190913-1 ST · Stellungnahme der Verwaltung
„Vielfalt! Bonner Kultur- und Begegnungsfest“: Beanstandungen und Erhöhung der Strahlkraft
Kerndaten
- Nummer
- 190913-1 ST
- Art
- Stellungnahme der Verwaltung
- Veröffentlicht
- 12.12.2019
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Integrationsrates Kenntnisnahme
Dateien
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Stellungnahme der Verwaltung öffentlich 190913-1 ST „Vielfalt! Bonner Kultur- und Begegnungsfest“: Beanstandungen und Erhöhung der Strahlkraft Beratungsfolge Integrationsrat 18.12.2019 Kenntnisnahme Inhalt der Stellungnahme: Die Große Anfrage (DS-Nr. 190913) wird wie folgt beantwortet: 1. Wie viele und welche Art von Beanstandungen gab es bei den Ständen im Rahmen der diesjährigen Veranstaltung? Von 22 Ständen mit Lebensmittelangebot waren lediglich 3 Stände ohne Mängel. Nach ermöglichter Nachbesserung musste 6 Ständen das Anbieten von „offenen“ Lebensmitteln ganz oder teilweise untersagt werden. Die Mängel lagen beispielsweise im Angebot (unverpackte Lebensmittel, ungekühlte Lebensmittel/Unterbrechung der Kühlkette) und im Standaufbau (fehlende Möglichkeit, mit fließendem warmem Wasser Hände zu waschen/Handwaschbecken, fehlende Seife, fehlende Kühlung vor Ort, fehlender Boden, fehlende Seitenwände, fehlender Hustenschutz, fehlende/mangelhafte Kennzeichnung etc.) 2. Welche Konsequenzen wurden daraus abgeleitet? 6 Ständen wurde das Anbieten von „offenen“ Lebensmitteln von der Lebensmittelkontrolle ganz oder teilweise untersagt. Für die Zukunft soll an den Schulungen zum Lebensmittelangebot festgehalten werden. Neu beim Fest angemeldete Vereine mit dem Wunsch zu Lebensmittelangebot sowie Vereine, deren Stände ganz oder teilweise von Untersagungen betroffen waren, werden (erneut) zur Teilnahme an den Schulungen im Vorlauf zu Vielfalt 2020 verpflichtet. Allen anderen Vereinen wird das Angebot gemacht, verpflichtend ist eine Teilnahme für diese jedoch im Folgenden nur alle zwei Jahre. Federführung: 41 Kulturamt Dezernat: Dez. IVSeite 1 von 3 Seite 2 3. In welcher Form wurden die Vereine im Vorfeld über vorhandene Vorschriften informiert (u.a. Infomaterial? Mehrsprachig? Vereinsbesuche?)? Gibt es hier Verbesserungspotential? Es wurden zwei zweistündige Schulungstermine (9.9 und 16.9.2019) im Ratssaal angeboten. Vereine, die Lebensmittel anbieten wollten, haben sich entsprechend ihrer Terminmöglichkeit angemeldet. Alle Vereine wurden mehrfach auf die Termine hingewiesen und erinnert. Die beim ersten Termin angemeldeten und nicht erschienenen Vereine wurden auf den zweiten Termin hingewiesen. Vereinen, die nicht zu den Schulungen kamen, wurde zudem noch ein kurzfristig anberaumter Extra-Termin am 20.9.2019 ermöglicht. Letztlich waren bis auf einen Verein damit alle geschult, die Lebensmittel anbieten wollten. Die Schulungen wurden mit einer Powerpoint-Präsentation flankiert. Neben dieser wurde allen betroffenen Vereinen ein explizit für das Fest aufbereitetes Dokument mit Mindestanforderungen ausgehändigt bzw. digital zur Verfügung gestellt. Diese Übersicht bestand aus Do´s und Don´ts weitgehend aus Fotos und Bilder. Darüber hinaus gab es ein Merkblatt mit einer Liste zum Abhaken. Die Kolleg/-innen der Lebensmittelkontrolle haben darüber hinaus angeboten, jederzeit für Fragen im Vorfeld beratend zur Verfügung zu stehen. Die Kontaktdaten wurden an alle Vereine/Organisationen weitergeleitet. Aus Sicht der Verwaltung besteht hier kein Verbesserungsbedarf. 4. Welche Möglichkeiten sieht die Stadtverwaltung, die Besucherzahl in den kommenden Jahren zu steigern und insbesondere diejenigen zu erreichen, die im interkulturellen Austausch bislang noch nicht aktiv sind? Für das Fest wird im Rahmen der Möglichkeiten die Öffentlichkeitsarbeit verstärkt. Zudem sind alle Vereine gebeten, die Informationen mit zu streuen. 5. Besteht die Möglichkeit das Fest im kommenden Jahr an einem Samstag oder verkaufsoffenen Sonntag auszurichten? Was spricht dafür? Was spricht dagegen? Wünschenswert wäre in der Tat eine Durchführung an Tagen mit viel Passantenaufkommen in der Innenstadt.Seite 2 von 3 Seite 3 Gegen eine Durchführung an einem Samstag hat sich insbesondere der Integrationsrat in seiner Sitzung vom 13.02.2019 mit dem Hinweis ausgesprochen, dass die meisten der teilnehmenden Vereine und Organisationen ehrenamtlich tätig seien. Mit Rücksicht auf etwaige berufliche Tätigkeiten sollte daher die Durchführung weiterhin am Sonntag verbleiben. Inwieweit eine berufliche Einbindung auch an einem verkaufsoffenen Sonntag gegeben ist, kann von der Verwaltung nicht abschließend beurteilt werden. Letztlich ist der Wunsch, das Fest an einem (verkaufsoffenen) Sonntag vor den Sommerferien stattfinden zu lassen, von der Platzbelegung des hochfrequentierten Markts und Münsterplatzes abhängig. Anlage/n KeineSeite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 22:30 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de