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191230 · Große Anfrage

Bezahlvorgang an SWB-Ladesäulen in Bad Godesberg

Nummer
191230
Art
Große Anfrage
Veröffentlicht
15.01.2020
Letzte Änderung
18.09.2026
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg 05.02.2020 Kenntnisnahme
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Untergeordnet

  1. 191230-1 ST Bezahlvorgang an SWB-Ladesäulen in Bad Godesberg

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Große Anfrage
öffentlich
191230
Bezahlvorgang an SWB-Ladesäulen in Bad
Godesberg
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bad Godesberg 05.02.2020 Kenntnisnahme
Fragestellung
1. Warum ist das Bezahlen an SWB-Ladesäulen, wie z.B. der Hauptpost in
Bad Godesberg nur mit der TankE Handy-App möglich und nicht mit
sogenannten Roamingkarten auf der Basis der RFID-Chip-Technologie?
2. Hält die Verwaltung das Bezahlen per Handy-App an vor Wind und
Wetter ungeschützten Ladesäulen für eine kundenfreundliche
Handhabung?
3. Welche Auffassung vertritt die Verwaltung in Bezug auf die
Barrierefreiheit des Bezahlens per Handy-App für taktil eingeschränkte
ältere oder körperlich behinderte Mitbürgerinnen und Mitbürger und dies
noch einmal verschärft bei Regen oder Schneefall?
4. Wie bewertet die Verwaltung den Aspekt der Sicherheit beim
Bezahlvorgang, wenn hierfür z.B. nächtens das Handy gezückt werden
muss? Werden die Bezieher von Ladestrom im öffentlichen Raum so
nicht zu Zielscheiben für Handydiebstähle?
5. Wie bewertet die Verwaltung den Bezahlvorgang per Handy-App in
Bezug auf eine tourismusfreundliche Regelung des Bezahlvorgangs,
insbesondere im Vorfeld des Beethoven-Jubiläums, zu dem viele
ausländische Besucher erwartet werden?
6. Wie gedenkt die Veraltung, festgestellte Defizite schnellstmöglich zu
beheben?
Begründung
Beim aktuellen Stand der Elektromobilität ist zu beobachten, dass an der Ladesäule
eine ins Kraut schießende „Kleinstaaterei“ der Netzbetreiber herrscht mit
unterschiedlichsten Bezahlverfahren per unterschiedlichster Abos, per
unterschiedlichster Apps oder per unterschiedlichsten Chipkarten, was für eine
bedeutende Industrienation, eine bedeutende Tourismusdestination sowie ein
europäisches Transitland geradezu eine Schande darstellt. Roamingkartensysteme sind
im europäischen Ausland (UK, Niederlande, Belgien, Frankreich) längst etabliert und
ermöglichen ein barrierefreies e-mobiles Durchqueren der Länder. In Anbetracht des
Fragesteller/in:
Wolfgang Heedt, Achim Schröder, FDP-Fraktion
15.01.2020 gez. JansenSeite 1 von 2

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anstehenden Beethovenjubiläums sowie der ohnehin angestrebten Steigerung im
Bereich Tourismus sollte sich Bonn im Bereich der E-Mobilität einladend statt
prohibitiv zeigen und das Bezahlen an Ladesäulen so einfach, intuitiv und barrierefrei
wie möglich machen.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 03.11.2026, 00:56 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de