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190996 · Dringlichkeitsentscheidung OB

Einleitung von Vergabeverfahren für Jobwärts

Nummer
190996
Art
Dringlichkeitsentscheidung OB
Veröffentlicht
30.01.2020
Letzte Änderung
18.09.2026
  1. Sitzung des Bau- und Vergabeausschusses 13.02.2020 Genehmigung
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Dringlichkeitsentscheidung OB
öffentlich
190996
Einleitung von Vergabeverfahren für Jobwärts
Beratungsfolge
Bau- und Vergabeausschuss 13.02.2020 Genehmigung
Begründung der Dringlichkeit:
Da die finanzielle Förderung des "Lead-City"-Programmes JOBWÄRTS Ende
2020 ausläuft und im September 2020 eine Wirkungsmessung der Anreize und
Angebote vorgesehen ist, müssen die Vergabeverfahren der beiden im
Beschlussvorschlag genannten Maßnahmen schnellstmöglich in die Wege
geleitet werden. Da erst nach Eingang des Förderbescheids im Dezember
2018 ein externes Beratungsbüro beauftragt und ein Kooperationsvertrag
zwischen den Projektpartnern Bundesstadt Bonn, Rhein-Sieg-Kreis und VRS
geschlossen werden konnte, ist das Jobwärts-Programm mit deutlicher
Verzögerung ab September 2019 gestartet. Aufgrund der vorbereitenden
Arbeiten war eine Anmeldung im Bau- und Vergabeausschuss im Dezember,
auch zur zweiten Zustellung mit Begründung der Dringlichkeit, nicht möglich.
Um die beiden Vergabeverfahren zeitnah umzusetzen, ist eine
Dringlichkeitsentscheidung erforderlich.
Beschlussvorschlag
Die nachstehende Dringlichkeitsentscheidung des Oberbürgermeisters wird
genehmigt.
Dringlichkeitsentscheidung gem. § 60 GO NW
Der Einleitung des Vergabeverfahrens gemäß Ziffer 3.4 der Vergabeordnung
der Bundesstadt Bonn zu den im folgenden aufgeführten Maßnahmen wird
zugestimmt:
1. Fahrrad-Kampagne mit Challenges
Federführung:
61 Stadtplanungsamt Dezernat:
Dez. IIISeite 1 von 4

Seite 2
2. Testwochen für Fahrräder und E-Bikes
Begründung
Das im Rahmen von „Lead City“ geförderte Programm JOBWÄRTS hat eine
spürbare Reduzierung der Verkehrsbelastung im Großraum Bonn in den
Spitzenzeiten morgens und abends zum Ziel. JOBWÄRTS richtet sich an
Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Im Fokus stehen dabei die Wege der
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Arbeitsort. Kommunen, Arbeitgeber,
Verkehrsunternehmen, Mobilitätsdienstleister und weitere Partner arbeiten eng
zusammen, um innovative und attraktive Mobilitätsangebote zu entwickeln, die
Pendlerinnen und Pendler gezielt zur Nutzung neuer Wege motivieren. Von der
Verringerung der Verkehrsbelastung profitieren die gesamte Region, jeder
einzelne Arbeitgeber und alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Um diese
Ziele zu erreichen, möchte das Programm-Team ab dem Frühjahr 2020
konkrete Angebote und Anreize anbieten, um die Arbeitnehmer zum Umstieg
zu bewegen. Hierbei handelt es sich beispielsweise um Testangebote für E-
Bikes und Kampagnen zur Promotion von Sharing-Angeboten und Fahrrad-
Nutzung. Da die finanzielle Förderung Ende 2020 ausläuft und im September
2020 eine Wirkungsmessung der Anreize und Angebote vorgesehen ist,
müssen die Vergabeverfahren der oben genannten Maßnahmen
schnellstmöglich in die Wege geleitet werden.
Um die beiden Vergabeverfahren zeitnah umzusetzen, ist eine
Dringlichkeitsentscheidung erforderlich.
Die Maßnahmen werden zu 95% durch den Bund im Rahmen von "Lead City"
gefördert.
Konkret handelt es sich um die folgenden Maßnahmen:
1. Fahrrad-Kampagne mit Challenges
Durchführung einer Kampagne im Sinne von „Bike to work“ oder „Mit dem Rad
zur Arbeit“, um die Arbeitnehmer zur Nutzung ihres Fahrrads im Berufsverkehr
zu motivieren. Möglich ist dies beispielsweise über Team-Challenges und ein
Belohnungs-System.
Schätzkosten: ca. 175.000 Euro (Brutto),
Zeitraum: 6 Monate
Verfahren: Öffentliche AusschreibungSeite 2 von 4

Seite 3
3. Testwochen für Fahrräder und E-Bikes
Den teilnehmenden Arbeitgebern sollen jeweils eine Woche Speed-Pedelecs,
Pedelecs, E-Bikes und Falträder zur Verfügung gestellt werden, die von ihren
Mitarbeitenden kostenlos im Alltag getestet werden können. Neben der
Bereitstellung der Räder selbst beinhaltet der Auftrag ein Reservierungstool,
die Logistik, die Inspektion und Reparaturen, die Versicherung und eine
Mitarbeiter-Befragung.
Schätzkosten: ca. 210.000 Euro (Brutto),
Zeitraum: 6 Monate
Verfahren: Öffentliche Ausschreibung
Finanzielle Auswirkungen:
Produktgruppe Produktgruppenbezeichnung Produkt Produktbezeichnung
1.12 Verkehrsflächen und –anlagen,
ÖPNV
1.12.07 Verkehrsplanung
Investive Kosten der Maßnahme
Betrag Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen
Einzahlungen
Investiver
Finanzsaldo
Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten
Betrag Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen /
Aufwendungen
175.000 EUR
210.000 EUR
1.61.00.12.07/
FiPo: 73.1000
Innenauftrag
6102001 Lead
City
2020
Einzahlungen /
Erträge
(Förderquote 95%)
166.250 EUR
199.500 EUR
Haushaltsbelastung 8.750 EURSeite 3 von 4

Seite 4
(5%) 10.500 EUR
06.01.2020 /
13.01.2020
gez. Sridharan gez. Stv. Freitag
Datum Oberbürgermeister Stadtverordnete/r
Datum Oberbürgermeister Stadtverordnete/r
»
Anlage/n
KeineSeite 4 von 4

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Datenstand: 02.11.2026, 23:14 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de