gesellschaften, ADFC, Tourismus/Gastronomie, Kultureinrichtungen etc.) erörtern. Hier sollen die jeweiligen Nutzergruppen
die Möglichkeit haben, Detailprobleme zu besprechen. Ziel: Vertrauen schaffen, ein möglichst hohes Maß an Transparenz
und Planungssicherheit sicherstellen.
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Veranstaltung Titel Format/Setting Kurzbeschreibung
Veranstaltung 15
II/2024
Feedback-
Diskussionsrunde zur
Entwurfsplanung BA 2
Info-Veranstaltung mit
moderierter Diskussion
und Fragerunden aus
dem Plenum
Inhalte der Veranstaltung: Moderierte Diskussionsveranstaltung mit Fragestellungen zu einzelnen, spezifischen
Inhalten/Themen aus der Überarbeitung der Entwurfsplanung des BA 2. Aufnahme letzter Änderungsvorschläge,
gemeinsame Reflexion des Status Quo. Ziel: gemeinsame Verabschiedung der Entwurfsplanung, möglichst hohe konsensuale
Atmosphäre. „Bürgerinnen und Bürger sollen für das Gesamtprojekt als Botschafter/innen fungieren“.
Veranstaltung 16
III/2024
„Bauwagen-Treff“/Info
& Ideentreff vor Ort
Ideen- und Austausch-
plattform an ausge-
wählten Stellen des
Gestaltungsgebietes
Inhalte der Veranstaltung: Der „Bauwagen-Treff“ soll als Veranstaltungsformat entwickelt werden, das der Bevölkerung die
Möglichkeit gibt, sich vor Ort einen Einblick in die Baumaßnahmen sowie die einzelnen vorab diskutierten Fragestellungen zu
geben. Der direkte Bezug zum Gestaltungsbereich „Rheinufer-Baustelle“ soll Vertrauen schaffen und Identifikations-
potenziale stiften. Missverständnisse sollen so nach Möglichkeit eliminiert, Transparenz soll geschaffen werden.
Veranstaltung 17
IV/2024
Präsentation finale
Überarbeitungen
Entwurfsplanung BA 2
Info-Veranstaltung mit
Diskussion und Fragen
Plenum
Inhalte der Veranstaltung: Es wird die überarbeitete Entwurfsplanung des BA 2 präsentiert. In die Überarbeitung sind die
Ergebnisse der Diskussionsrunde der Entwurfsplanung zum BA 2 (Veranstaltung 15) eingeflossen. Details der
Überarbeitungen werden vorgestellt. Letzte offene Fragen/Diskussionspunkte werden in einer moderierten Fragerunde
erörtert.
Veranstaltung 18
II oder III/2025
„Bergfest“ am Rheinufer
(Event zur Bauzeitmitte)
Kulturelle Veranstaltung
mit Musik, Food & Drinks,
unter Einbeziehung der
Rheinschifffahrt
Inhalte der Veranstaltung: Kulturelle Veranstaltung mit Live-Band(s), Party, Food & Drinks, Lounge- und Chill-Areas, unter
Einbeziehung der ansässigen Rheinschifffahrtsgesellschaften. Die Schiffe könnten u.U. als Party-Areas genutzt werden.
Andere als Restaurant- und Bistroflächen. Am Rheinufer können darüber hinaus Info-Pfade aufgebaut werden. Krönender
Abschluss des „Bergfestes könnte ein Feuerwerk auf dem Rhein selbst sein. Hier sind die Experten des Kulturamtes sowie des
Citymarketings etc. einzubeziehen.
Veranstaltung 19
IV/2025
Start BA 2
Infoveranstaltung und
Spatenstich vor Ort
Infoveranstaltung,
Rundgang mit
Fragerunden
Inhalte der Veranstaltung: Feierlichter Spatenstich“, der öffentlichkeitswirksam durchgeführt werden soll. Hierzu werden alle
Stakeholder und interessierte Bürger/innen eingeladen. Es findet im Anschluss an den Spatenstich ein Rundgang mit
Erläuterungen zu den Bau- und Sanierungsmaßnahmen des 2. Bauabschnitts statt. Abschließend wird ein Ausblick zu
Bauzeiten, Beeinträchtigungen durch die Baumaßnahme und den weiteren Planungen/Maßnahmen gegeben.
