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191002 · Dringlichkeitsantrag

Rucksackgruppen

Nummer
191002
Art
Dringlichkeitsantrag
Veröffentlicht
16.12.2019
Letzte Änderung
18.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 16.12.2019
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 19.12.2019

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Gemeinsame Sitzung des Ausschusses für Kinder-, Jugend und Familie mit dem Schulausschuss 19.12.2019 Entscheidung federführend
  2. Sitzung des Integrationsrates 18.12.2019 Empfehlung
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 85 KB Öffnen ↗

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Dringlichkeitsantrag
öffentlich
191002
Rucksackgruppen
Beratungsfolge
Integrationsrat 18.12.2019 Empfehlung
Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie 19.12.2019 Entscheidung
Inhalt des Dringlichkeitsantrags
Die Verwaltung wird gebeten auszuführen, wie die Stadt den Ausfall von
12 "Rucksackgruppen" ab dem 1.1.2020 zu kompensieren gedenkt und ob
andere Träger bzw. Angebote für die bisher kooperierenden
Kindertageseinrichtungen und die Zielgruppen (Familien mit Migrations- und
Fluchthintergrund) zur Verfügung stehen, um diese Bedarfe aufzufangen und
die Lücke zu schließen. Außerdem wird die Verwaltung gebeten zu berichten,
ob und wenn wann die neu formulierten und für die Umsetzung der Kurse zu
Grunde gelegten Förderrichtlinien dem Ausschuss für Kinder, Jugend und
Familie vorgelegt wurden.
Begründung
In einem Brief vom 11.12.2019 hat der Träger FiBB e.V. mitgeteilt, dass er
nicht mehr in der Lage ist, die im September 2019 vom Jugendhilfeausschuss
bewilligten "Rucksackgruppen“ unter den gegebenen Umständen
durchzuführen. Damit entfallen 12 von insgesamt 25 in Bonn bisher
bedarfsgerecht durchgeführten Angeboten, die sich besonders an Familien mit
Migrations- und Fluchthintergrund richten und an deren Umsetzung zudem 18
KiTas/ FamZ unterschiedlicher Träger in verschiedenen Bonner Stadtteilen
beteiligt sind. Diese Gruppen und das damit umgesetzte Konzept der
Sprachenförderung und Elternbildung, das erfolgreich und wissenschaftlich
kontinuierlich evaluiert wird, sind laut Integrationskonzept der Stadt wichtiger
Bestandteil der Bildungs- und Integrationsarbeit in Bonn. Es darf nicht zu einem
ersatzlosen Wegfall der Gruppen und der damit bisher gelingenden Stärkung der
Erziehungs- und Bildungszusammenarbeit von KiTas und Elternhaus kommen.
Der bisherige positive Effekt der Arbeit mit dem Rucksackprogramm für die
Integration von Menschen in Bonn sollte nicht gefährdet, sondern
zielgruppenorientiert und konstruktiv weiter entwickelt werden.
Anlage/n
Antragsteller/in:
Dörthe Ewald und Binnaz Öztoprak (SPD-Fraktion)Seite 1 von 2

Seite 2
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 02.11.2026, 18:24 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de