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190689 · Mitteilungsvorlage

CO2-Bilanz Bonn – Fortschreibung 2015/2016

Nummer
190689
Art
Mitteilungsvorlage
Veröffentlicht
11.11.2019
Letzte Änderung
18.09.2026
  1. Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Verbraucherschutz 09.01.2020 Kenntnisnahme
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 1 MB Öffnen ↗

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Mitteilungsvorlage
öffentlich
190689
CO2-Bilanz Bonn – Fortschreibung 2015/2016
Beratungsfolge
Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz 28.11.2019 Kenntnisnahme
Mitteilung:
Mit der vorgelegten CO2-Bilanz erfolgt eine Fortschreibung der bestehenden
Bilanz um die Jahre 2015 und 2016. Der Ausschuss für Umwelt- und
Verbraucherschutz war von der Verwaltung zuletzt am 14.09.2017 über die
Entwicklung der CO2-Emissionen in Bonn von 1990 bis 2014 informiert worden
(1712244). Im aktuellen Ergebnis sind die CO2-Emissionen 2016 pro Kopf –
bezogen auf das Referenzjahr 1990 – um 25% und von 2014 bis 2016 um 3%
gesunken.
Die Bilanz ist der Vorlage als externes Dokument beigefügt.
Anlage/n
1 CO2 Bilanz 2016 (öffentlich)
Federführung:
56 Amt für Umwelt-, Verbraucherschutz und Lokale Agenda Dezernat:
Dez. IIISeite 1 von 7

Seite 1
Amt für Umwelt, Verbraucherschutz und Lokale Agenda – Leitstelle Klimaschutz
Energie- und CO2-Bilanzierung Bonn
Das Amt für Umwelt, Verbraucherschutz und Lokale Agenda erstellt seit 2008 CO2-Bilanzen mit dem
internetbasierten System ECORegion der Schweizer Firma ECOSpeed, an dessen Weiterentwicklung
und Anpassung an die Erfordernisse bundesdeutscher Kommunen die Stadt Bonn in einer
Arbeitsgruppe des Klima-Bündnis und als Pilotkommune bei der Erprobung beteiligt war. Die in früheren
Erhebungen im Rahmen des Energie- und Klimaschutzkonzepts 1999 gewonnenen Daten für die Jahre
1987 bis 1995 und deren Fortschreibung wurden in die aktuelle Bilanz integriert. Damit ergibt sich eine
mit dem Referenzjahr 1990 beginnende langfristige Zeitreihe ohne methodische Brüche mit der
Möglichkeit zur jährlichen Fortschreibung.
Eine CO2-Bilanz gibt die durch den gesamten Energieverbrauch von privaten Haushalten, Wirtschaft
und Verkehr innerhalb definierter Bilanzgrenzen verursachten CO2-Emissionen wieder. Die
Bilanzierungsergebnisse sind grundsätzlich nicht witterungskorrigiert, um die tatsächlich emittierten
CO2-Mengen abzubilden. Lediglich zu Interpretationszwecken der Zeitreihen wurde eine
Witterungskorrektur der Endenergieverbräuche durchgeführt. Dazu wurden die zur Gebäudeheizung
genutzten Energieanteile um Faktoren korrigiert, die aus den Abweichungen der
Tagestemperaturmittelwerte des betreffenden Jahres zum langjährigen Mittel errechnet werden.
Die vorliegende Bilanz stellt die Aktualisierung der Zeitreihen um die Jahre 2015 und 2016 dar. Der
zeitliche Rückstand bis zur Fertigstellung einer solchen Bilanz resultiert aus dem Umstand, dass zur
Berechnung erforderliche Daten zum Teil erst mit mehrjähriger Verzögerung zur Verfügung stehen.
Im Ergebnis sind die CO2-Emissionen 2016 pro Kopf – bezogen auf das Referenzjahr 1990 – um 25
Prozent gesunken, seit der letzten Fortschreibung von 2014 bis 2016 um 3 Prozent. Nach wie vor zu
beobachten ist ein gegenläufiger Trend zwischen dem stationären Energieverbrauch (z.B.
Heizungsanlagen in Gebäuden) und dem mobilen Sektor. Während die Emissionen aus dem
stationären Bereiche sinken, steigen sie im Verkehrsbereich kontinuierlich weiter an.
Die Bilanzierung erfolgt im stationären Bereich endenergiebasiert nach dem Territorial-Prinzip, das
heißt, Basis ist der Endenergieverbrauch von Haushalten, Gebäuden und Infrastruktur im Stadtgebiet.
Endenergie bezeichnet dabei die Energiemenge, die durch den Verbraucher vom Lieferanten
abgenommen wird, ohne Transport- und Umwandlungsverluste. Diese werden in weiteren Schritten
über entsprechende Faktoren bei der Berechnung der CO2-Emissionen berücksichtigt.
Datengrundlage im Bereich Straßenverkehr bildet die Anzahl der in Bonn zugelassenen Fahrzeuge,
verknüpft mit durchschnittlichen spezifischen Fahrleistungsdaten. Im Bereich Schienen- und
Flugverkehr werden einwohnerspezifische Daten auf die Zahl der Einwohner und Einwohnerinnen
hochgerechnet. Der Verkehrsbereich wird also verursacherbasiert bilanziert. Damit werden auch
Verkehrsleistungen Bonner Einwohner und Einwohnerinnen außerhalb des Stadtgebietes erfasst, aber
beispielsweise die der Einpendler aus den umliegenden Gemeinden auf Bonner Gebiet nicht.
Zur Ermittlung der CO2 Emissionen aus dem Endenergieverbrauch des stationären wie des mobilen
Sektors werden dann noch die Emissionen für Transport und die Bereitstellung der Energieträger über
spezifische Faktoren mit berücksichtigt (Primärenergetische Bilanz).Seite 2 von 7

