200543 · Antrag
Dienst der Bus- und Bahnfahrer*innen
Kerndaten
- Nummer
- 200543
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 25.03.2020
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Planung, Verkehr und Denkmalschutz Entscheidung federführend
Dateien
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Antrag öffentlich 200543 Antragsteller/in: Gabi Mayer Dr. Helmut Redeker SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn 17.03.2020 Dienst der Bus- und Bahnfahrer*innen Beratungsfolge Ausschuss für Planung, Verkehr und Denkmalschutz 22.04.2020 Entscheidung Inhalt des Antrags Die Verwaltung und die SWB Bus und Bahn werden gebeten, darzustellen: 1. wie der mehrfache Umstieg von Bus- und Bahnfahrer*innen während einer Schicht organisiert ist und welche Auswirkungen es hat, wenn ein Bus vor einem Umstieg Verspätung hat, 2. welche Vor- und Nachteile das derzeitige System hat, 3. wie hoch seit der Einführung dieses Wechselbetriebs im Mittel die jährlich eingesparten Kosten sind und 4. welche weiteren Möglichkeiten es gibt, um den Bus- und Bahnbetrieb zu stabilisieren und verlässlicher zu machen, und welche Kosten dies verursachen würde. Begründung Angesichts der weiterhin erheblichen Unpünktlichkeit im Öffentlichen Nahverkehr in Bonn sind alle Faktoren zu betrachten, die zu einer Erhöhung der Verlässlichkeit führen könnten. Aus eigener Anschauung konnten die Antragstellenden feststellen, dass die Bus- und Bahnfahrer*innen während eines Dienstes mehrfach den Bus wechseln, um Standzeiten an Haltepunkten zu vermeiden. Nach der Wahrnehmung der Antragstellenden führt dies dazu, dass die Verspätung einer Linie beim Wechsel quasi mitgeschleppt wird auf die nächste Linie. Diese Potenzierung der Verspätungen und die Übertragung auf eigentlich pünktliche Linien ist nach Erachten der Antragstellenden eine nicht ohne weiteres hinnehmbare Folge. Deshalb ist zu bewerten, ob die finanziellen Vorteile so erheblich sind, dass die Folgen hinzunehmen sind. Ggf. sind Maßnahmen vorzuschlagen, die dazu führen, dass Verspätungen eben nicht mehr auf die nächste Linie mitgenommen werden. Darüber hinaus wird insbesondere von den Beschäftigten immer wieder die zu kurze Wendezeit und die Ausfahrt aus dem ZOB ohne Vorrangschaltung als erheblicher Verspätungsfaktor genannt. Anlage/nSeite 1 von 2 Seite 2 KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 21:49 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de