191059 · Beschlussvorlage
Zuschuss an den Familienkreis e. V. zur Förderung des Projektes „Großeltern auf Zeit“
Kerndaten
- Nummer
- 191059
- Art
- Beschlussvorlage
- Veröffentlicht
- 07.01.2020
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Soziales, Migration, Gesundheit und Wohnen Entscheidung federführend
Dateien
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Beschlussvorlage öffentlich 191059 Zuschuss an den Familienkreis e. V. zur Förderung des Projektes „Großeltern auf Zeit“ Beratungsfolge Ausschuss für Soziales, Migration, Gesundheit und Wohnen 11.02.2020 Entscheidung Beschlussvorschlag Der Familienkreis e. V. erhält für das Projekt „Großeltern auf Zeit“ für die Jahre 2020 und 2021 einen Zuschuss von insgesamt bis zu 19.500 Euro zu den nachgewiesenen, anerkannten Personal- und Sachkosten. Begründung Das Projekt „Großeltern auf Zeit“ wurde im August 2014 gemeinsam von der Freiwilligenagentur der Stadt Bonn und dem Familienkreis e. V. ins Leben gerufen und endete mit Ablauf des Jahres 2019. Anlass waren seinerzeit zunehmende Anfragen von Familien nach Kontakten und Unterstützung sowie die in diesem Zusammenhang geäußerten Wünsche und Bedarfe. Ziel war es, dass sich qualifizierte Großeltern auf Zeit und Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter gegenseitig Zeit schenken, um miteinander zu spielen, voneinander zu lernen und die Welt des anderen kennenzulernen. Damit sollte die Bindung sowie ein generationenübergreifender Erfahrungs- und Wissenstransfer gefördert werden. Die Aufgaben der Kooperationspartner wurden in einer Kooperationsvereinbarung mit einem zugrundeliegenden Konzept festgehalten. Hierzu gehörte unter anderem die Bereitstellung finanzieller Mittel für Leistungen des Familienkreis Bonn e. V., etwa für die Federführung: 50 Amt für Soziales und Wohnen Dezernat: Dez. VSeite 1 von 5 Seite 2 umfassende Qualifizierung der Freiwilligen oder auch deren Versicherung. Die dafür veranschlagten Kosten beliefen sich zuletzt auf 2.800 Euro jährlich. Die Leistungen der Freiwilligenagentur umfassten darüber hinaus die gleichberechtigte Erstellung und Weiterentwicklung der konzeptionellen Grundlagen, die Akquise von Freiwilligen („Großeltern“), die Führung der entsprechenden Vorgespräche und gegebenenfalls die Vermittlung, die Bearbeitung der Anfragen und die Beratung von Familien, die Datenverwaltung und -pflege, die Teilnahme an sowie die Mitwirkung bei Veranstaltungen sowie insbesondere auch die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unter Einbindung des Amtes 13 (beispielsweise Faltblätter, Infoscreen, Spanntransparente, WDR-Lokalzeit, Informationsveranstaltungen an verschiedenen Orten im Stadtgebiet). Die Erfolge des Großelternprojekts haben sich jedoch nicht im erhofften Maße eingestellt (Stand 11.12.2019): Rund 20 Großeltern wurden vermittelt (einige Großeltern engagieren sich mehrfach; manche haben mittlerweile ihr Engagement beendet) acht weitere Großeltern stehen derzeit für eine Vermittlung zur Verfügung demgegenüber stehen 56 Familien, die auf eine Vermittlung hoffen. Insgesamt war die Zahl der Anfragen von Familien etwa doppelt so hoch, wie die Zahl potentieller Großeltern. Die Vermittlungsarbeit ist in diesem Bereich sehr aufwändig. Sie erfordert einen großen Einsatz, eine außerordentlich intensive Beratungsarbeit mit einem hohen Maß an Sensibilität und einen erheblichen (Zeit-) Aufwand, der insgesamt in keinem adäquaten Verhältnis mehr zur erreichten Vermittlungsquote stand. Ihren Verpflichtungen konnte die Freiwilligenagentur aufgrund von Personalengpässen bereits seit längerem bei weitem nicht mehr in vollem Umfang nachkommen. Diese Situationen haben immer wieder dazu geführt, dass der Familienkreis e. V. Ausfälle mit eigenen Kräften kompensiert hat, ohne hierfür eine Erstattung des entstehenden Aufwandes angefragt zuSeite 2 von 5 Seite 3 haben. Dabei handelte es sich wiederholt auch um mehrstündige Informations-Veranstaltungen mit einer sich anschließenden ersten Qualifizierung. Um dem an sich guten Projekt eine Perspektive zu erhalten, soll es der Familienkreis e. V. künftig in alleiniger Verantwortung mit finanziellen Unterstützung durch die Stadt Bonn betreiben. Durch die vielfältigen Erfahrungen und bereits bestehenden Aktivitäten des Vereins könnten dort Synergien bei der Akquise und Auswahl der Freiwilligen, der Schulung und der Begleitung der Familien und der Großeltern entstehen und sinnvoll genutzt werden (beispielsweise durch persönliche Kontakte und Hausbesuche). Laut einer vom Familienkreis vorgelegten Kalkulation würden jährliche Gesamtkosten von etwa 13.000 Euro entstehen. Der Familienkreis könnte davon einen Eigenanteil von 25 % bestreiten. Die städtische Förderung würde sich auf 9.750 Euro jährlich belaufen. Abzüglich bereits bisher immer bereitgestellter Mittel würden sich die entstehenden Mehrkosten im Jahr 2020 auf 6.950 Euro belaufen. Die Förderung könnte im Jahr 2020 aus dem Budget des Amtes für Soziales und Wohnen erfolgen. Für 2021 würde die Förderung bei der Mittelanmeldung zum Haushalt 2021/22 berücksichtigt werden. Eine Evaluation soll nach dem Förderzeitraum als Grundlage für die weitere Vorgehensweise dienen. Finanzielle Auswirkungen: Haushaltsjahr 2020: Produktgruppe Produktgruppenbezeichnung Produkt Produktbezeichnung 1.05.06 Förd.träg.Wohlf.pfl.,Vereine, sonst. Träger 1.50.00.05.06.01 Förd.träg.Wohlf.pfl.,Vereine, sonst. Träger Investive Kosten der MaßnahmeSeite 3 von 5 Seite 4 Betrag Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen Einzahlungen Investiver Finanzsaldo Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten Betrag Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in 2020 Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen / Aufwendungen 6 950 Euro 150000506 / 73.1000 6 950 EUR 0 EUR Einzahlungen / Erträge 0 EUR Haushaltsbelastung jährlich 6 950 EUR Haushaltsjahr 2021 (Anmeldung): Produktgruppe Produktgruppenbezeichnung Produkt Produktbezeichnung 1.05.10 Sonstige Sozialen Hilfen und Leistungen 1.50.00.05.10.01 Sonstige Sozialen Hilfen und Leistungen Investive Kosten der Maßnahme Betrag Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen Einzahlungen Investiver Finanzsaldo Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten Betrag Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in 2021 Noch bereit- zustellen (HH- Anmeldung 2021) Deckung Auszahlungen / 9 750 Euro 150000510 / 0 EUR 9 750 EURSeite 4 von 5 Seite 5 Aufwendungen 73.1000 Einzahlungen / Erträge 0 EUR Haushaltsbelastung jährlich 9 750 EUR Anlage/n KeineSeite 5 von 5
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 07:19 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de