Seite 2
Datengrundlagen Möglichkeiten und Grenzen
Bei der Erstellung von CO2-Bilanzen wird versucht, bevorzugt auf sogenannte Primärdaten
zurückzugreifen. Die Verbräuche der leitungsgebundenen Energieträger Strom, Erdgas und
Fernwärme beispielsweise liegen als Verbrauchssummen vor und werden unter anderem von den
Stadtwerken Bonn als Netzbetreiber zur Verfügung gestellt. Die Daten nicht leitungsgebundener
Energieträger wie Heizöl oder Festbrennstoffe liegen in dieser Form nicht vor. Zur Bestimmung der
jeweiligen Endenergieverbräuche werden Daten aus Landesstatistiken auf das Stadtgebiet von Bonn
heruntergerechnet. Die Ergebnisse sind, da hier auch statistische Annahmen einfließen, mit
entsprechenden Unsicherheiten behaftet. Die Verfügbarkeit dieser Statistiken und die notwendige
Aufbereitung der Daten ist einer der Gründe, die dazu führen, dass die Bilanz eines Jahres erst mit
zeitlicher Verzögerung fertig gestellt werden kann.
Aufgrund der erläuterten Unsicherheiten ist bei der Interpretation der Daten auch zu berücksichtigen,
dass eine Energie- und CO2-Bilanz in der vorliegenden Form in ihrer Gesamtheit lediglich
Entwicklungstendenzen aufzeigen kann. Eine Abbildung oder gar Kontrolle einzelner Maßnahmen kann
daraus nicht abgeleitet werden. Hierzu ist eine gesonderte Betrachtung und Evaluierung einzelner
Maßnahmen und Projekte, wie sie beispielsweise durch die Maßnahmen-Analyse im Rahmen des
European Energy Award erfolgt, erforderlich.
Entwicklung der Endenergie:
Grafik 1: Entwicklung des Endenergieverbrauchs nach Bereichen ohne Witterungsbereinigung
2016 betrug der gesamte Endenergieverbrauch rund 8,0 Millionen Megawattstunden. Mit Beginn der
Erfassung 1990 ist bis zum Jahr 2004 ein leichter Anstieg des gesamten Endenergieverbrauchs in der
Stadt analog zu den Einwohnerzahlen zu erkennen (Grafik 1). Erst ab dem Jahr 2005 zeigt sich
insbesondere in der witterungsbereinigten Darstellung des Pro-Kopf-Energieverbrauchs (Grafik 2) eine
sinkende Tendenz in den stationären Bereichen, die aber schon 2009 wieder deutlich an Fahrt verliert.
So ist der Grafik zu entnehmen, dass der Gesamtenergieverbrauch pro Kopf in den letzten 8 Jahren
witterungsbereinigt relativ konstant geblieben ist. Dazu trägt der nach wie vor steigendeSeite 3 von 7

Seite 3
Energieverbrauch im Verkehrsbereich entscheidend bei. Insgesamt sank der witterungsbereinigte Pro-
Kopf-Energieverbrauch seit 1990 um 8,1 %, im Mittel 0,3 % pro Jahr.
Grafik 2: Entwicklung des Endenergieverbrauchs nach Bereichen witterungsbereinigt
In Grafik 3 ist zu sehen, dass die Sektoren Private Haushalte mit 29 % und Wirtschaft mit rund 28 %
zu etwa gleichen Teilen am Gesamtendenergieverbrauch beteiligt sind. Im Sektor Wirtschaft liegt dabei
der Schwerpunkt mit 1,62 Millionen Megawattstunden auf dem Bereich
Gewerbe/Handel/Dienstleistungen gegenüber dem Bereich Industrie/Rohstoffe/Produktion mit 0,52
Millionen Megawattstunden. Der Bereich Verkehr hat inzwischen einen Anteil von knapp 41 Prozent
am Gesamtenergieverbrauch.
Grafik 3: Aufteilung des Endenergieverbrauchs nach BereichenSeite 4 von 7

