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190378 · Große Anfrage

Neugestaltung der ehemaligen Endhaltestelle Rheinallee

Nummer
190378
Art
Große Anfrage
Veröffentlicht
17.10.2019
Letzte Änderung
18.09.2026
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg 06.11.2019 Kenntnisnahme
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Große Anfrage
öffentlich
190378
Neugestaltung der ehemaligen Endhaltestelle
Rheinallee
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bad Godesberg 06.11.2019 Kenntnisnahme
Fragestellung
Die Verwaltung wird um Auskunft gebeten:
1. Die Stadtsparkasse hat ihren geplanten Abriss des alten
Sparkassengebäudes sowie einen Neubau bislang nur skizziert, aber
noch nicht planungsrechtlich auf den Weg gebracht. Inwiefern macht
dann eine Abstimmung über die Beschlussvorlage überhaupt Sinn?
2. Aktuell wird der Bahn- und Busknoten für Fußgänger durch die
Rheinallee zerschnitten, d.h. Fußgänger, die Busse in nördlicher
Fahrtrichtung erreichen wollen, müssen die Rheinallee queren. Warum
wurde bei der Planung keine Verknüpfung von Bus und Bahn in der
Form vorgesehen, dass Fußgänger die Rheinallee nicht mehr queren
müssen - somit sowohl Gefährdung als auch Wege reduziert werden -,
weil sowohl Busse mit Fahrtrichtung Norden als auch Busse mit
Fahrtrichtung Bad Godesberg Innenstadt sich eine Bushaltezone
nordwestlich des Pavillons teilen?
3. Ist die in der vorliegenden Planung vorgesehene Reduzierung der
Haltezonen kompatibel bzw. weist diese Reserven auf für zukünftig
steigende Nutzungszahlen, größere Busse bis hin zu Buszügen und
enthält sie Pausen- und Abstellkonzepte?
Begründung
In Anbetracht einer bevorstehenden Verkehrswende und der Absicht,
mehr Mitbürger von der Nutzung des ÖPNV zu überzeugen, ist damit zu
rechnen, dass schon in kurzer Zeit Nutzerzahlen deutlich ansteigen
werden.
Vor diesem Hintergrund sollte eine Planung so vorausschauend sein,
dass sie genügend Elastizität bietet, weitere Buslinien, größere
Fahrzeuge bis hin zu Buszügen, dichtere Taktungen, neue Pausen- und
Abstellkonzepte etc. zu bewältigen. Als Beispiel einer neuen Buslinie
verweisen die Antragsteller auf den Prüfauftrag Ds-Nr. 1811307NV3.
Desweiteren machen aus Sicht der Anfragesteller zum jetzigen Zeitpunkt
keinerlei Festlegungen Sinn, die den Planungsspielraum bereits
Fragesteller/in:
Wolfgang Heedt, Achim Schröder, Fraktion Freie Demokratische Partei
16.10.2019 gez. JansenSeite 1 von 2

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einschränken, ohne dass von der Sparkasse bereits finale Entwürfe für
Abriss und Neubau und die damit verbundene Baustelleneinrichtung
sowie Bauverkehre vorliegen.
Aus Sicht der Anfragesteller sind daher auch die Interessen des
Kioskbetreibers als nachrangig zu betrachten, so bedauerlich dies auch
für ihn sein mag, die hinter einem für die Öffentlichkeit größeren
Interesse zurückstehen müssen.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 02.11.2026, 23:18 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de