190579-2 · Große Anfrage
Helenenkapelle; Am Hof 36
Kerndaten
- Nummer
- 190579-2
- Art
- Große Anfrage
- Veröffentlicht
- 20.01.2020
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Unterausschusses für Denkmalschutz Kenntnisnahme
Dateien
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Große Anfrage öffentlich 190579-2 Fragesteller/in: Bürger Bund Bonn, Bernhard Wimmer 16.01.20 Helenenkapelle; Am Hof 36 Beratungsfolge Unterausschuss für Denkmalschutz 25.03.2020 Kenntnisnahme Fragestellung 1. Welches Ergebnis hatten die Untersuchungen des Bestandes der Malereien der Helena-Kapelle, die nach Auskunft der Verwaltung in der Sitzung vom 08.03.2012 im Rahmen einer Bachelor-Arbeit am Institut für Restaurierung und Konservierungswissenschaft der FH Köln "Umfassende Erfassung der Wandmalereien im Chorbereich der Helenenkapelle in Bonn (Bestands- und Zustandserfassung), Formulierung eines Konservierungskonzeptes" erfolgen sollten? 2. Welche Maßnahmen wurden zur Sanierung / Konservierung vorgeschlagen und welche wurden letztlich festgelegt? 3. Wann wurden Maßnahmen zur Sanierung / Konservierung durchgeführt? 4. Wurden später weitere Schädigungen der Malereien festgestellt und wann war dies der Fall? 5. Falls dies der Fall war: Ist Anzeige bei der Polizei erstattet worden und ein Verfahren eigeleitet worden, um den Täter zu ermitteln? 6. Bis wann war die Helena-Kapelle entsprechend den Hinweisen am Zugang in den Sommermonaten zeitlich begrenzt zugänglich? 7. Hat die Verwaltung oder welcher Dritte die Öffnung und Schließung dieses in städtischem Eigentum liegenden Denkmals durchgeführt? Begründung Die Verwaltung hatte in mehreren Stellungnahmen, zuletzt am 08.03.2012, angekündigt, dass ein "langfristiges Restaurierungskonzept" erarbeitet werden sollte. Bereits in der Stellungnahme des LVR-Amtes für Denkmalpflege vom 30.05.2011 war nach einer Ortsbegehung davon gesprochen worden, dass eine "Reinigung, Risskittung und Retusche" der figürlichen Malereien des 13. Jahrhunderts in der Apsis der Kapelle ins Auge zu fassen sei und auf nicht geklärte "Vergrauungen der Malereioberfläche" hingewiesen worden. Dass Kerzen in einem Kirchenraum zu Rußproblemen und -ablagerungen führen, ist Denkmalpflegern an sich nicht unbekannt.Seite 1 von 2 Seite 2 Dennoch heißt es jetzt in der Stellungnahme 190579-1 ST: „Die Helenenkapelle ist ein einmaliges Kleinod im Rheinland. In der Kapelle befinden sich sehenswerte Wandmalereien aus dem 12. Jahrhundert. Diese Wandmalereien wurden durch Vandalismus beschädigt. Die aufwendige Restaurierung wurde aufgrund von Kreideübermalungen durch Unbekannte notwendig, die allein rund 20.000 Euro Kosten verursachten. Weiterhin waren Schädigungen durch Kerzenruß und Feuchteeintrag zu verzeichnen. Die Restauration nahm einen Zeitraum von ca. 1,5 Jahren in Anspruch und wurde vor kurzem abgeschlossen.“ Da von Vandalismus in jüngster Zeit in der Helena-Kapelle die Verwaltung bislang nicht berichtet hatte, ist eine Aufklärung dringend geboten, zumal dies - und nicht mögliche Personalprobleme - der Anlass sein soll, die Kapelle praktisch dauerhaft vor der Öffentlichkeit zu verschließen. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 19:30 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de