Seite 4
Entwicklung der Kohlendioxid-Emissionen:
Die Berechnung der CO2-Emissionen erfolgt auf Basis des Endenergieverbrauchs, aber unter
Berücksichtigung der sogenannten Vorkette, also auch der Emissionen, die bei Energieerzeugung, -
transport und -bereitstellung entstehen. Die entsprechenden Emissionsfaktoren entstammen der
GEMIS-Datenbank 4.93. Die absoluten CO2-Emisionen haben sich im Bilanzierungszeitraum von rund
2,82 Mio. Tonnen in 1990 auf 2,24 Mio. Tonnen in 2016 um 21 % verringert. Auch hier ist zu
beobachten, dass die Emissionen im stationären Bereich (Privathaushalte, Wirtschaft) von 2,1 Mio.
Tonnen in 1990 auf 1,32 Mio. Tonnen in 2016 sogar um rund 37 % gesunken sind.
Grafik 4: Kohlendioxid-Emissionen nach Bereichen
Bezogen auf die einzelnen Energieträger (Grafik 5) sind die durch den Stromverbrauch verursachten
CO2-Emissionen im Betrachtungszeitraum 1990 bis 2016 trotz angestiegenen Stromverbrauchs um
39.% gesunken. Maßgeblich dafür sind die Umstellung der Stromeigenproduktion durch die Stadtwerke
von Braunkohle auf Erdgas und Mülldampf in den 1990iger Jahren sowie eine Steigerung der
Energieausnutzung beim Einsatz der Kraft-Wärme-Kopplung. Zudem haben die Stadtwerke in den
letzten Jahren den Anteil an durch erneuerbare Energien erzeugten Strom in ihrem Produktmix weiter
erhöht. 2016 betrug der Anteil laut Stromkennzeichnung der SWB 70,4 % gegenüber 25,6 % im
Bundesdurchschnitt.
Bei den fossilen Energieträgern für Prozess- und Heizwärmeerzeugung ist ein Rückgang der
Emissionen von rund 27 % festzustellen. Die durch den Heizölverbrauch verursachten CO2-
Emissionen sind sogar um mehr als die Hälfte gesunken. Emissionen aus Kohleverbrennung spielen
nur noch eine untergeordnete Rolle, allerdings stagniert der Absatz von Steinkohle-Briketts im Bereich
privater Haushalte auf einem niedrigen Niveau mit Emissionen von etwa 8.000 Tonnen CO2 pro Jahr.
Bei den durch den Verkehr verursachten CO2-Emissionen ist eine Gesamtsteigerung von rund 12 %
im betrachteten Zeitraum zu verzeichnen. Die stetige Verlagerung des Kraftstoffverbrauchs zu mehr
Dieselkraftstoff und weniger Anteil benzinbetriebener Fahrzeuge ist nach wie vor ersichtlich. Inzwischen
erlaubt die aktuelle Datenlage im Verkehrsbereich die Berücksichtigung von Biokraftstoffen sowohl als
Reinkraftstoff wie Biodiesel oder als Beimengung E5 oder E10 im Otto-Kraftstoff. In der aktuellen
Bilanzierung werden die Komponenten getrennt aufgeführt.Seite 5 von 7

Seite 5
Grafik 5: Entwicklung der Kohlendioxid-Emissionen nach Energieträgern
Betrachtet man die für das Monitoring der CO2-Minderungsziele im Rahmen des Covenant of Mayors
maßgeblichen spezifischen CO2-Emissionen pro Kopf (Grafik 6), so lässt sich ein Rückgang der
Emissionen von 9,3 Tonnen pro Kopf im Jahr 1990 auf 6,9 Tonnen pro Kopf in 2016 um 25 %
feststellen.
Grafik 6: Entwicklung der Kohlendioxid-Emissionen pro Kopf
█ Biobenzin
█ Biodiesel
█ Kerosin
█ Diesel
█ Benzin
█ Biogase
█ Solarthermie
█ Umweltwärme
█ Biomasse
█ Steinkohle
█ Braunkohle
█ Flüssiggas
█ Fernwärme
█ Erdgas
█ Heizöl EL
█ Strom
0
500.000
1.000.000
1.500.000
2.000.000
2.500.000
3.000.000
1990
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1992
1993
1994
1995
1996
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2000
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2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
2014
2015
2016
Tonnen CO2
Stadt Bonn
Entwicklung der Kohlendioxid-Emissionen 1990 bis 2016
nach Energieträgern
█ Biobenzin
█ Biodiesel
█ Kerosin
█ Diesel
█ Benzin
█ Biogase
█ Solarthermie
█ Umweltwärme
█ Biomasse
█ Steinkohle
█ Braunkohle
█ Flüssiggas
█ Fernwärme
█ Erdgas
█ Heizöl EL
█ Strom
Absenkpfad Covenant of Mayors: 20% Reduzierung bis 2020
Absenkpfad Covenant of Mayors for Climate and Energy:40% Reduzierung bis 2030
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0
1
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1990
1991
1992
1993
1994
1995
1996
1997
1998
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2000
2001
2002
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
Tonnen CO2 pro Kopf
Entwicklung CO2-Emissionen pro Kopf in Bonn
1990 bis 2016Seite 6 von 7