Veranstaltung 20
I/2026
Infoveranstaltung
„Zwischenfazit“ zum
Stand der Gesamt-
maßnahme
Info-Veranstaltung mit
moderierten Diskussions-
und Fragerunden
Inhalte der Veranstaltung: Große Informationsveranstaltung mit allen Experten und an der Sanierungsmaßnahme beteiligten
Partnern zum Stand der Gesamtbaumaßnahme, ggf. Verzögerungen, Problemen und Lösungsansätzen. Moderierte Frage-
und Diskussionsrunden. Ziele: Sicherstellung eines möglichst hohen Maßes an Transparenz und direkter Beteiligung durch die
Bevölkerung. Breite Berichterstattung mit hoher Reichweite.
Veranstaltung 21
II/2026
Feedback-
Diskussionsrunde zur
Entwurfsplanung BA 3
Info-Veranstaltung mit
moderierter Diskussion
und Fragerunden aus
dem Plenum
Inhalte der Veranstaltung: Moderierte Diskussionsveranstaltung mit Fragestellungen zu einzelnen, spezifischen
Inhalten/Themen aus der Überarbeitung der Entwurfsplanung des BA 3. Aufnahme letzter Änderungsvorschläge,
gemeinsame Reflexion des Status Quo. Ziel: gemeinsame Verabschiedung der Entwurfsplanung, möglichst hohe konsensuale
Atmosphäre. „Bürgerinnen und Bürger sollen für das Gesamtprojekt als Botschafter/innen fungieren“.
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Veranstaltung Titel Format/Setting Kurzbeschreibung
Veranstaltung 22
III/2026
„Bauwagen-Treff“/Info
& Ideentreff vor Ort
Ideen- und Austausch-
plattform an ausge-
wählten Stellen des
Gestaltungsgebietes
Inhalte der Veranstaltung: Der „Bauwagen-Treff“ soll als Veranstaltungsformat entwickelt werden, das der Bevölkerung die
Möglichkeit gibt, sich vor Ort einen Einblick in die Baumaßnahmen sowie die einzelnen vorab diskutierten Fragestellungen zu
geben. Der direkte Bezug zum Gestaltungsbereich „Rheinufer-Baustelle“ soll Vertrauen schaffen und Identifikations-
potenziale stiften. Missverständnisse sollen so nach Möglichkeit eliminiert, Transparenz soll geschaffen werden.
Veranstaltung 23
IV/2026
Präsentation finale
Überarbeitungen
Entwurfsplanung BA 3
Info-Veranstaltung mit
Diskussion und Fragen
Plenum
Inhalte der Veranstaltung: Es wird die überarbeitete Entwurfsplanung des BA 3 präsentiert. In die Überarbeitung sind die
Ergebnisse der Diskussionsrunde der Entwurfsplanung zum BA 3 (Veranstaltung 21) eingeflossen. Details der
Überarbeitungen werden vorgestellt. Letzte offene Fragen/Diskussionspunkte werden in einer moderierten Fragerunde
erörtert.
Veranstaltung 24
II/2027
„Bauwagen-Treff“/Info
& Ideentreff vor Ort mit
Feedback zu den
bisherigen Maßnahmen
der Bürgerbeteiligung
Ideen- und Austausch-
plattform an ausge-
wählten Stellen des
Gestaltungsgebietes /
Feedback-Diskussion
Inhalte der Veranstaltung: Der „Bauwagen-Treff“ soll als Veranstaltungsformat entwickelt werden, das der Bevölkerung die
Möglichkeit gibt, sich vor Ort einen Einblick in die Baumaßnahmen sowie die einzelnen vorab diskutierten Fragestellungen zu
geben. Der direkte Bezug zum Gestaltungsbereich „Rheinufer-Baustelle“ soll Vertrauen schaffen und Identifikations-
potenziale stiften. Missverständnisse sollen so nach Möglichkeit eliminiert, Transparenz soll geschaffen werden. Hier wird
außerdem Resümee gezogen über die bisherigen Veranstaltungen der Bürgerbeteiligung. Was war gut? Was hat gefehlt?
