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200516-2 ST · Stellungnahme der Verwaltung

Städtebaulicher Wettbewerb "Umfeld Dottendorfer Straße" - Aufgabenstellung und Auslobung

Nummer
200516-2 ST
Art
Stellungnahme der Verwaltung
Veröffentlicht
22.04.2020
Letzte Änderung
18.09.2026
  1. Sitzung des Hauptausschusses 23.04.2020 Kenntnisnahme
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Übergeordnet

  1. 200516 Städtebaulicher Wettbewerb "Umfeld Dottendorfer Straße" - Aufgabenstellung und Auslobung

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Stellungnahme der Verwaltung
öffentlich
200516-2 ST
Der Oberbürgermeister
Federführung:
61 Stadtplanungsamt
Dezernat:
Dez. III
Städtebaulicher Wettbewerb "Umfeld Dottendorfer
Straße" - Aufgabenstellung und Auslobung
Beratungsfolge
Hauptausschuss 23.04.2020 Kenntnisnahme
Inhalt der Stellungnahme:
Da bei der Verwaltung einige Rückfragen zur Breite des freizuhaltenden
Korridors entlang der Bahntrasse eingegangen sind, erfolgt eine ergänzende
Stellungnahme der Verwaltung:
Zur Sicherung und Unterstützung der lokalen Kaltluftproduktion längs der Bahn
wird sich die östliche Raumkante einer Neubebauung auf dem ehemaligen
Christian-Miesen-Grundstück an den bereits bestehenden
Bebauungsstrukturen „In der Raste“ (BaseCamp) sowie dem Heizkraftwerk-Süd
orientieren müssen. Bahnseitig soll eine naturnahe Freiraumgestaltung
erfolgen, die die lokale Kaltluftentstehung fördert.
Die Planungshinweiskarte der Stadt Bonn weist für die Freifläche innerhalb des
Planungsraums eine mittlere bis hohe bioklimatische Bedeutung aus. Die
Fläche der hohen bioklimatischen Bedeutung befindet sich angrenzend an den
südlichen Teil des Planungsraumes. Ausläufer einer Kaltluftleitbahn, welche
sich vom Annaberger Hof her ausprägt, treffen auf die Siedlungsfläche von
Dottendorf und schwächen sich im dahinterliegenden Bereich ab. Im für den
Wettbewerb relevanten Planungsraum befindet sich laut der
Planungshinweiskarte der Stadt Bonn zwar keine Kaltluftleitbahn, die
Freiflächen weisen jedoch in Teilen eine hohe überdurchschnittliche lokale
Kaltluftproduktionsrate auf und erbringen daher für die gegenwärtige
Siedlungsstruktur wichtige klimaökologische Funktionen, die möglichst erhalten
werden sollten. Die Fläche des ehemaligen Christian-Miesen-Grundstücks stellt
sich heute als in weiten Teilen versiegelte Brachfläche dar, die nach geltendem
Planungsrecht eine intensive, industrielle Nachnutzung / bauliche Verdichtung
zuließe. Das zukünftige städtebauliche, freiraumplanerische Konzept einer
büroorientierten Nutzung wird einen höheren Grünanteil auf den privaten
Freiflächen bzw. einen signifikant niedrigeren Versiegelungsgrad aufweisen.
Die zuvor genannten Vorgaben werden als Rahmenbedingungen in die
Auslobungsunterlagen aufgenommen und die Aufgabenstellung entsprechend
angepasst. Mit dem Vorliegen konkreterer Planungen (z.B. Entwurf des
Wettbewerbssiegers) ist zudem ein stadtklimatisches Detailgutachten zu
erbringen, welches –falls erforderlich- weitere Planungsempfehlungen für eine
klimaangepasste Weiterentwicklung der Planung aufführt.Seite 1 von 2

Seite 2
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 03.11.2026, 07:40 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de