190362 · Beschlussvorlage
Einrichtung von eigenen Fahrspuren für Radfahrer Hier: “Umweltspur“ auf Endenicher Str. (alt: 1912945, FF Amt 61)
Kerndaten
- Nummer
- 190362
- Art
- Beschlussvorlage
- Veröffentlicht
- 16.10.2019
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Anregung
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
- Sitzung des Ausschusses für Planung, Verkehr und Denkmalschutz Empfehlung
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Untergeordnet
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Beschlussvorlage öffentlich 190362 Einrichtung von eigenen Fahrspuren für Radfahrer Hier: “Umweltspur“ auf Endenicher Str. (alt: 1912945, FF Amt 61) Beratungsfolge Bezirksvertretung Bonn 05.11.2019 Anregung Rat 07.11.2019 Entscheidung Beschlussvorschlag Die Verwaltung wird beauftragt, zur Einrichtung einer „Umweltspur“ auf der Endenicher Str. sowie auf dem „Endenicher Ei“ eine Planung zur Neuaufteilung des Straßenraums vorzulegen. Begründung: Vorberatung: Beratungsfolge Sitzung Ergebnis Ausschuss für Planung, Verkehr und Denkmalschutz 30.10.2019 2 Ausgehend von einem Bürgerantrag zur Einrichtung von eigenen Fahrspuren für Radfahrer wurde vom Planungsausschuss in der Sitzung vom 20.02.2019 (DS-Nr.: 1812577EB9) ein Beschluss zur Prüfung einer Umwandlung von jeweils einer Spur der Straßen „Sandkaule“ und „Hermann-Wandersleb- Ring/Endenicher Straße“ in Umweltspuren gefasst. Neben der Prüfung der Möglichkeit zur Umwandlung wurden etwaige Alternativvorschläge von Seiten der Verwaltung eingefordert. Für die Sandkaule wurde mittlerweile aufgrund der Vorlage der Verwaltung in der BV Bonn am 09.07.2019 (DS-Nr.: 1812577EB14) ein Beschluss zu einem gesicherten Radfahrstreifen („Protected Bike Lane“ - PBL) gefasst. Dieser soll noch in diesem Jahr ausgeführt werden. Zum Sachstand „Umweltspur Endenicher Straße/Hermann-Wandersleb-Ring“ gab es am 26.06.19 (PLA) und 09.07.19 (BV BN) eine Mitteilungsvorlage (DS-Nr.: 1812577NV10), in der u.a. darauf hingewiesen wurde, dass zwar dort grundsätzlich Umweltspuren in Betracht kommen könnten, jedoch zunächst noch weitere Untersuchungen/Prüfungen und Verkehrszählungen vorgenommen werden müssten und erst dann eine Beschlussvorlage zum Thema eingebracht werden könnte. Diese ergänzenden Untersuchungen sind nun fertiggestellt. Hinsichtlich des Hermann-Wandersleb- Rings wird auf die parallel eingebrachte Vorlage DS-Nr. 1912946 verwiesen. Für die Endenicher Straße kommen die Untersuchungen zu dem Ergebnis, dass ein Sonderfahrstreifen/ „Umweltspur“ auf dem gesamten Streckenzug ohne Querschnittsanpassung einen starken Eingriff in das Verkehrsnetz Federführung: Bezirksverwaltungsstelle Bonn Dezernat: Dez. ISeite 1 von 2 Seite 2 der Stadt darstellt. Verkehrserhebungen von Anfang Juli 2019 zeigen die hohen Kfz-Belastungen, aber auch einen relevanten Radverkehr. Insbesondere würde es auf der Endenicher Straße, u.a. wegen der vielen Linksabbiegebeziehungen, zu nicht vertretbaren Stauungen für den auf einer Spur verbleibenden MIV kommen. Die vorhandenen Linksabbieger sind sehr kurz und ein Überstauen würde entsprechend die Hauptrichtung blockieren. Exemplarisch hierfür ist der Knotenpunkt Karlstraße, über den ein Großteil des aufschlagenden Verkehrs des Gewerbegebiets nördlich der Endenicher Straße abgewickelt wird. Nach Auffassung der Fachverwaltung können im vorhandenem Straßenraum daher keine Umweltspuren markiert werden. Dies wäre nur möglich, wenn Umbauten z.B. an Mittelstreifen, Beleuchtung, Ampeln und Gehwegen vorgenommen werden. Ziel einer entsprechenden Umbauplanung wäre es, auch bei Einrichtung von Sonderfahrstreifen auf der Endenicher Straße eine leistungsfähige Zuwegung der angrenzenden Quartiere zu gewährleisten. Aufgrund des schlechten baulichen Zustands der Fahrbahndecke sind Fräsarbeiten auf der Straße aus Gründen der Verkehrssicherheit aktuell ausgeschlossen. Eine Umgestaltung wäre demnach nur in Verbindung mit einer grundhaften Sanierung möglich, welche für die Endenicher Straße bereits für das Haushaltsjahr 2021 angemeldet ist. In deren Vorfeld wäre ein Straßenentwurf zur Umgestaltung der Straße zu erarbeiten, der die Einrichtung von Sonderfahrstreifen berücksichtigt. Gegebenenfalls müsste die Querschnittsaufteilung der Endenicher Straße bei einer späteren Realisierung der Westbahn (je nach Variante) erneut angepasst werden. Auch auf dem „Endenicher Ei“ ist bei der aktuellen Kfz-Belastung mit vorhandenem Querschnitt keine Möglichkeit vorhanden, Umweltspuren einzurichten, da die Kfz-Belastung zu hoch ist. Hier wäre im Zuge des anstehenden Neubaus im Austausch mit dem Landesbetrieb zu prüfen, in wie weit Umweltspuren oder eine Verbreiterung der vorhandenen Radwege zusätzlich realisiert werden könnten. Aufgrund der kurzen Zeitschiene bei dem Ersatzneubau des „Endenicher Ei“ ist die Verwaltung diesbezüglich bereits im Gespräch mit dem Landesbetrieb. Eine Verknüpfung mit einem möglichen Sonderfahrstreifen auf dem Hermann-Wandersleb-Ring sollte in der zu erstellenden Planung berücksichtigt werden, um eine Durchgängigkeit zu erhalten. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 18:38 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de