Veranstaltung 25
IV/2027
Start BA 3
Infoveranstaltung und
Spatenstich vor Ort
Infoveranstaltung,
Rundgang mit
Fragerunden
Inhalte der Veranstaltung: Feierlichter Spatenstich“, der öffentlichkeitswirksam durchgeführt werden soll. Hierzu werden alle
Stakeholder und interessierte Bürger/innen eingeladen. Es findet im Anschluss an den Spatenstich ein Rundgang mit
Erläuterungen zu den Bau- und Sanierungsmaßnahmen des 3. Bauabschnitts statt. Abschließend wird ein Ausblick zu
Bauzeiten, Beeinträchtigungen durch die Baumaßnahme und den weiteren Planungen/Maßnahmen gegeben.
Veranstaltung 26
II/2028
Geführter Rundgang
über die Baustelle mit
aktuellen Informationen
und Fragemöglichkeiten
Moderierter Rundgang
durch das gesamte
Gestaltungsgebiet mit
Fragerunden an
ausgesuchten Stellen
Inhalte der Veranstaltung: Spaziergang durch das gesamte Gestaltungsgebiet mit Besichtigung der bisher fertiggestellten
Bereiche (Bauabschnitte 1 und 2) und des noch im Bau befindlichen Bauabschnitts 3. Halt an ausgesuchten, markanten
Stellen mit ausführlichen Erläuterungen und Fragemöglichkeiten. Ziel: Die Teilnehmer/innen sollen durch den direkten
Kontakt mit den Verantwortlichen und das „In-Augenschein-Nehmen“ der Maßnahmen spüren, was sich insgesamt am
Rheinufer verändert hat und noch verändern wird.
Veranstaltung 27
I/2029
Veranstaltung
n.n.
Format steht noch nicht
fest. Wird im Laufe des
Beteiligungsprozesses den
Erfordernissen und dem
Bedarf angepasst
Die Veranstaltungsinhalte sowie das Veranstaltungsformat werden im Laufe des Prozesses den tatsächlichen Erfordernissen
und dem Projektbearbeitungsstand angepasst. Konkrete Fragestellungen ergeben sich u.U. in den davorliegenden Jahren
oder durch die davor stattgefundenen Veranstaltungen.
Veranstaltung 28
III/2029
Veranstaltung
n.n.
Format steht noch nicht
fest. Wird im Laufe des
Beteiligungsprozesses den
Erfordernissen und dem
Bedarf angepasst
Die Veranstaltungsinhalte sowie das Veranstaltungsformat werden im Laufe des Prozesses den tatsächlichen Erfordernissen
und dem Projektbearbeitungsstand angepasst. Konkrete Fragestellungen ergeben sich u.U. in den davorliegenden Jahren
oder durch die davor stattgefundenen Veranstaltungen.
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Veranstaltung Titel Format/Setting Kurzbeschreibung
Veranstaltung 29
I/2030
Abschlussveranstaltung
mit Rückschau/
Feedback zum
Bürgerbeteiligungs-
prozess
Ausführliche Erläuterungen zum Abschluss des letzten Bauabschnitts, Rückblick auf die vergangenen Meilensteine,
besondere Entwicklung durch die aktive Bürgerbeteiligung. Welche Ideen und Vorschläge aus der Bevölkerung konnten
umgesetzt werden?
Veranstaltung 30
II oder III/2030
Bonn
Stadt am Rhein
Kulturelles Groß-Event Kulturelles Event mit Strahlkraft und einer Dauer von mindestens drei Tagen. Illuminationen, Konzerte am Rhein, Food &
Drinks, Info-Points (Rhein früher – Rhein heute), Rhein-Chill (mit Loungemöbeln), Partys etc.
Allgemeiner Hinweis: Die gelb markierten Teile der Beschreibung stellen sog. „Meilensteinveranstaltungen“ dar, die besondere Schritte im
gesamten Beteiligungs- und Gestaltungsprozess darstellen. Sie sollen entsprechend hohe Aufmerksamkeit und besondere
Wahrnehmung in der Bevölkerung erzielen.
