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200539 · Mitteilungsvorlage

Beschleunigung der Bus- und Bahnlinien – Verbesserungen auf dem Linienweg der Linie 631

Nummer
200539
Art
Mitteilungsvorlage
Veröffentlicht
19.03.2020
Letzte Änderung
18.09.2026
  1. Sitzung des Ausschusses für Planung, Verkehr und Denkmalschutz 27.05.2020 Kenntnisnahme
  2. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 21.04.2020 Kenntnisnahme
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Mitteilungsvorlage
öffentlich
200539
Der Oberbürgermeister
Federführung:
61 Stadtplanungsamt
Dezernat:
Dez. III
Beschleunigung der Bus- und Bahnlinien –
Verbesserungen auf dem Linienweg der Linie 631
Beratungsfolge
Ausschuss für Planung, Verkehr und
Denkmalschutz
22.04.2020 Kenntnisnahme
Bezirksvertretung Bonn 21.04.2020 Kenntnisnahme
Mitteilung:
Neben den bereits beschlossenen Maßnahmen zur Beschleunigung der
Buslinie 631 (DS 190442) teilt die Verwaltung zur Umsetzung von weiteren
möglichen Maßnahmen das Folgende mit:
Lichtsignalanlagen:
Seit der Auswertung der Verspätungsursachen (Mitte 2019) wurden auf dem
Linienweg der Linie 631 nachfolgende Lichtsignalanlagen mit einer ÖPNV-
Beschleunigung ausgestattet:
Schlesienstraße / Riesengebirgsstraße
 Endenicher Allee / Nußallee / Kaufmannstraße
An folgenden Kreuzungen wurden Lichtsignalanlagen durch Kreisverkehre
ersetzt bzw. ist die Umsetzung der beschlossenen Kreisverkehre kurzfristig
geplant:
Oppelner Straße / Waldenburger Ring
 Schlesienstraße / Hohe Straße
Nach Beendigung der Baumaßnahme auf der Lotharstraße können die ÖPNV-
Beschleunigungen der Lichtsignalanlagen dort optimiert werden.
Die Überprüfung der übrigen Lichtsignalanlagen auf dem Linienweg kann
erfolgen, wenn das bereits beschlossene zusätzliche Personal in dem
zuständigen Fachamt die Arbeit aufgenommen hat.
Fußgängerquerungen:
Die Stadtwerke Bonn Verkehrs-GmbH hat im Rahmen der Linienauswertungen
auch Zebrastreifen als verspätungsrelevanten Faktor ausgemacht. DieSeite 1 von 2

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Entfernung von Zebrastreifen, die auch zur Stärkung des Fußgängerverkehrs
als notwendiges Element der Mobilitätswende dienen, könnte nur auf
Grundlage von Fußgängerzählungen angeordnet werden. Aufgrund des hohen
Aufwands, des geringen zu erwartenden Effekts und der Wichtigkeit für den
Fußgängerverkehr wird die Wegnahme von Zebrastreifen als Querungshilfen
nicht weiterverfolgt.
Bauliche Maßnahmen:
Die Einrichtung einer Bussonderspur auf der Hochkreuzallee zwischen
Bahnstraße und Godesberger Allee (B9) hätte für den Bus der Linie 631 einen
positiven Effekt. Die Einrichtung wäre aber technisch nur möglich, wenn die
Fahrbahn verbreitert würde. Heute sind in Fahrtrichtung B9 nur zwei relativ
schmale Fahrspuren vorhanden, sodass die Markierung einer breiteren
Bussonderspur im Bestand nicht möglich wäre. Bei einer
Fahrbahnverbreiterung müssten daher die schützenswerten Alleebäume gefällt
werden.
Eine Bussonderspur wäre technisch möglich, wenn die
Linksabbiegemöglichkeit an der Kreuzung zur B9 entfallen würde. Diese sollte
aber aufgrund der vorhandenen Verkehrsbelastung bestehen bleiben.
Aufgrund der beschriebenen Nachteile kann die Einrichtung einer
Bussonderspur hier nicht empfohlen werden.
Weiteres Vorgehen:
Im nächsten Schritt werden den politischen Gremien Maßnahmen zur
Beschleunigung der Linie 605 vorgelegt.
Die mit der Stadtwerke Bonn Verkehrs-GmbH abgestimmte Prioritätenliste sieht
die Ausarbeitung von Maßnahmen für die ausstehenden Buslinien in folgender
Reihenfolge vor:
1. 630
2. 608
3. 609
4. 606
5. 601
6. 607
7. 602
8. 603
9. 600
10. SB69
Anlage/n
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Datenstand: 02.11.2026, 17:29 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de