Seite 6
Aus der Grafik ist ersichtlich, dass die Verpflichtung zur Reduzierung von mehr als 20 Prozent
gegenüber dem Bezugsjahr 1990, die die Stadt Bonn mit ihrem Beitritt zum Covenant of Mayors im
Jahr 2009 eingegangen ist, bereits eingehalten wird. In der Beschlussvorlage DS190116 (BORIS
1912840) hat die Verwaltung vorgeschlagen, mit Ablauf der eingegangenen Verpflichtung bis zum Jahr
2020 dem neuen Covenant of Mayors for Climate and Energy beizutreten. Damit verpflichtet sich die
Stadt Bonn, die CO2-Emissionen bis 2030 um 40 % zu reduzieren (Grafik 6, grüne Linie). Eine aus der
letzten Bilanzfortschreibung bis 2014 abgeleitete lineare Trendfortschreibung ergab als Prognose eine
Reduzierung bis 2030 um etwa 34 % (+/- 4 %).
Ausblick
Die Stadt Bonn beabsichtigt in Zukunft, die Bilanzierungen nach einem bundeseinheitlichen
kommunalen Bilanzierungsstandard (BISKO = BIlanzierungsStandard KOmmunal) zu erstellen. Dieser
Standard wurde vom IFEU-Institut Heidelberg im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt,
Naturschutz und Reaktorsicherheit erarbeitet. Die Stadt Bonn war an der Entwicklung als eine von
mehreren Kommunen beteiligt.
Drei wesentliche Aspekte werden dabei zu Änderungen in den absoluten Zahlen der Bilanzergebnisse
führen. Zum einen die Berücksichtigung auch von CO2-Äquivalenten, wie Methan, Distickstoffoxid,
Schwefelhexafluorid oder Fluorkohlenwasserstoffe bei der Berechnung, zum anderen die Verwendung
ausschließlich des Bundes-Strommixes bei der Berechnung des Strom-Emissionsfaktors.
Zum dritten werden auch die Verkehrsmengen territorial betrachtet statt wie bisher auf Einwohner
bezogen. Wie schon in der Einleitung erwähnt, beruhen die bisherigen Bilanzierungen auf der
Grundlage von ECORegion auf einer methodischen Inkonsistenz. Beim stationären Energieverbrauch
wird strikt das Territorialprinzip berücksichtigt. Bilanzraum ist das Stadtgebiet von Bonn. Im
Verkehrssektor wird zurzeit nach dem Verursacherprinzip bilanziert, d. h. es gehen alle Kilometer eines
in Bonn gemeldeten Fahrzeugs in die Bilanz mit ein, egal ob sie innerhalb der Stadtgrenzen oder
außerhalb zurückgelegt worden sind. Diese Vorgehensweise im Verkehrssektor ist der
Datenverfügbarkeit geschuldet, die bislang keine andere Art der Bilanzierung zuließ. Durch ein Projekt
des Umweltbundesamtes stehen inzwischen allerdings auf das Stadtgebiet heruntergebrochene
Summendaten der Fahrleistungen für alle Verkehrsarten zur Verfügung, was grundsätzlich eine
territoriale Bilanzierung auch des Verkehrsbereiches ermöglicht und damit auch eine Berücksichtigung
beispielsweise der Pendler.
Da die Endenergiemengen als Berechnungsgrundlage im stationären Bereich gleichbleiben, ist eine
Rückrechnung bis zum Jahr 1990 und damit eine Darstellung der Zeitreihe ohne Brüche weiterhin
möglich. Geringe Abweichungen können sich in der Darstellung der prozentualen Minderung ergeben.
Zurzeit wird die Umstellung auf das Territorialprinzip auch im Verkehrssektor und dessen Auswirkungen
auf die Bilanz geprüft. Auch hier werden sich die absoluten Zahlen in den Ergebnissen der Bilanzierung
verändern. Eine Rückrechnung bis 1990 ist aber ebenfalls möglich, so dass es keine methodischen
Brüche in der Zeitreihe geben wird.Seite 7 von 7

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Datenstand: 02.11.2026, 18:49 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de