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Jahr Quartal I Quartal II Quartal III Quartal IV
2020 Einrichtung des Projektes „Rheinufer-
Sanierung“ auf dem Beteiligungs-portal der
Stadt Bonn: „Bonn macht mit“ (Mikro-Site,
die über alle relevanten Entwicklungen und
Veranstaltungen zeitnah informiert und
Response-Möglichkeiten bietet)
Einrichtung eines virtuellen Experimentier-
raums zum Thema „Stadt am Rhein –
R(h)ein zur Stadt“
Mögliche Fragestellungen: Wie beziehen
wir den Rhein mehr ein? Wie wünschen
sich die Menschen das Leben mit dem
Rhein? Was macht die Stadt am Rhein
einzigartig? )
2021 Beteiligungsportal „Bonn macht mit“
(Mikro-Site):
Bekanntgabe der Inhalte und Einladung zu
den vier Themenworkshops A-D
Bekanntgabe Zwischenergebnisse des
virtuellen Experementierraums „Stadt am
Rhein – R(h)ein zur Stadt“
Ableitung weiterer Experimente/Themen
Ende/Auswertung und Bekanntgabe der
wesentlichen Ergebnisse des virtuellen
Experimentierraums „Stadt am Rhein –
R(h)ein zur Stadt“ | Abgleich mit den
Ergebnissen der vier Themenworkshops
(Veranstaltungen 02-05)
2022 Beteiligungsportal „Bonn macht mit“
(Mikro-Site):
Veröffentlichung der wesentlichen
Ergebnisse der vier Themenworkshops
sowie Inhalte der finalen und abgestimmten
Planung des Gesamtprojektes
Beteiligungsportal „Bonn macht mit“
(Mikro-Site):
Sammlung/Responsemöglichkeit von
„Mikro-Ideen“, die bei der Realisierung des
Gesamtprojektes ohne großen Aufwand
noch Berücksichtigung finden könnten
Beteiligungsportal „Bonn macht mit“
(Mikro-Site):
Auswertung und Bekanntgabe der
gesammelten „Mikro-Ideen“, die bei der
Realisierung bzw. Feinplanung des
Gesamtprojektes noch Berücksichtigung
finden/gefunden haben
2023 Onlinebefragung mit geführtem Fragebogen
zu ausgewählten Themen/Fragen aus den
Themenschwerpunkten A-D
Ende/Auswertung Fragebogen 1 Veröffentlichung der Ergebnisse
Fragebogen 1
2024 Beteiligungsportal „Bonn macht mit“
(Mikro-Site):
Veröffentlichung der wesentlichen
Ergebnisse der vier Rundgänge mit
ausgewählten Nutzergruppen
Jahresübersicht und zeitliche (Grob-)Planung einer möglichen Online-basierten Beteiligung | Jahre 2020-2024Jahresübersicht und zeitliche (Grob-)Planung einer möglichen Online-basierten Beteiligung | Jahre 2020-2024 Seite 9Seite 23 von 26

Jahr Quartal I Quartal II Quartal III Quartal IV
2025 Möglicher Betrieb des laufenden
interaktiven Portals zur Veröffentlichung
von Fragen/Meinungen/Emotionen/
Erlebnissen (Blog)
Möglicher Betrieb des laufenden
interaktiven Portals zur Veröffentlichung
von Fragen/Meinungen/Emotionen/
Erlebnissen (Blog)
Möglicher Betrieb des laufenden
interaktiven Portals zur Veröffentlichung von
Fragen/Meinungen/Emotionen/
Erlebnissen (Blog)
Möglicher Betrieb des laufenden
interaktiven Portals zur Veröffentlichung
von Fragen/Meinungen/Emotionen/
Erlebnissen (Blog)
2026 Beteiligungsportal „Bonn macht mit“
(Mikro-Site):
Einstellung des themenspezifischen
Fragebogens 1
(Schwerpunkt: „Status Quo“)
Beteiligungsportal „Bonn macht mit“
(Mikro-Site):
Auswertung Fragebogen 1
Beteiligungsportal „Bonn macht mit“
(Mikro-Site):
Bekanntgabe der Ergebnisse Fragebogen 1
2027 Beteiligungsportal „Bonn macht mit“
(Mikro-Site):
Einstellung des themenspezifischen
Fragebogens 2
(Schwerpunkt: „Wünsche und
Perspektiven Stadt zum Rhein“)
Beteiligungsportal „Bonn macht mit“
(Mikro-Site):
Auswertung Fragebogen 2
Beteiligungsportal „Bonn macht mit“
(Mikro-Site):
Bekanntgabe der Ergebnisse Fragebogen 2
2028 Beteiligungsportal „Bonn macht mit“
(Mikro-Site):
Einstellung des themenspezifischen
Fragebogens 3
(Schwerpunkt: „Visionen – z.B.
