190809-1 ST · Stellungnahme der Verwaltung
Werke von Paul Magar in der Beethovenschule
Kerndaten
- Nummer
- 190809-1 ST
- Art
- Stellungnahme der Verwaltung
- Veröffentlicht
- 20.12.2019
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg Kenntnisnahme
Dateien
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Stellungnahme der Verwaltung öffentlich 190809-1 ST Werke von Paul Magar in der Beethovenschule Beratungsfolge Bezirksvertretung Bad Godesberg 22.01.2020 Kenntnisnahme Stellungnahme der Verwaltung 1.) Gibt es noch andere Werke von Paul Magar in der Beethovenschule? In der Schule existiert ein s.g. „Schiebebild“ Bei dem „Schiebebild“ handelt es sich um ein ortsfestes Wandbild (Kunst am Bau), welches Paul Magar 1967 als Auftragsarbeit für den Flur der Schule fertigte. Die Wandmalerei auf Kunstharzfarbenbasis wurde zweigeteilt ausgeführt. Die linke Hälfte ist als Wandmalerei auf einer (Sperrholz-)Trägerplatte ausgeführt, welche fest auf der Wand montiert ist. Fortgesetzt wird die Malerei auf einer beweglichen Schiebewand, welche als mobiles Element je nach Bedarf hinter der linken Wandfläche herausgezogen werden kann und so der Abtrennung bzw. Unterteilung des Flures dient. Als Motiv des Wandbildes wählte Magar eine Waldszene mit musizierenden Spielleuten. Die Konzeption des Bildes als Zusammenstellung aus farbig voneinander abgesetzten, geometrischen Formen ist typisch für Magars Arbeiten ab Mitte der 1960er Jahre. Als weiteres Werk Magars in der Schule ist ein gerahmtes Aquarell zu nennen, das als zentrales Motiv den Blick auf die Drachenfelsruine von der linken Rheinseite beinhaltet. 2.) Wenn ja, in welchem Zustand sind sie? Wenn nein, kann nachvollzogen werden, was mit ihnen geschehen ist? Die linke Hälfte des „Schiebebildes“ weist aufgrund dessen, dass es immer zugänglich ist und sich in einem stark frequentierten Bereich (Flur) der Schule befindet einen höheren Beschädigungsgrad auf, als die rechte Hälfte, die meistens zurückgeschoben hinter der Wand verborgen ist. Das Schadensbild setzt sich zusammen aus Schmierereien, unsachgemäßen und teilweise mit falschem Farbton aufgetragenen Übermalungen, sowie im Sockelbereich Verunreinigungen durch Spritzwasser. Fehlstellen, Risse oder Kratzer sind auf den ersten Blick nicht erkennbar. Für eine tiefergehende Schadenskartierung wäre die Expertise eines Restaurators hinzuzuziehen. Das Aquarell ist fachmännisch mit Passepartout hinter Glas in einem weißen Holzrahmen gerahmt und hängt an einer Wand. Schäden oder Federführung: 85 Städtisches Gebäudemanagement Bonn Dezernat: Dez. ISeite 1 von 2 Seite 2 das Verbleichen der Farbe der Arbeit sind auf den ersten Blick nicht erkennbar. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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