200145 · Antrag
Entwicklung eines Konzepts für Bewohnerparken in Tiefgaragen
Kerndaten
- Nummer
- 200145
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 29.01.2020
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Planung, Verkehr und Denkmalschutz Empfehlung
- Sitzung des Hauptausschusses Entscheidung federführend
Dateien
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Antrag öffentlich 200145 Antragsteller/in: Gabi Mayer, Dr. Helmut Redeker, Angelika Esch, SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn 29.01.2020 Entwicklung eines Konzepts für Bewohnerparken in Tiefgaragen Beratungsfolge Ausschuss für Planung, Verkehr und Denkmalschutz 11.03.2020 Empfehlung Hauptausschuss 19.03.2020 Entscheidung Inhalt des Antrags Die Verwaltung wird gebeten, ein Konzept zum Bewohnerparken zu erarbeiten, das es ermöglicht, schrittweise Parkflächen im Straßenraum zu reduzieren bzw. abzuschaffen. Dieses Konzept soll folgende Aspekte berücksichtigen: 1. Bei privaten und öffentlichen Neubauvorhaben „erwirbt“ die Stadt jeweils Nutzungsrechte oder Eigentum für eine Anzahl von Stellplätzen, die der Bauträger im Auftrag und ggf. auf Kosten der Stadt über die Stellplatzpflicht des Vorhabens hinaus errichtet. Die so entstehenden Stellplätze können zum Bewohnerparken bei der Stadtverwaltung gemietet werden. 2. Soweit neue Parkhäuser zum Bewohnerparken oder auch für Beschäftigte, Hotels oder Einkaufen benötigt werden, werden diese nur noch unterirdisch ermöglicht. 3. Parkplätze auf der Straße werden in dem Umfang reduziert, wie Bewohnerparkplätze in Tiefgaragen geschaffen werden. 4. Der durch weggefallene Parkplätze entstandene zusätzliche Raum wird für die Einführung neuer Verkehrsregelungen (z.B. Spielstraßen, aber auch echte Radwege, breite Fußwege, Busspuren usw.) oder die Schaffung von grünen Aufenthaltsflächen im öffentlichen Raum genutzt. Begründung In der gewachsenen Struktur der Stadt entstehen häufig räumliche Konflikte zwischen den berechtigten Anliegen der verschiedenen Verkehrsteilnehmer*innen.Seite 1 von 2 Seite 2 Hoher Parkdruck einerseits, ein Gehweg, der auch für Kinderwagen und Rollatoren breit genug ist, aber auch der notwendige Ausbau von echten Radwegen oder die Schaffung von Busspuren erfordern es deshalb aus Sicht der SPD-Fraktion, neue Wege zu finden, um die unterschiedlichen Anliegen zu berücksichtigen. Eine der Möglichkeiten, hier Abhilfe zu schaffen, ist die Schaffung von Bewohnerparkplätzen in Tiefgaragen. Dabei sollen Neubauten, die sowieso erstellt werden, genutzt werden, oder von Eigentümern, die mehr Stellplätze haben, als gesetzlich erforderlich ist, eine entsprechende Anmietung erfolgen. Die Neuverteilung des öffentlichen Raums zugunsten der anderen Verkehrsteilnehmer*innen kann auf diese Weise sukzessive erfolgen, ohne dass die Bewohner und andere Anlieger, die einen Parkplatz benötigen, eingeschränkt werden. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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