200418-1 AA · Änderungsantrag
Denkmalgerechte Instandsetzung und Modernisierung der Beethovenhalle Bonn – Vorstellung des Sondierungsberichtes zum Projektstatus durch das Büro Karl Heinz Schütz& Partner/Düsseldorf (KHSP) Antrag zur Vorlage 200418
Kerndaten
- Nummer
- 200418-1 AA
- Art
- Änderungsantrag
- Veröffentlicht
- 22.05.2020
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Projektbeirates Sanierung Beethovenhalle Entscheidung federführend
Dateien
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Änderungsantrag öffentlich 200418-1 AA Antragsteller/in: CDU-Stadtratsfraktion Dr. Klaus-Peter Gilles Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Thomas Schmidt Fraktion Freie Demokratische Partei Werner Hümmrich Denkmalgerechte Instandsetzung und Modernisierung der Beethovenhalle Bonn – Vorstellung des Sondierungsberichtes zum Projektstatus durch das Büro Karl Heinz Schütz& Partner/Düsseldorf (KHSP) Antrag zur Vorlage 200418 Beratungsfolge Projektbeirat Sanierung Beethovenhalle 28.05.2020 Entscheidung Inhalt des Änderungsantrags I. Die Mitteilung wird zur Beschlussvorlage erhoben. II. 1. Die Verwaltung wird gebeten, folgende Unterlagen vorzulegen: a. Die abschließende Freigabeerklärung für die Substanzerkundung (Bauzustandserfassung) von Baukörper und Anlagen der Ausführungsplanung durch alle Beteiligten inklusive Denkmalschutz und Nutzer*innen b. Die abschließende Freigabeerklärung der Bauleitung hinsichtlich der vollständigen Anpassung der Bauverträge und den zugehörigen Leistungsbeschreibungen.Seite 1 von 5 Seite 2 c. Eine vollständige Dokumentation der Abweichungen von DIN-Normen einschließlich der zugehörigen vertraglichen Vereinbarungen mit den ausführenden Unternehmen. d. Einen auf den auf den Punkten a-c basierenden mit allen Beteiligten abgestimmten Zeitplan zur Fertigstellung der Sanierung der Beethovenhalle. Sollten Dokumente nicht vorgelegt werden können, sind die Gründe darzulegen und anzugeben, wann dies möglich sein wird. 2. Darüber hinaus wird die Verwaltung gebeten, zur Sitzung am 28.5.20 folgende Fragen, die sich unmittelbar auf den KHSP-Sondierungsbericht zum Projektstatus vom 17.01.2020 beziehen, zu beantworten: a. Teilt die Verwaltung die Aussagen/Feststellungen gemäß KHSP-Bericht und die daraus abgeleiteten Empfehlungen? b. Inwieweit wurden die Empfehlungen bisher umgesetzt? c. Sind alle eingetretenen und im KHSP-Bericht beschriebenen Mängel und die daraus resultierenden Störungen des Planungs- und Bauablaufs abgestellt? d. Kann nunmehr festgestellt werden, dass die Voraussetzungen für einen störungsfreien Projektablauf gegeben sind? e. Wenn nein, welchen weiteren Handlungsbedarf sieht die Verwaltung? 3. Die Verwaltung wird gebeten mitzuteilen, ob sie die Auffassung teilt, dass es für eine effektivere Umsetzung des Projektes sinnvoll wäre, das Baubüro zukünftig direkt der Stadt/SGB zu unterstellen und nicht mehr – wie bisher - als Subunternehmer des Planungsbüros agieren zu lassen? Für den Fall, dass die Verwaltung diese Auffassung teilt, wird sie beauftragt, mit dem Planungsbüro diesbezüglich zu verhandeln. III. Des Weiteren wird die Verwaltung um Beantwortung folgender Fragen spätestens bis zur nächsten Sitzung des Projektbeirates gebeten:Seite 2 von 5 Seite 3 1. Ausführungsplanung Liegt zum heutigen Stand die Ausführungsplanung (LP4) für die Objektplanung (NSA) und die TGA-Planung (Kofler Ingenieure) vollständig und mit der für die Ausschreibung und Ausführung erforderlichen Planungstiefe und Detaillierungsgrad vor? Wann erfolgte bauherrenseitig jeweils der Leistungsabruf für die Ausführungsplanung? Wann wurden die jeweiligen Ausführungsplanungen jeweils vorgelegt? Wann erfolgten die bauherrenseitigen Freigabeerklärungen? Liegen entsprechende Freigabeerklärungen der Brandschutzberatung, der Restaurationsberatung und der Denkmalberatung vor? 2. Terminplanung Liegt zum heutigen Stand ein zwischen Projektsteuerung, Objektplanung, Objektüberwachung und Fachplanern verbindlich abgestimmter und freigegebener Terminplan vor? Wenn nein: Wann ist spätestens damit zu rechnen? Wenn ja: Sind die in der Terminplanung vorgesehenen Fristen mit den jeweils betroffenen Firmen abgestimmt und von diesen verbindlich anerkannt? Mit welchem Fertigstellungstermin ist nach heutigem Stand zu rechnen? 