Rhein-Anbindung Godesberg an die
Innenstadt)
Beteiligungsportal „Bonn macht mit“
(Mikro-Site):
Auswertung Fragebogen 3
Beteiligungsportal „Bonn macht mit“
(Mikro-Site):
Bekanntgabe der Ergebnisse Fragebogen 3
2029 Veröffentlichung Dokumentation mit den
wesentlichen Ergebnissen und
Meilensteinen der Online-Beteiligung
2030 Abschluss der Online-Beteiligung (alle
Portale gehen offline)
Jahresübersicht und zeitliche (Grob-)Planung einer möglichen Online-basierten Beteiligung | Jahre 2025-2030Jahresübersicht und zeitliche (Grob-)Planung einer möglichen Online-basierten Beteiligung | Jahre 2025-2030 Seite 10Seite 24 von 26

Jahr Quartal I Quartal II Quartal III Quartal IV
2020 Auftakt-Veranstaltung RUZ mit
Konstituierung
2021 Rheinuferzirkel 01
Interdisziplinärer Austausch
Rheinuferzirkel 02
Interdisziplinärer Austausch
2022 Rheinuferzirkel 03
Interdisziplinärer Austausch
Rheinuferzirkel 04
Interdisziplinärer Austausch
2023 Rheinuferzirkel 05
Interdisziplinärer Austausch
Rheinuferzirkel 06
Interdisziplinärer Austausch
2024 Rheinuferzirkel 07
Interdisziplinärer Austausch
Rheinuferzirkel 08
Interdisziplinärer Austausch
2025 Rheinuferzirkel 09
Interdisziplinärer Austausch
Rheinuferzirkel 10
Interdisziplinärer Austausch
2026 Rheinuferzirkel 11
Interdisziplinärer Austausch
Rheinuferzirkel 12
Interdisziplinärer Austausch
2027 Rheinuferzirkel 13
Interdisziplinärer Austausch
Rheinuferzirkel 14
Interdisziplinärer Austausch
2028 Rheinuferzirkel 15
Interdisziplinärer Austausch
Rheinuferzirkel 16
Interdisziplinärer Austausch
2029 Rheinuferzirkel 17
Interdisziplinärer Austausch
Rheinuferzirkel 18
Interdisziplinärer Austausch
2030 Rheinuferzirkel 19
Interdisziplinärer Austausch
Rheinuferzirkel 20
Abschlussrunde/Auflösung
Jahresübersicht und zeitliche Planung eines interdisziplinären Forums unter neutraler Moderation | „Rheinuferzirkel“Jahresübersicht und zeitliche Planung eines interdisziplinären Forums unter neutraler Moderation | „Rheinuferzirkel“ Seite 11Seite 25 von 26

Beteiligungskonzept „Rheinufergestaltung“ (Zweite Fährgasse - Rosental) | Masterplan Bonn 2.0
Verfasser:
acclivis® – Marketing | Beratung | Projektmanagement
Dipl.-Bw. Till Schüler
Rotbendenstraße 2e
52076 Aachen – Germany
Tel: 0241- 44 50 4-0
Fax: 0241 – 44 50 4-19
Mail: till.schueler@acclivis.de
www.acclivis.de
Im Auftrag für:
Bundesstadt Bonn
Amt für Stadtgrün A68-21 & Stadtplanungsamt A61
Stadthaus – Berliner Platz 2
53111 Bonn
Aachen, im März 2020
Impressum:Impressum: Seite 12Seite 26 von 26

Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.

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Datenstand: 02.11.2026, 20:02 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de