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200343-04 AA · Änderungsantrag

Fahrrad-Schutzstreifen am Goldbergweg Antrag zur Vorlage 200343

Nummer
200343-04 AA
Art
Änderungsantrag
Veröffentlicht
09.03.2021
Letzte Änderung
19.09.2026
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg 10.11.2021 Entscheidung federführend
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Übergeordnet

  1. 200343 Fahrrad-Schutzstreifen am Goldbergweg

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Änderungsantrag
öffentlich
200343-04 AA
Antragsteller/in:
Dr. Uli Barth
SPD Bezirksfraktion Bad Godesberg
09.03.2021 gez. Jansen
Fahrrad-Schutzstreifen am Goldbergweg
Antrag zur Vorlage 200343
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bad Godesberg 17.03.2021 Entscheidung
Inhalt des Änderungsantrags
1. Die Verwaltung wird beauftragt, die Fahrradwege/-schutzstreifen auf
beiden Seiten des Goldbergwegs im Bereich der folgenden Gefahrenstellen rot
einzufärben:
In Fahrtrichtung Heiderhof:
· Einmündung Elisabethstraße
· Einmündung Marienforster Steinweg
· Einmündung Fuderbachsweg
· Einmündung Goldbergweg 30
· Mündungsbereich Goldbergweg/Heiderhofring
In Fahrtrichtung Stadtmitte:
· Mündungsbereich Goldbergweg/Heiderhofring
· Einfahrt Goldbergweg 13 bis 21
· Ende des separaten Fahrradwegs und
Mündungsbereich Klosterbergstraße/Heiderhofring.
2. Darüber hinaus wird die Stadtverwaltung beauftragt zu prüfen, ob der
Fahrrad-Schutzstreifen im oberen Teil des Goldbergwegs in Fahrtrichtung
Stadtmitte die erforderliche Breite aufweist und welche Möglichkeiten es
gibt, für eine bessere Erkennbarkeit des Fahrrad-Schutzstreifens in
diesem Abschnitt zu sorgen.
3. Insbesondere wird die Verwaltung beauftragt, die Möglichkeiten zur
Einrichtung einer baulichen Trennung zwischen Fahrbahn und
Fahrradweg in angemessener Breite („Protected Bike Lane“) zu prüfen
und eine Schätzung der Kosten abzugeben.Seite 1 von 2

Seite 2
Begründung
Die Stellungnahme der Verwaltung ist völlig unzureichend. Bereits in ihrer
Sitzung am 17.06.2020 ist die Entscheidung durch die BV mit der Maßgabe
vertagt worden, dass die Verwaltung in ihrer Stellungnahme zumindest die
Frage beantworten möge, inwieweit der vom Antrag umfasste Bereich
sicherheitsproblematische Teilstücke aufweist. Bis heute ist nichts weiter
erfolgt.
Die SPD-Fraktion hat daher selbständig die sicherheitsproblematischen
Bereiche identifiziert und erspart der Verwaltung die nähere Prüfung. Für den
Mündungsbereich der Elisabethstraße/Klosterbergstraße stellt die Verwaltung
nunmehr selbst fest, dass die „Einmündungsbereiche durch eine einheitliche
Rot-Einfärbung der jeweiligen Furten aufgewertet und deutlich sichtbarer
gestaltet werden, wodurch auch die Sicherheit der Schulkinder verbessert
werden könnte“ (Vorlage 202081-01 St). In diesem Sinne erhält die Verwaltung
nunmehr den Auftrag, die Roteinfärbung der sicherheitsproblematischen
(Mündungs-)Bereiche jetzt ohne weiteren Zeitverzug umzusetzen.
Darüber hinaus hat die erneute Befassung mit der Thematik gezeigt, dass der
Fahrradstreifen im oberen Teil des Goldbergwegs sehr schmal und nur mit
einer schmalen Doppel-Linie abmarkiert ist. Die Fahrbahn hingegen ist
übermäßig breit. In diesem Bereich ist eine Umverteilung des Verkehrsraums
zugunsten der Fahrradfahrer geboten. Dies ist aufgrund der bisherigen
Fahrbahnbreite ohne Einschränkungen für die Autofahrer möglich. Im Zuge der
Verbreiterung erscheint es sinnvoll, zugleich eine bauliche Trennung des
Radwegs herzustellen, um Autofahrer am (versehentlichen) Befahren des
Radwegs zu hindern und so die Radfahrer besser zu schützen.
Anlage/n
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