190419-03 · Große Anfrage
BBB-Anfrage zum Afghanischen Konsulat in Ückesdorf
Kerndaten
- Nummer
- 190419-03
- Art
- Große Anfrage
- Veröffentlicht
- 23.02.2023
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Rates Kenntnisnahme
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
Verwandte Vorlagen
Übergeordnet
Volltext
Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.
Text anzeigen (4.531 Zeichen)
Große Anfrage öffentlich 190419-03 Fragesteller/in: BBB-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Marcel Schmitt 23.02.23 BBB-Anfrage zum Afghanischen Konsulat in Ückesdorf Beratungsfolge Rat 23.03.2023 Kenntnisnahme Fragestellung 1. Wie oft und wann genau hat die Oberbürgermeisterin seit dem 17.12.2019 das Gespräch mit der Anwohnerschaft zu den Belästigungen durch Besucher des afghanischen Generalkonsulats (GK) mit welchem jeweiligen Ergebnis gesucht und welche Maßnahmen wurden in Folge des Austauschs umgesetzt? 2. Wie oft und ggfls. wann wurden in den Jahren 2020 bis heute, differenziert nach a. anlassbezogenen Kontrollen (z.B. Kontrollen aufgrund von Anwohnerbeschwerden). b. anlassunabhängigen Kontrollen auf Initiative der Verwaltung entsprechend der Zusage der Verwaltung in DS 190419-01ST „Zudem sind während der Öffnungstage Mitarbeitende des Stadtordnungsdienstes im Streifendienst für 1 bis 2 Stunden im Liebfrauenweg präsent, um zu kontrollieren, wie sich anreisende und wartende Besucher vor dem Generalkonsulat verhalten.“, durch den städtischen Ordnungsdienst Maßnahmen im Umfeld des GK in Ückesdorf ergriffen und mit welches Ergebnis zeitigten die Bemühungen der städtischen Kräfte? 3. Wie oft, ggfls. wann und in welcher Zahl wurden im Rahmen der Kontrollen zu Frage 2 Verstöße gegen bestehende Park- und Halteverbote im Liebfrauenweg festgestellt und wie wurden diese geahndet? 4. Welche der mit Mail vom 13.11.2019 durch die Verwaltung gegenüber dem GK, dem Auswärtigen Amt und der Staatskanzlei NRW definierten Ziele wurden zwischenzeitlich umgesetzt, welche der genannten Ziele konnten aus welchen Gründen bislang nicht umgesetzt werden und bis wann sollen diese in welcher Form umgesetzt werden? 5. Stimmt die Oberbürgermeisterin der Aussage ihres Amtsvorgängers zum Standort des afghanischen GK, dass „ein Verbleib in dem reinen Wohngebiet in Bonn-Ückesdorf für Anwohnerinnen und Anwohner, die Polizei und die StadtSeite 1 von 3 Seite 2 untragbar ist.“, zu und wenn nein, aus welchen Gründen müssen aus ihrer Sicht die Anwohner wiederholte Belästigungen und Verstöße gegen die geltende Rechtsordnung erdulden? 6. Wie hat sich seit der Stellungnahme mit der Drucksachennummer 190419- 02ST die Zahl der afghanischen Staatsangehörigen in Deutschland entwickelt und für welchen Bereich der BRD mit wie vielen dort lebenden Afghanen ist das Bonner GK aktuell zuständig? 7. Welche Standorte wurden dem GK aufgrund der angekündigten Bemühungen der Verwaltung in DS 190419-02ST „Die Verwaltung hat die Suche nach möglichen Flächen für eine Verlagerung des afghanischen Konsulats angeboten. Derzeit stehen keine Flächen in der Datenbank des Immobilienservice der Wirtschaftsförderung zur Verfügung, die in das Suchprofil des Afghanischen Konsulates passen. Das Suchprofil wurde ebenfalls an die Bonner Immobilienmakler weitergeleitet, so dass bei neuen Angeboten die Wirtschaftsförderung sofort kontaktiert werden kann.“ wann angeboten und aus welchen Gründen wurden diese bislang vom GK abgelehnt? 8. Welche Rückmeldungen und Initiativen zur Lösung des offensichtlich nach wie vor bestehenden Problems seitens des Bau- und Liegenschaftsbetriebes NRW (BLB), der Staatskanzlei und des Auswärtigen Amtes sind der Oberbürgermeisterin mit welchem Ergebnis bekannt geworden? 9. Welche Maßnahmen plant die Oberbürgermeisterin, um den weiter bestehenden Missstände um das GK in Ückesdorf entgegenzuwirken? Begründung Nach Informationen der BBB-Fraktion bestehen die seit Jahren vorliegenden Belästigungen der Anwohner in Folge des Betriebes des Afghanischen Generalkonsulates fort. Beispielhaft wird auf die Mail eines Anwohners vom 16.02.2023 verwiesen, der unter anderem folgendes schildert: „… Es ist hinlänglich bekannt, dass die Konsulatsbesucher für ein Verkehrschaos trotz eingeschränktem Halteverbot, das regelmäßig ignoriert wird, sorgen. Über in Vorgärten entsorgte Windeln möchte ich mich nicht weiter auslassen. Letzter Stand der Dinge war, dass man sich vonseiten der Verwaltung um einen neuen Standort bemüht. Auf diesem Statement scheint man sich schon seit Monaten auszuruhen, ohne dass man wirklich mit Nachdruck das Thema verfolgt. Da der Zustrom der Asylanten aus Afghanistan ständig steigt, wird das Problem mit dem Konsulat in Ückesdorf immer virulenter…“ (Der BBB-Fraktion liegt die schriftliche Einverständniserklärung des Urhebers zur Veröffentlichung des Zitats vor.) Die Fragesteller sind an einem dezidiert dargestellten Sachstandsbericht interessiert.Seite 2 von 3 Seite 3 Anlage/n KeineSeite 3 von 3
Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.
bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 21:15 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de