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190488 · Große Anfrage

Grundstück in Bonn-Friesdorf, Weststraße 7 - Umnutzung Betriebsgebäude in Kulturzentrum; DS 1611998NV5

Nummer
190488
Art
Große Anfrage
Veröffentlicht
23.10.2019
Letzte Änderung
18.09.2026
  1. Sitzung des Unterausschusses Bauplanung 18.12.2019 Kenntnisnahme
  2. Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg 05.02.2020 Kenntnisnahme
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Große Anfrage
öffentlich
190488
Grundstück in Bonn-Friesdorf, Weststraße 7 -
Umnutzung Betriebsgebäude in Kulturzentrum; DS
1611998NV5
Beratungsfolge
Fragestellung
1. Wurde die im November 2017 auf der Basis des Vorbescheides vom
10.02.2017 beantragte Baugenehmigung zwischenzeitlich beschieden und
wenn ja, welche vom Bauherrn zu erfüllenden Nebenbedingungen waren mit
der erstmaligen Genehmigungserteilung zur Umnutzung des Betriebsgebäudes
Weststraße 7 im Einzelnen verbunden und welche davon wurden bisher wie
erfüllt?
2. Wurde zwischenzeitlich ein abgewandelter Bauantrag zur Umnutzung des
Betriebsgebäudes Weststraße 7 eingereicht und wenn ja, welche Änderungen
liegen diesem im Vergleich zur Ursprungsplanung zugrunde, wann wurde
dieser wie beschieden und an welche Voraussetzungen oder Auflagen ist
dieser im Einzelnen gebunden?
3. Für den Fall, dass für die verkehrliche Erschließung des Bauvorhabens
Umbauarbeiten im öffentlichen Verkehrsraum nötig werden: Welche sind dies
im Einzelnen und wer finanziert sie?
Begründung
Seit Oberbürgermeister Ashok-Alexander Sridharan über sein Presseamt
verlautbaren ließ, dass er die Bauabsichten des marokkanischen Kulturvereins
für eine Moschee mitsamt Kulturzentrum im Gewerbegebiet Godesberg Nord
unterstütze, sind mehr als zwei Jahre vergangen. Vor Ort, an der
Straßenkreuzung West-/Südstraße, war seit Anfang März 2017 aber kaum eine
Bautätigkeit festzustellen.
Das rund 2,2 Millionen Euro kostende, mutmaßlich über „Großspenden“ aus
dem Ausland finanzierte Moscheeprojekt soll laut Informationen aus einem
Pressebericht* wegen der fehlenden Erlaubnis, das Moschee-Grundstück über
fremde Zuwegungen zu betreten, ins Stocken geraten sein. Nach Angaben des
verantwortlichen Architekten sollen die damit verbundenen Probleme ebenso
gelöst worden sein wie der fehlende Sicherheitsabstand zwischen dem
künftigen Mosche-Gebäude und der schon Jahrzehnte vorhandenen
technischen Einrichtung eines hiesigen Energienetzbetreibers. Ob die
entstandenen Probleme tatsächlich über eine einfache Verlegung des
Fragesteller/in:
Bürger Bund Bonn, Marcel SchmittSeite 1 von 2

Seite 2
Eingangsbereiches zu lösen waren, soll u.a. mit der Anfrage in Erfahrung
gebracht werden.
* General-Anzeiger Bonn, Mittwoch, den 2. Oktober 2019:„Der Gebetsraum
nimmt Gestalt an -Arbeiten an der geplanten Moschee samt Kulturzentrum an
der Weststraße schreiten voran“
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 02.11.2026, 20:06 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de