190527 · Große Anfrage
Errichtung von Mobilfunksendestationen für den 5G-Standard im Stadtgebiet Bonn(Alt: 1912708)
Kerndaten
- Nummer
- 190527
- Art
- Große Anfrage
- Veröffentlicht
- 28.10.2019
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Verbraucherschutz Kenntnisnahme
Dateien
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Große Anfrage öffentlich 190527 Errichtung von Mobilfunksendestationen für den 5G-Standard im Stadtgebiet Bonn(Alt: 1912708) Beratungsfolge Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz 28.11.2019 Kenntnisnahme Fragestellung Nach dem "Sachstandsbericht Mobilfunknetzausbau in Bonn" vom 07.11.2018 waren bereits zum damaligen Zeitpunkt 296 Bestandsstandsorte mit Mobilfunksendeanlagen in Bonn verzeichnet, für die die Bundesnetzagentur Standortbescheinigungen erteilt hatte. Obwohl in Deutschland die LTE- Grundversorgung in weiten ländlichen Gebieten immer noch nicht gewährleistet ist, beabsichtigt nach Medien-Berichten die Deutsche Telecom, noch in diesem Jahr mit der Errichtung der ersten ca. 40 Sendestationen für den Aufbau ihres 5G-Netzes in Bonn zu beginnen, für dessen Betrieb weit mehr Sendestationen in einem weit dichteren Netz von Standorten (Small Cells) im Stadtgebiet benötigt werden: 1. Welche Informationen liegen der Stadtverwaltung dazu vor, insbesondere zu Art und Standort der neuen Sendestationen? 2. Kann erreicht werden, dass nicht wie bei den übrigen Mobilfunk-Netzen jeder Betreiber das Stadtgebiet mit unzähligen eigenen Sendestationen überzieht, sondern Stationen von unterschiedlichen Netz- Betreibern gemeinsam genutzt werden? Begründung Begründung Gremien Sitzung Ergebnis Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz 10.10.2019 vertagt Im Gegensatz zum Mobilitätsnetz der Eisenbahn oder dem Versorgungs-Netz für Strom und Gas bietet in der Bundesrepublik keine vergleichbare Netz- Gesellschaft die notwendige Infrastruktur zur Nutzung durch konkurrierende Mobilfunk-Anbieter gegen Kostenerstattung an. So müssen von den Städten und Gemeinden erneut mehrere Sendestrukturen parallel konkurrierender Gesellschaften geduldet werden und von den Nutzern (unnötige) Investitionskosten von mehreren Anbietern refinanziert werden. Auch dies führt sicher zur Feststellung von Achim Wambach, des Vorsitzenden der Monopolkommission: "Untersuchungen zeigen, dass Verbraucher in Deutschland vergleichsweise hohe Preise für die mobile Datennutzung zahlen." (FAZ vom 15. November 2018) Fragesteller/in: AM Bernhard Wimmer und BBB-Fraktion 16.09.2019Seite 1 von 2 Seite 2 Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 22:19 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de