200542 · Antrag
Verbesserung der Verkehrssicherheit an Gefahrenstellen auf den Schulwegen der Stadt
Kerndaten
- Nummer
- 200542
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 17.03.2020
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Schulausschusses Anregung
Dateien
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Antrag öffentlich 200542 Antragsteller/in: M.A. Gieslint Grenz SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn 17.03.2020 Verbesserung der Verkehrssicherheit an Gefahrenstellen auf den Schulwegen der Stadt Beratungsfolge Schulausschuss 28.04.2020 Anregung Inhalt des Antrags 1. Den Bonner Schulen wird ein Budget zur Verfügung gestellt, um auf den Schulwegen, an Gefahrenstellen, in den Hauptverkehrszeiten, Schülerlotsen einzusetzen. 2. Die Schülerlotsen erhalten eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 12 € pro Stunde. 3. Als Gefahrenstelle sind viel befahrene Straßen in der Nähe von Schulen zu werten, an denen Schüler*innen die Straße queren müssen und z. B. keine Lichtsignalanlagen zur Verfügung stehen. 4. Gefahrenstellen werden gemeinsam von Schulen, Eltern, Fachverwaltung und der örtlichen Polizeibeamten identifiziert. 5. Zur Einweisung der Schülerlotsen strebt die Verwaltung die Zusammenarbeit mit der Polizei an. Begründung Schüler*innen benötigen zur Erreichung der Schule einen altersgerechten, sicheren Schulweg. In vielen Fällen sind Straßenquerungen notwendig, die vor allem jüngere Kinder vor große Herausforderungen stellen. Der Schulbeginn um 08:00 Uhr sorgt dafür, dass der Weg zur Schule mitten in den Berufsverkehr fällt und die Straßen zum Teil sehr stark frequentiert sind. Lichtsignalanlagen dürfen in Tempo-30-Zonen nicht neu aufgestellt werden, Fußgängerüberwege fehlen, weil die Verkehrsdichte außerhalb der Hauptverkehrszeiten abnimmt. Häufig haben vielerorts die Eltern die Rolle der Schülerlotsen, ehrenamtlich, übernommen. Die Gesellschaft hat sich aber dahingegen geändert, dass beide Elternteile oftmals einer Berufstätigkeit nachgehen. Zudem sind heutzutage Familien oft von beiden Einkommen abhängig. Daher finden sich immer seltener Eltern, die diese ehrenamtliche Aufgabe wahrnehmen können.Seite 1 von 2 Seite 2 Um die Eltern zu entlasten, sollte den Schulen ein entsprechendes Budget zur Verfügung gestellt werden, um an Gefahrenstellen Schülerlotsen für 12 € pro Stunde einsetzen zu können. Es kann davon ausgegangen werden, dass z.B. bei Schüler*innen der Mittelstufe und darüber hinaus ein großes Interesse besteht, mit dieser verantwortlichen Tätigkeit ihr zur Verfügung stehendes monatliches Budget aufzubessern. Schulen, Eltern und Verwaltung entscheiden gemeinsam über die Lokalisierung von Gefahrenzonen. Kostenabschätzung Angenommen es existieren 100 derartige Gefahrenstellen in Bonn und es werden dort Schülerlotsen in der Zeit von 07:45 bis 08:15 an 200 Schultagen im Jahr für 12 € pro Stunde eingesetzt, dann ergeben sich Kosten für die Stadt Bonn in Höhe von 120.000 € pro Jahr. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 22:54 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de