200271 · Antrag
Maßnahmen auf der Berta-Lungstras-Straße
Kerndaten
- Nummer
- 200271
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 17.02.2020
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
Verwandte Vorlagen
Untergeordnet
Volltext
Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.
Text anzeigen (3.870 Zeichen)
Antrag öffentlich 200271 Antragsteller/in: Herbert Spoelgen, SPD Bezirksfraktion Bonn 11.02.2020 gez. Poppe-Reiners Maßnahmen auf der Berta-Lungstras-Straße Beratungsfolge Bezirksvertretung Bonn 03.03.2020 Entscheidung Inhalt des Antrags Die Verwaltung wird gebeten, Maßnahmen und Voraussetzungen zu prüfen und zu entwickeln sowie darzustellen, damit auf der Berta-Lungstras-Straße 1. das derzeitige Tempolimit eingehalten wird, 2. ein Tempolimit von 30 km/h eingerichtet werden könnte, 3. die Sicherheitssituation im gesamten Straßen- sowie den Kreuzungsbereichen verbessert wird, 4. die Lärm- und Umweltbelastung nachhaltig sinkt, bzw. wie Anwohnerinnen und Anwohner vor Auswirkungen geschützt und ggf. bei beispielsweise baulichen Maßnahmen unterstützt werden können, 5. alle Mobilitätsformen den Straßenraum gemeinsam nutzen können. Begründung Auch wenn derzeit vielleicht die formellen bzw. rechtlichen Bedingungen zur Einführung eines Tempolimits von 30 km/h in der Berta-Lungstras-Straße von der Verwaltung als nicht vorhanden angesehen werden, ist es notwendig, Maßnahmen zu ergreifen, die die Sicherheitssituation und die Lebensqualität für die Anwohnerinnen und Anwohner verbessern. Die Berta-Lungstras-Straße führt mitten durch ein Wohngebiet, in dem Familien mit Kindern, ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie Menschen mit Behinderungen wohnen. Dass überhöhte Geschwindigkeiten vor Ort gemessen wurden, ist der Verwaltung bekannt. Auch Lärmbelastungen durch anfahrende Fahrzeuge, u.a. auch Busse, existieren und erhöhen die Umweltbelastung vor Ort. Dies alles ist vor Ort erlebbar und wird von den Anwohnerinnen und Anwohnern tagtäglich als extrem störend und die Lebensqualität einschränkend wahrgenommen. Die Bushaltestellen befinden sich auf den Fußwegen. Dadurch entstehen Konflikte zwischen wartenden sowie ein- und aussteigenden Fahrgästen einerseits und dem Fußverkehr auf den Gehwegen andererseits. Hinzukommt, dass auch der Radverkehr laut der Straßenbeschilderung den Gehweg nutzen darf. Durch die sehr engen Fußwege und die vorhandenen Bushaltestellen kommt es zu weiteren Konflikten auch mit dem Radverkehr, Menschen mit Rollstühlen und mit Gehilfen oder Familien mit Kinderwagen oder an die Hand genommenen Kindern. Radwegmarkierungen auf der Straße sind nicht vorhanden, sodass ein immer wieder notwendiges Ausweichen auf die Straße für die Radfahrerinnen und Radfahrer zu teils sehr gefährlichen Situationen führt.Seite 1 von 2 Seite 2 Die derzeitige bauliche Straßensituation, mit unzureichenden Bushaltestellensituationen, verschärft die Lage. Im Bereich der Bushaltestellen ist die Fahrbahndecke in einem schlechten Zustand, sodass es nicht nur für Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer zu gefährlichen Situationen kommt, sondern auch eine erhöhte Lärmbelastung verursacht wird. In den Ampelbereichen kommt es teilweise zu gefährlichen Situationen, z.B. durch die Verkehrsregelungen beim Linksabbiegen in den Lievelingsweg oder durch den Rechtsabbiegepfeil in die Berta-Lungstras-Straße aus dem Lievelingsweg kommend. Hier kommt es zu Situationen, in denen der Fuß- und Radverkehr übersehen oder absichtlich nicht beachtet wird. Ebenfalls ist zu beobachten, dass der Verkehr schnell nochmal Gas gibt, um die Grünphase zu erreichen. Dadurch wird nicht nur die Lärmbelastung gesteigert, sondern auch die Geschwindigkeit übertreten. Am Fußgängerüberweg kommt es ebenfalls immer wieder zu gefährlichen Situationen, da Fahrzeuge zu schnell fahren oder beim Abbiegen den Fußverkehr übersehen. Die Bushaltestellen sind so gelegen, dass Fahrgäste unmittelbar vor oder hinter den Bussen die Straße überqueren, da die nächste Querungshilfe zu weit entfernt ist. Die Situation der Querungshilfen und Bushaltestellen ist damit insgesamt zu überprüfen. Dabei ist zu beachten, dass es sich um Umsteigehaltestellen handelt. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.
bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 19:08 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de