3. Brandschutz Ist es zutreffend, dass der Brandschutzgutachter gewechselt wurde? Wenn ja: Aus welchen Gründen? Ist mit Veränderungen in der brandschutztechnischen Auslegung zu rechnen? Wenn ja: Mit welchen Folgen für den weiteren Projektablauf sowie für Termine und Kosten? 4. Planerische Widersprüche Sind die im KHSP-Bericht vom 17.01.2020 angesprochenen planerischen Widersprüche hinsichtlich verschiedener Ausführungsdetails geklärt? 5. Abweichung von DIN-Normen Was sind die Gründe für die Abweichung von DIN-Normen und dem aktuellen Stand der Technik und durch wen wurden diese veranlasst? Sind Art und Umfang der Abweichungen vollständig dokumentiert und in den Ausschreibungen für die jeweils Betroffenen eindeutig beschrieben und begründet?Seite 3 von 5 Seite 4 Wer übernimmt die Haftung für die Abweichungen und welche Konsequenzen ergeben sich hinsichtlich der Gewährleistungsansprüche? Liegen für alle Abweichungen Freigabevermerke des Bauherrn vor? 6. Objektüberwachung (Bauleitung) Welche Aufgaben (LP gemäß HOAI) sind der im Unterauftrag von NSA tätigen Objektüberwachung (Bauleitung) übertragen worden? Ist die Objektüberwachung (Bauleitung) so in die Projektorganisation eingebunden, dass der Zugang zu allen für die Aufgabenerfüllung erforderlichen Informationen gesichert ist? Ist die Präsenz auf der Baustelle gesichert? 7. Projektorganisation Ist das Organigramm der Projektstruktur wie im Organisationshandbuch Drees & Sommer zum Stand vom 25.01.2017 zum heutigen Stand noch gültig? Ist die Dokumentation aller projektrelevanten Unterlagen, Daten und Informationen gesichert und der Zugang für alle Projektbeteiligten gemäß Organigramm gesichert? 8. Kostenprognose Hinsichtlich der Kosten wird die Verwaltung um folgende Angaben gebeten (alle Angaben jeweils Brutto incl. MwSt.): a. Kostenprognose für das Gesamtprojekt für KG 100-700 für den real case und den worst case mit Darstellung und Begründung der Risikobereiche zum aktuellsten Stand. b. Tabellarische Darstellung zum Stand der Beauftragungen und Auszahlungen zum aktuellsten Stand (analog Darstellung im Projektstatusbericht 1. Quartal 2017, Seite 3). c. Monatlicher Mittelabfluss (MAP) einzeln und kumuliert für das Gesamtprojekt und die KG 300, 400 und 700 (analog Darstellung im Projektstatusbericht 2. Quartal 2017, Seite 6) für den Zeitraum 01.2019 bis 03.2020 in tabellarischer und grafischer Darstellung.Seite 4 von 5 Seite 5 Begründung Zu I. Zu 1. Es muss sichergestellt werden, dass der Abschluss der Substanzerkundung, der Planung und die entsprechende Anpassung der Verträge zügig erfolgt, da nur so ein verlässlicher und effizienter Zeitplan aufgestellt werden kann. Zu 2. Es muss klargestellt werden, ob und wieweit die Verwaltung die Beurteilungen von KHSP teilt. Zu 3.In der gegenwärtigen Lage muss nach Auffassung der Antragsteller*innen das Baubüro die zentrale Koordinationsstelle für die Sanierung der Beethovenhalle werden. Um seine Position entsprechend zu stärken und die Bauherreninteressen effizienter durchzusetzen, sollte das Baubüro daher künftig nicht mehr als Subunternehmer des Planungsbüros arbeiten, sondern vertraglich direkt an die Stadt/ SGB gebunden sein. Es sollte angestrebt werden, die neue Projektstruktur im Rahmen der Verhandlungen mit dem Planungsbüro einvernehmlich zu erreichen. Zu II. Um die Gesamtsituation angemessen beurteilen zu können, sollten dem Projektbeirat diese Informationen vorliegen. Anlage/n KeineSeite 5 von 5
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 22:52 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de