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191074 · Antrag

Aufnahme von Frauen in die Straßenbenennungsliste

Nummer
191074
Art
Antrag
Veröffentlicht
20.12.2019
Letzte Änderung
18.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 20.12.2019
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 28.01.2020

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung der Bezirksvertretung Hardtberg 28.01.2020 Anregung
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 84,2 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 191074-1 ST Aufnahme von Frauen in die Straßenbenennungsliste
  2. 200289 Aufnahme von Frauen in die Straßenbenennungsliste

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Antrag
öffentlich
191074
Aufnahme von Frauen in die
Straßenbenennungsliste
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Hardtberg 28.01.2020 Anregung
Inhalt des Antrags
Die Verwaltung wird gebeten, nachfolgende Frauen mit Bonn-Bezug in die
Straßenbenennungsliste aufzunehmen
 Johanna Elberskirchen
 Karin Hempel-Soos
 Rita Maiburg
 Louise Straus-Ernst
 Sibylle Mertens-Schaaffhausen
Begründung
 Johanna Elberskirchen (*11. April 1864 in Bonn; † 17. Mai 1943 in
Rüdersdorf bei Berlin) war eine feministische Schriftstellerin, die sich für die
Rechte von Frauen, Homosexuellen und Arbeitern einsetzte
 Karin Hempel-Soos, Pseudonym Katherina Koslowsky, (* 13. März 1939 in
Dresden; † 23. Oktober 2009 in Bonn) war eine deutsche Schriftstellerin. 1977
gehörte sie zu den Mitbegründerinnen des Bonner Frauenhauses. Seit 1980
war sie als Schriftstellerin und Journalistin tätig, zugleich trat sie als
Kabarettistin auf. Seit seiner Gründung 1994 leitete Karin Hempel-Soos bis zu
ihrem Tod das Bonner Haus der Sprache und Literatur.
 Rita Maiburg (* 23. Juni 1952 in Bonn; † 9. September 1977 in Greven)
war eine deutsche Pilotin und die erste weibliche Linienflugkapitänin der Welt.
 Louise Straus-Ernst (* 2. Dezember 1893 in Köln; † Anfang
Juli 1944 im KZ Auschwitz) war eine deutsche Kunsthistorikerin,
Journalistin und Künstlerin sowie die erste Ehefrau des surrealistischen
Künstlers Max Ernst und Mutter von Jimmy Ernst. Sie hat als erste Frau an
der Universität Bonn in Kunstgeschichte promoviert.
Antragsteller/in:
Grüne Bezirksfraktion Hardtberg, Jutta Brodhäcker, Christian Paul Trützler, Dipl. Soziologin Gertrud Smid,
CDU Bezirksfraktion Hardtberg, Wolfgang Josef Esser
19.12.2019, gez. ThorandSeite 1 von 2

Seite 2
 Sibylle Mertens-Schaaffhausen (* 29. Januar 1797 in Köln; † 22.
Oktober 1857 in Rom), genannt Rheingräfin, war Archäologin und bezog
1832 eine große Villa in Bonn (Wilhelmstraße 33), deren Oberstock ihrer
Sammlung vorbehalten war. Das Haus wurde zum Treffpunkt der geistigen
Elite Bonns, wo sie einen der berühmtesten Salons des Rheinlandes führte. Sie
unterstützte die Errichtung des Beethoven-Denkmals in Bonn (1845) und war
Mitgründerin des Kölner Dombauvereins, der die Vollendung des Kölner
Doms ermöglichte.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 02.11.2026, 17:58 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de