190718 · Antrag
Klimawandel in Bonn; Erwerb von Klimadaten
Kerndaten
- Nummer
- 190718
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 13.11.2019
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Hauptausschusses Entscheidung federführend
- Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Verbraucherschutz Empfehlung
Dateien
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Volltext
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Antrag öffentlich 190718 Klimawandel in Bonn; Erwerb von Klimadaten Beratungsfolge Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz 28.11.2019 Empfehlung Hauptausschuss 05.12.2019 Entscheidung Inhalt des Antrags Der Oberbürgermeister wird beauftragt, 1. die von der Meteomedia GmbH erhobenen Temperaturdaten seit dem Jahr 2000 und auch die künftig erhobenen Temperaturdaten zu erwerben, 2. diese Daten mit denen der Messstelle der Universität in Endenich zu vergleichen und das Ergebnis dem AUV halbjährlich zu berichten, 3. sicherzustellen, dass die Stadt Bonn auf die dem ehemaligen Chef- Statistiker der Stadt Bonn vorliegenden Wetterdaten seit 1895 Zugriff erhält, um eine Analyse der langfristigen Veränderung vorzunehmen. Begründung Auf einstimmig beschlossenen Antrag der BBB-Fraktion DS 1910391NV3 „Die Verwaltung klärt mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN), ob, in welchem Umfang und unter welchen Voraussetzungen die von der dortigen Wetterstation an der Konstantinstraße erfassten Daten von der Bundesstadt Bonn für die Beobachtung der Entwicklung und die Bewertung der Temperaturen im Bonner Talkessel genutzt werden könne.“ teilte der Oberbürgermeister in DS 1910391NV5 mit: „Die auf dem Areal des Bundesamts für Naturschutz (BfN) vorhandene Klimamessstation wird von der Meteomedia GmbH betrieben. Temperaturdaten mit hoher Verfügbarkeit (im konkreten Fall >=82 %) sind für die Station seit dem Jahr 2000 vorhanden. Für eine Bereitstellung der angefragten Datensätze (Jahresmitteltemperaturen, Monatsmitteltemperaturen, jährliche Anzahl klimatischer Kenntage – Sommertage, heiße Tage, Tropennächte, Frosttage, Eistage) für den Zeitraum ab dem Jahr 2000 bis 2018 liegt der Verwaltung ein Angebot von 3.000,-- € netto vor. Zukünftig würden für die jährliche Bereitstellung der angefragten Daten 1.000,-- € zu veranschlagen sein. Unabhängig von der Kostenfrage ist darauf hinzuweisen, dass folglich für die BfN- Station noch keine 30 –jährige Klimareihe verfügbar ist, so dass auf Basis Antragsteller/in: Bürger Bund Bonn, Bernhard WimmerSeite 1 von 2 Seite 2 der vorhandenen Datenzeitreihe keine repräsentativen Aussagen zur Entwicklung von Klimakennwerten getroffen werden können. Des Weiteren ist darauf hinzuweisen, dass ein Standortvergleich der beiden Messstationen auf dem Areal der BfN in Bonn-Rüngsdorf sowie dem Meteorologischen Institut der Universität Bonn in Bonn-Endenich auf Basis der aktuellen Klimaanalyse zeigt, dass die Ausprägung des Wärmeinseleffekts für beide Standorte vergleichbar ist. Die Verwaltung rät aus vorgenannten Gründen von einem Kauf der Messdaten der BfN-Station ab.“ Die BBB-Fraktion hält es für zwingend geboten, für die Zukunft angesichts der immer noch fortschreitenden Bebauung im engen Bereich des Rheintals sorgfältig zu analysieren, ob weiter von einer Vergleichbarkeit der Wärmeinseleffekte an den Standorten des BfN (eine der engsten Stellen des Bonner Rheintals) und der Universität (bereits im breiten Trichter zum Vorgebirge hin liegend) ausgegangen werden kann. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 18:49 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de