190382 · Mitteilungsvorlage
Vielfalt! Das Bonner Kultur- und Begegnungsfest 2019
Kerndaten
- Nummer
- 190382
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 07.11.2019
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Internationales und Wissenschaft Kenntnisnahme
- Sitzung des Kulturausschusses Kenntnisnahme
- Sitzung des Integrationsrates Kenntnisnahme
- Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Verbraucherschutz Kenntnisnahme
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Mitteilungsvorlage öffentlich 190382 Vielfalt! Das Bonner Kultur- und Begegnungsfest 2019 Beratungsfolge Ausschuss für Internationales und Wissenschaft 27.11.2019 Kenntnisnahme Kulturausschuss 04.12.2019 Kenntnisnahme Integrationsrat 18.12.2019 Kenntnisnahme Mitteilung: Das städtische Kultur- und Begegnungsfest wurde in diesem Jahr erstmalig unter Federführung des Kulturamtes durchgeführt. Es fand am Sonntag, 29. September 2019, von 11 – 19 Uhr auf dem Markt und dem Münsterplatz statt. Zur Teilnahme am Fest wurden 202 Vereine und Organisationen eingeladen. Der Einladungsverteiler wurde mit den Sprecherinnen und Sprechern von Kulturausschuss, Ausschuss für Internationales und Wissenschaft und Integrationsrat im Vorfeld abgestimmt. Der Einladung zur Anmeldung folgten 72 Vereine/ Organisationen. Für das Bühnenprogramm wurden 32 Beiträge angemeldet – davon konnten aus Kapazitätsgründen jedoch lediglich 29 berücksichtigt werden. Vier Vereine wurden aufgrund des Ratsbeschlusses „In Bonn ist kein Platz für die antisemitische BDS-Bewegung" (DS-Nr.: 1911513) nicht eingeladen. Drei dieser Vereine haben Anträge auf Anordnung zur Zulassung zum Fest beim VG Köln gestellt. Bei zweien der Vereine wurde dem Antrag stattgegeben. Die Verwaltung hat letztlich entschieden, allen dreien die Teilnahme zu ermöglichen. Am Fest hat jedoch keiner der Vereine teilgenommen. Stattdessen fand am Veranstaltungstag auf dem Remigiusplatz eine polizeilich angemeldete Kundgebung verschiedener Vereine statt. Diese hatte keine Auswirkungen auf des Fest. Aufgrund des angekündigten schlechten Wetters und wegen Erkrankungen sagten einige Organisationen die Teilnahme am Fest und/oder am Bühnenprogramm kurzfristig ab oder erschienen am Veranstaltungstag nicht, wodurch auf Markt und Münsterplatz Lücken entstanden sind. Das Fest wurde um 14 Uhr offiziell durch Herrn Oberbürgermeister Sridharan eröffnet. Im Anschluss wurde der Integrationspreis des Integrationsrates durch dessen Vorsitzenden, Rahim Öztürker, verliehen. Fest und Bühnenprogramm verliefen sehr positiv und waren gut besucht. Durch einheitliche Plakate an den Ständen und ein entsprechendes Bühnenbranding wurde ein homogenes Bild sowie die Erkennbarkeit als städtische Veranstaltung erreicht. Die Anbieter/innen von Speisen und/oder Getränken wurden im Vorfeld der Veranstaltung umfänglich zum Thema Lebensmittelhygiene geschult. Im Rahmen dieser Veranstaltung erhielten die Teilnehmenden auch Tipps und Hinweise zum Thema "Nachhaltiges Veranstaltungsmanagement". Die Federführung: 41 Kulturamt Dezernat: Dez. IVSeite 1 von 2 Seite 2 Teilnahme an diesen Schulungsveranstaltungen war obligatorisch. Am Veranstaltungstag überprüften die Lebensmittelkontrolleure und - kontrolleurinnen des Amtes für Umwelt, Verbraucherschutz und Lokale Agenda insgesamt 22 Stände mit Lebensmittelangebot. Davon waren lediglich 3 Stände ohne Mängel. Trotz der angebotenen Möglichkeit, diese zu beseitigen, musste 6 Ständen das Anbieten von "offenen" Lebensmitteln ganz oder teilweise untersagt werden. Am Veranstaltungstag leistete das Kulturamt, unterstützt von vier Auszubildenden, in der Zeit von 7 – 21 Uhr insgesamt 110 Arbeitsstunden. Zusätzlich waren die Kolleginnen und Kollegen der Lebensmittelkontrolle sowie der Wache GABI im Einsatz. Für das Fest stand ein Budget von 15.000 € zur Verfügung. Durch den ausschließlichen Einsatz von städtischem Personal konnte trotz gestiegener Material- und Personalkosten von Seiten der externen Firmen der Ansatz gehalten werden. Die Gesamtausgaben für das Fest – ohne Personalkosten – betrugen rund 14.690 EUR brutto. Das Fest konnte einen guten Zuspruch verzeichnen. Der zeitliche Aufwand für Planung, Organisation und Durchführung des Festes war jedoch sehr hoch und ist in diesem Maße nicht jedes Jahr zu ermöglichen. Die Verwaltung wird die Konzeption daher überarbeiten und den zuständigen Gremien einen Vorschlag unterbreiten. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 18:05 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de