200203 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Bürgerantrag: Einrichtung von Bussonderspuren als "Umweltspuren"
Kerndaten
- Nummer
- 200203
- Art
- Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
- Veröffentlicht
- 05.02.2020
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und Lokale Agenda Entscheidung federführend
Dateien
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Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich öffentlich 200203 Der Oberbürgermeister Federführung: Bürgerbüro/Bürgerbeteiligung/Ombudsstelle Dezernat: Dez. OB 04.02.2020 Bürgerantrag: Einrichtung von Bussonderspuren als "Umweltspuren" Beratungsfolge Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und Lokale Agenda 04.03.2020 Entscheidung Inhalt des Bürgerantrages: Der Antrag hat folgenden Wortlaut: Die Verwaltung prüft gemeinsam mit SWB Bus und Bahn und der Polizei, auf welchen Straßen im Bonner Stadtgebiet Bussonderspuren als „Umweltspuren“ eingerichtet werden können. Dabei sollten alle gängigen Empfehlungen bei der Bemessung der Fahrbahnbreiten, zu Lasten des MIV ausgeschöpft werden. Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag. Anlage/n 1 Bürgerantrag (öffentlich) 2 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)Seite 1 von 4 Bürgerantrag Online Einverständniserklärung für die Erhebung und Verarbeitung von Daten nach der Datenschutzgrundverordnung Zur Bearbeitung Ihres Anliegens erfolgt auf Grundlage gesetzlicher Bestimmungen die Erhebung und Verarbeitung aller notwendigen personenbezogenen Daten. Dabei handelt es sich insbesondere um Name, Anschrift, Kontaktdaten sowie sonstige notwendige Angaben. Diese Daten werden auf dem Server der zuständigen Stelle gespeichert und können nur von berechtigten Personen eingesehen werden. Für den Schutz Ihrer personenbezogenen Daten haben wir alle technischen und organisatorischen Maßnahmen getroffen, um ein hohes Schutzniveau zu schaffen. Wir halten uns dabei strikt an die Datenschutzgesetze und die sonstigen datenschutzrelevanten Vorschriften. Ihre Daten werden ausschließlich über sichere Kommunikationswege an die zuständige Stelle übergeben. 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Weiterhin können erhobene Daten bei Bedarf korrigiert, gelöscht oder deren Erhebung eingeschränkt werden. Hiermit versichere ich, der Erhebung und der Verarbeitung meiner Daten zuzustimmen und über meine Rechte belehrt worden zu sein. Datum 04.02.2020 Anrede Vorname Nachname Straße Hausnummer Postleitzahl Ort Telefon E-Mail Ihr Antrag Sehr geehrte Damen und Herren, anbei mein Bürgerantrag zur Kenntnis. Mit freundlichen Grüßen Seite 1 von1 PDF erstellt mit: www.form-solutions.de Artikel-Nr.: KFAS_01_002 ID=KFAS_01_002 CS94uXGb 04.02.20 11:08Seite 2 von 4 Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte folgenden Bürgerantrag stellen: Die Verwaltung prüft gemeinsam mit SWB Bus und Bahn und der Polizei, auf welchen Straßen im Bonner Stadtgebiet Bussonderspuren als „Umweltspuren“ eingerichtet werden können. Dabei sollten alle gängigen Empfehlungen bei der Bemessung der Fahrbahnbreiten, zu Lasten des MIV ausgeschöpft werden. Begründung: Seit den aus vielen Richtungen entstehenden Forderungen im Rahmen des Klimaschutzes und der Radverkehrsförderung, werden „Umweltspuren“ und „Protected Bike Lanes“ in Bonn gefordert, geprüft und beschlossen. Diese Entwicklung ist selbstverständlich zu begrüßen, diese Fahrspuren sollten allerdings dem gesamten Umweltverbund zur Verfügung stehen und nicht dem Fahrradverkehr vorbehalten bleiben. Die Begriffe „Umweltspuren“ und „Protected Bike Lane“, sind in den derzeit gültigen Richtlinien und Verordnungen schon als Bussonderspur mit Radverkehrsfreigabe und geschützter Radverkehrsstreifen definiert. Als Beispiel möchte ich die Definition „Bussonderspur“ anfügen die laut RASt 06 eine Breite von 4,75 m haben soll, diese Breite würde ausreichen um Fahrradverkehr und MIV sicher zu trennen und das erlaubt dem ÖPNV den wesentlich langsameren Fahrradverkehr zu überholen, weitere Verkehre wie E-Autos können dort freigegeben werden. Als Beispiel möchte ich den Verkehrsversuch Kaiserstraße und die geplante „Protected Bike Lane“ auf der Sandkaule anführen. Verkehrsversuch „Umweltspur“ Kaiserstraße Die Umsetzung der „Umweltspur“ widerspricht der RASt 06 und der StVO. Die Fahrbahnbreite stadtauswärts beträgt teilweise 2,75 m und ist damit nach RASt 06 nicht für den Busverkehr geeignet, ein Überholen des Radverkehrs ist unmöglich. Die Beschilderung wurde geändert, der Breitstrich hat trotzdem Bestand auch wenn die Radfahrspur durch die neue Beschilderung aufgehoben ist und mit schwarzer Farbe „nachgeholfen“ wurde. Damit ist die Kaiserstraße keine „Umweltspur“, sondern eine reine Fahrradverkehrsförderung die den ÖPNV nachweislich behindert. „Protectet Bike Lane“ Sandkaule Diese Form der Radverkehrsförderung kommt aus Amerika, einem Land in dem die Straßen vollkommen andere Dimensionen haben als in Deutschland. Eine Fahrspur von 3.25 m Breite allein für Radfahrer in einem vollkommen Unfallunauffälligen Bereich ist nicht nur nutzlos, sondern wird zu massiven Behinderungen führen, sobald sich ein Unfall oder Ähnliches ereignet. Der Verkehr wird sofort zum Stehen kommen, ein Ausweichen wird wegen des bebauten Mittelstreifens nicht möglich sein. Die schon belasteten Buslinien 601 und 600, die in Gegenrichtung den Venusberg und das Uniklinikum an die Innenstadt anbinden, werden der Gefahr zusätzlicher Behinderungen ausgesetzt. Eine bauliche Anpassung des wegfallendenSeite 3 von 4 Längsparkstreifens auf der Sandkaule, zugunsten eines ausreichend breiten Bussonderstreifens mit Freigabe des Radverkehrs, hätte dem ganzen Umweltverbund genutzt. Bevor also weitere Verkehrsflächen für einzelne Verkehrsteilnehmer des Umweltverbundes beschlossen werden, sollten vorher alle Verkehrsflächen die durch den gesamten Umweltverbund genutzt werden könnten geprüft und zum Beschluss vorgeschlagen werden, deshalb stelle ich den vorangehenden Antrag. Beste GrüßeSeite 4 von 4
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 21:30 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de